Detox für den Verstand: Negatives Denken überwinden

Detox für den Verstand: Negatives Denken überwinden

Detox für den Verstand: Negatives Denken überwinden

Das Wort Detox ist die Abkürzung für den englischen Begriff Detoxification, und bedeutet so viel wie Entgiftung. Der Frühling ist die Zeit, in der wir gerne vom Frühjahrsputz in der Wohnung und dem Detoxen unseres Körpers sprechen. Wir wissen, dass wir uns befreit fühlen, wenn wir Altlasten losgeworden sind. Und das gilt übrigens auch für den Verstand, denn manche von uns schleppen Erinnerungen, Sorgen und Selbstzweifel seit Jahrzehnten mit sich herum, die ihnen das Leben erschweren. Wieso also nicht auch Detox für den Verstand? 

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Negative Gedanken stoppen Detox Verstand

Detox für den Verstand

Einer meiner Mentoren sagte stets: Der menschliche Verstand ist wie ein Mülleimer, der alles aus seiner Umgebung aufsammelt, aber wenn er nie geleert wird, fängt er an zu stinken. Ja, ich weiß, das ist nicht nett gesagt, aber er wollte einen Punkt klarmachen:

Jeden Tag seit unserer Geburt nehmen wir mit Körper und Verstand unsere Umwelt wahr und interpretieren die Ereignisse. Vor allem jene, die uns emotional getroffen haben, werden abgespeichert und wir formen sogenannte Glaubenssätze wie »Ich bin nicht gut genug« oder »Das Leben ist ungerecht«auf, die unser späteres Leben beeinflussen.

Jeden Tag sammeln wir mehr Informationen aus unserem Umfeld, Social Media und dem Fernsehen, und wenn wir diese nicht bewusst hinterfragen, werden wir sie durch den Filter unserer Glaubenssätze betrachten, und sie werden uns darin bestärken, dass wir nicht gut genug sind und dass die Welt ein ungerechter, schlimmer Ort ist.

Wir haben die meiste Zeit des Tages unbewusst negative Gedanken, die zu Selbstzweifeln und Unsicherheiten führen.

Was also kann man tun, um seinen Verstand von negativen Gedanken zu befreien?

1. Neues Wissen

Wenn dein Verstand dir präsentiert, was man ihm immer und immer wieder zuführt, wird es Zeit, ihm neue Information zuzuführen. Und zwar das Gegenteil von dem, woran du bisher geglaubt hast.

Wenn du deine alten, negativen Glaubenssätze durch neue ersetzt, werden alte neuronale Verbindungen geschwächt und es entstehen neue. Je öfter du dich mit dem neuen Material auseinandersetzt, umso stärker werden die neuen Verbindungen.

Höre dir Podcasts an, die dich motivieren oder stärkern, lies Bücher, die dir ein gutes Gefühl geben, schaue dir Ted Talks, Satsangs, Interviews oder Seminare von Motivationssprechern an – was auch immer sich für dich gut anfühlt. Konsumiere es, und zwar nicht nur einmal, sondern so oft du kannst. Wiederholung ist der Schlüssel, wenn du neue neuronale Verbindungen stärken möchtest.

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2. Meditieren

Meditieren schult deine Aufmerksamkeit und hilft dir dabei, dich von deinen Gedanken zu trennen. Du lernst, sie zu beobachten, ohne sie zu verurteilen.

Das ist absolut essenziell, denn dadurch gibst du ihnen weniger Energie, und sie verlieren an Kraft und werden mit der Zeit weniger. Der Verstand wird ruhiger.

3. Dankbarkeitsübungen

Warum Dankbarkeit?

Wir können nicht gleichzeitig etwas Positives und Negatives Denken. Das heißt, dass du mittels Dankbarkeitsübungen dein positives Denken trainierst und dich gleichzeitig in eine positive Stimmung bringst.

Wenn du in einer guten Stimmung bist, wirst du selbstverständlich andere Gedanken haben bzw. wird dein Verstand ruhiger.

4. Das Gleiche gilt für Affirmationen

Sie helfen dabei, deine alten, negativen Glaubenssätze wie »Ich bin nicht gut genug« oder »das schaffe ich nicht« zu überschreiben. Das erzeugt Vertrauen und macht uns mutiger, Neues auszuprobieren. Und das wiederum stärkt dein Selbstvertrauen, was dich wiederum mutiger machen wird usw. Also ein positiver Kreislauf.

5. Negatives meiden

Kannst du versuchen, das Konsumieren von Nachrichten auf einmal die Woche zu beschränken. Kannst du die Zeit mit negativen Menschen auf ein Minimum reduzieren?

Je weniger du dich mit Negativem umgibst, desto weniger wird davon in deinen Verstand aufgenommen.

Falls du Tipps hast, wie du deinen Verstand beruhigst, schreibe sie gerne in die Kommentare, um andere Menschen zu inspirieren und zu unterstützen, wenn sie nach Hilfe suchen.

 

Ich glaube daran, dass wir gemeinsam das Leben für uns alle leichter und erfüllter machen können. Ich werde mich freuen, wenn wir uns wiedersehen.

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Früher als Ärztin tätig, ist Anna heute Autorin, Mentorin und Entwicklerin des Online-Kurses „Endlich glücklich!“ Neben ihren Büchern und ihrem Kurs teilt sie ihr Wissen und ihre Expertise auf YouTube, ihrem Podcast „Du hast mehr Macht, als du denkst“ und ihrem Blog. Zur Autorenseite auf Amazon

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Selbstbewusstsein stärken

Bester Tipp

Einer der besten Wege, das zu erreichen, ist, die Tätigkeiten, die du dir für den Tag vorgenommen hast, einzuhalten, und bei jeder Tätigkeit, wie klein sie auch erscheinen mag, sein Bestes zu geben.

Wie fühlst du dich, wenn du weißt, dass du etwas aufgeschoben hast oder es unter deinem Standard gemacht hast? Ist da nicht dieses Gefühl von, ich bin nicht so gut, wie ich gerne wäre?

Weißt du, dass erfolgreiche Leute, die du bewunderst oder beneidest, nicht unbedingt intelligenter oder talentierter sind als du? Viele von ihnen haben aus Krisen heraus, Selbstdisziplin entwickelt und Dinge getan, die ein anderer als mühsam, zu schwer oder langweilig bezeichnen würde.

Lewis Howes ein früherer Profisportler und heutiger Unternehmer erzählte, dass er seinen Fernseher für vier Jahre verbannt hatte, um sich auf das Studieren von Büchern zu fokussieren, als er nach einer Sportverletzung seine Sportkarriere aufgeben und eine neue Karriere aufbauen musste.

Die heutige Motivationsrednerin Lisa Nichols lebte einige Jahre mit ihrem Kleinkind in einem Zimmer und bastelte neben ihrem Fulltime Job nachts an einer Karriere sich selbständig zu machen.

Werde dir deiner Fähigkeiten bewusst

Man entwickelt Selbstvertrauen, wenn man sich seiner Fähigkeiten bewusst wird, wenn man über sich hinauswächst, wenn man erkennt, dass es nie daran lag, dass wir nicht talentiert genug seien, sondern es maximal an Selbstdisziplin gemangelt hat. Und diese lässt sich zum Glück entwickeln.

Hast du ein Ziel? Weißt du, worauf du hinarbeitst? Falls nicht, dann verpasse nicht mein kostenloses Ebook zum Thema „Berufung finden“, das du downloaden kannst.

Wenn du weißt, worauf du hinarbeitest, egal ob es dein Wunschgewicht, dein Traumjob, mehr Geld oder das Finden deines Traumpartners ist. Starte am besten mit kleinen Dingen, die dich diesem Ziel näherbringen werden.

Eine kurze Sporteinheit von 10 Minuten, das Schreiben einer wichtigen Mail oder das Tätigen des Telefonanrufs, den man so gerne aufschiebt. Das Schreiben einer Buchseite, wenn du beispielsweise schon seit geraumer Zeit ein Buch schreiben wolltest. Das Recherchieren von Möglichkeiten, wo du jemanden kennenlernen könntest, wenn du dir einen Partner wünschst.

Nimm dir am Anfang weniger vor. Wir tendieren nämlich mehrheitlich dazu, wenn wir besonders motiviert sind, uns viel zu viel vorzunehmen, und dann kurze Zeit später demotiviert zu sein, weil wir das Pensum nicht einhalten können.

 

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Vollende, was du begonnen hast

Fange deshalb lieber mit kleinen Tasks an, aber vollende sie. Wenn wir etwas erledigt haben, was wir uns vorgenommen haben, dann schüttet der Körper Dopamin, ein Glückshormon aus, durch welches wir uns belohnt fühlen, und speichert dieses positive Gefühl mit der Tätigkeit ab, die wir ausgeübt haben.

Deshalb wird dich dein Verstand beim nächsten Mal (z.B. am darauffolgenden Tag) daran erinnern, wie gut dir das getan hat, und du bist eher gewillt, noch eine Buchseite zu schreiben, nochmal eine kurze Trainingseinheit zu machen usw.

Und je öfter du das machst, desto schneller wird eine Gewohnheit daraus – das heißt, dein Körper und Geist gewöhnen sich daran, und du wirst den Prozess automatisch machen wollen und es wird sich komisch anfühlen, wenn du ihm nicht nachkommst.

Meine Erfahrung

Ich habe zum Beispiel bis Ende 20 überhaupt keinen Sport gemacht. Und wenn ich das sage, dann meine ich das wörtlich – Sport hat mich nie interessiert. Ich habe aus gesundheitlichen Gründen schließlich mit Krafttraining und plyometrischen Übungen angefangen, und zwar mit 12 Minuten am Tag etwa 3-4 Mal die Woche oder so oft ich eben Lust hatte (das war übrigens ein kostenloses Programm, das ich auf YouTube gefunden habe und das mich angesprochen hat).

Das dürfte nun etwa 8 Jahre her sein; heute trainiere ich in etwa 4-5 Mal die Woche circa 30-60 Minuten (übrigens immer noch mit derselben Trainerin, die heute ihre eigene online Plattform hat) und ich vermisse mein Training, wenn ich mal nicht dazu komme, weil mein Körper und Geist sich daran gewöhnt haben.

Lobe dich!

Wenn du mit etwas Kleinem anfängst, es durchziehst und dich danach dafür lobst und am besten auch noch belohnst, dann festigst du eine neue Verhaltensweise, die bei regelmäßiger Ausübung zu einer Gewohnheit wird.

Übrigens kannst du es dir auch zur Gewohnheit machen, nie aufzugeben, durchzuhalten, und weiterzumachen, wenn alle anderen aufgeben würden. Und das ist es, was schlussendlich diejenigen, die ihre Erfolge erreicht haben von denen trennt, die meinen versagt zu haben.

 

Denk daran, niemand ist besser oder schlechter. Die einen mögen bessere Gewohnheiten haben als die anderen – das ist alles. Entscheide, wer du sein willst und was du erreichen willst und dann lass dich durch nichts mehr aufhalten.

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Bewundernd blicken wir auf Menschen, die sich im Leben nehmen, was sie wollen. Scheinbar mühelos klettern sie die Erfolgsleiter nach oben, verfolgen ihren Traumjob, haben den Traumpartner gefunden und geben sich nicht mit weniger zufrieden, als ihnen zusteht. Sofort wissen wir: Das ist jemand mit viel Selbstvertrauen. Und du? Hättest du lieber die bessere Jobposition, traust dir den Mehraufwand aber nicht zu? Würdest du gerne diese großartige Person kennenlernen, meinst aber, du spielst nicht in ihrer Liga? Ist ein Jahr wie das nächste, weil du ohnehin nicht glaubst, etwas ändern zu können? Dann wird es Zeit für die folgenden 5 Strategien, die dir dabei helfen sollen, dein Selbstvertrauen zu stärken!

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Selbstvertrauen stärken

Wir werden mit Selbstvertrauen geboren

Niemand wird mit wenig Selbstvertrauen und einem geringen Selbstwert geboren. Wenn du sehr kleine Kinder beobachtest, wird ersichtlich, wie sehr sie es genießen im Mittelpunkt zu stehen und die volle Aufmerksamkeit von Mama und Papa zu erhalten.

Kinder denken nicht darüber nach, ob sie heute einen »bad-hair-day« haben oder ihre Schenkel zu dick in den Shorts aussehen. Sie genießen sich und das Leben in vollen Zügen. Leider wird uns diese Ausgelassenheit und das natürlich Selbstvertrauen abtrainiert, indem Eltern ihre eigenen Unsicherheiten und Unzulänglichkeiten an ihre Kinder weitergeben.

Und spätestens ab dem Kindergarten oder der Schule, wo wir gehänselt, verglichen und für unsere Einzigartigkeit sogar verspottet werden, verlieren wir einen großen Teil unseres natürlichen Selbstvertrauens. Doch es gibt Strategien, mit denen wir uns diesen zurückerobern können!

1. Glaube an dich!

Leichter gesagt als getan, magst du einwerfen, und natürlich stimmt es, dass dein Selbstvertrauen nicht über Nacht zu ungeahnten Größen anschwellen wird. Aber mit deinem Willen, deiner getroffenen Entscheidung und deiner Selbstverantwortung ist es möglich, wieder den Glauben in sich und sein Können zu finden.

Übernimm Verantwortung für den Kommentator in deinem Kopf und lerne, dir gut zuzusprechen (siehe auch: Affirmationen gegen Selbstzweifel).

Wenn du erfolgreiche Menschen siehst, sag nicht, sie hätten Glück gehabt, und du bist eben nicht talentiert genug usw. Auch diese Menschen haben für ihren Erfolg und ihr Selbstvertrauen arbeiten und kämpfen müssen – und wenn sie es geschafft haben, dann gilt dasselbe auch für dich.

selbstvertrauen

2. Sag nie »Ich kann das nicht!«

Damit kommen wir gleich zum nächsten Punkt:

Streiche Sätze wie »Das schaffe ich nicht«, »Das geht nicht«, »Das kann ich nicht« gleich aus deinem Repertoire. Sie wirken entmachtend und werden zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung.

Wenn du der Ansicht bist, etwas nicht zu können, wirst du es nämlich höchstwahrscheinlich gar nicht versuchen, und wie sollst du es dann jemals lernen! Kein Wunder, dass du kein Selbstvertrauen entwickelst.

Das menschliche Gehirn ist darauf ausgelegt, Lösungen für unsere Probleme zu finden. Ersetze obige Sätze ab heute durch: »Ich kann« und »Ich werde …«

3. Risiken eingehen für mehr Selbstvertrauen

Und das bringt uns zu Punkt Nummer drei. Um dein Selbstvertrauen zu stärken, muss man auch mal Risiken eingehen – wenn auch nur kleine!

Wer wachsen und besser in etwas werden möchte, der muss etwas tun, was er vorher noch nie getan hat.

Jeder große Redner stand irgendwann vor einem winzigen Publikum, als er seinen ersten Vortrag gehalten hat, bevor er Jahre später vor tausenden Leuten spricht. Wir sehen das Endergebnis und denken, diese Menschen seien die geborenen Sprecher. Fragt man sie, werden sie  zugeben, dass sie anfangs ebenso nervös waren, Fehler gemacht haben und viel Mut aufbringen mussten, um weiterzumachen.

Aber genau so entwickeln wir Selbstvertrauen. Jedes Risiko, das wir eingehen und das wir »überleben«, ist ein Erfolg und macht uns stärker.

Eine Hilfe diesbezüglich ist übrigens das Visualisieren. Auf diese Weise können wir Situationen, vor denen wir uns fürchten, im Kopf durchspielen und uns sozusagen darauf vorbereiten. Erfolgreiche Menschen wissen schon lange um dieses Prinzip Bescheid.

4. Ignoriere, was andere über dich denken

Wie oft sind wir nicht unserem Herzen gefolgt, weil wir uns Sorgen darüber gemacht haben, was die anderen über uns denken könnten.

Aber du kannst versichert sein, dass auch die anderen sich nur Gedanken über sich selbst machen und es ihnen deshalb egal ist, was du machst.

Falls sie sich doch bemüßigt fühlen, ihre ungefragte Meinung kundzutun, tun das übrigens nur deshalb, um von ihrer eigenen Unzulänglichkeit abzulenken. Hör also gar nicht hin!

Siehe auch: Kritik und Selbstkritik: Wie gehe ich damit um.

Willst du dein Selbstvertrauen stärken, ist es unumgänglich, dass du lernst, die Meinung der anderen nicht an dich heranzulassen. Denke daran: 7,7 Milliarden Menschen haben 7,7 Milliarden Meinungen. Du wirst es niemals allen recht machen können!

selbstvertrauen

5. Würdige und zelebriere deine Erfolge

Unser Gehirn merkt sich Ereignisse, die mit einer starken Emotion begleitet waren. Blicken wir wieder in die Kindheit zurück, bedeutet das, dass wir eher negative Erlebnisse abgespeichert haben.

Waren wir beispielsweise zufrieden und ausgelassen beim Spielen, haben unsere Eltern uns dabei nicht gestört. Haben wir hingegen etwas getan, was ihnen nicht recht war, hat uns das Schelte eingebracht, und wir speichern dieses negative Ereignis ab.

Dadurch wurde unser Gehirn auf folgende Art trainiert: Wann immer wir etwas Negatives erleben, wird das abgespeichert.

Was aber ist mit all den Erfolgen, die wir zu feiern hatten?

Schreibe dir doch mal eine Liste, von all deinen Erfolgen, angefangen vom Schulabschluss, Führerschein, Berufsausbildung oder Studium abgeschlossen, den Mut aufgebracht, um den Traumpartner anzusprechen, herrlichen Urlaub geplant und verbracht, Geburt der Kinder, Job bekommen, Haus gekauft, Eltern gepflegt, Krankheit besiegt, Pflanzen gezüchtet, kochen gelernt, …

Gibt es nicht genug, worauf du stolz sein kannst? Leg dir doch ein kleines Erfolgsbüchlein zu, in dem du dir deine täglichen Erfolge notierst. So entgeht dir nicht mehr, wie viel du tagtäglich leistest.

Ein Blick auf deine Erfolge wird dein Selbstvertrauen stärken und dich unweigerlich wissen lassen, dass du zu so viel mehr fähig bist, als du dir selbst zutraust. Dein Potenzial ist unerschöpflich, wenn du dich darauf einlässt, daraus zu schöpfen. Glaub an dich und du wirst über dich selbst erstaunt sein.

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Disziplin lernen

 

Disziplin trainieren

Unter Disziplin verstehen wir die Fähigkeit, sich ein Kommando zu geben und diesem nachzukommen.

Verhalten und Gewohnheiten haben wir uns im Laufe unseres Lebens angeeignet. Wir beneiden im späteren Alter jene, die schon früh lernen mussten, ihren Pflichten umgehend nachzukommen und die, im Gegensatz zu uns,  Prokrastination nicht zu einem Teil ihres Alltags gemacht haben.

Doch wie alles, was unsere physischen und mentalen Fähigkeiten betrifft, lässt sich auch Disziplin trainieren.

Sehen wir uns 4 Tipps an, die dabei helfen.

1. Das Wichtigste zuerst

Was immer das Wichtigste wäre, das du heute zu tun hast, um deinem Ziel und damit deinem Erfolg näherzukommen, sollte das erste sein, was du tust. Vor allem, wenn es etwas ist, das du nicht tun willst, bietet sich diese Methode besonders an, um mehr Disziplin zu entwickeln.

Denn wer kennt es nicht: Der unangenehme Telefonanruf, den wir aufschieben und der uns den ganzen Tag über im Kopf herum schwirrt. Das beeinträchtigt dann alle anderen Tätigkeiten, da wir nicht mit voller Aufmerksamkeit und Konzentration bei ihnen sind.

Haben wir die Pflicht hingegen gleich erfüllt, fühlen wir uns wie »Gewinner« und das steigert unser Selbstbewusstsein.

2. Kontinuität

Wenn wir ein Ziel verfolgen und damit Erfolg haben wollen, bedeutet das, kontinuierlich darauf hinzuarbeiten. Wer Disziplin lernen möchte, sollte deshalb jeden Tag etwas für dieses Ziel tun und wenn es nur das Beantworten einiger Emails ist.

Regelmäßigkeit führt zur Entwicklung von Gewohnheiten, die nach etwa 90 Tagen soweit gefestigt sind, dass einem sogar etwas fehlt, wenn man sie plötzlich nicht mehr ausübt.

Nimm dir daher vor, dass du wirklich jeden Tag der Woche etwas für dein Business, deine Karriere, deinen Erfolg im Sport oder dem Bereich, für den du Disziplin lernen möchtest, ausübst. Mach es dir zur Gewohnheit, diszipliniert zu sein!

3. Belohnung

Wir kennen es aus Kindheitstagen: Erst die Hausaufgaben machen, dann durften wir uns mit den anderen zum Spielen treffen. Und dieses Prinzip funktioniert auch heute noch, wenn man Disziplin lernen möchte.

Überlege dir, womit du dich belohnen möchtest, wenn du deine Aufgabe erfüllt hast.

Das Treffen abends mit Freunden, der gute Film oder das spannende Buch, ein gutes Glas Wein oder ein kleiner Spaziergang – was immer es ist. Belohne dich für deine getane Arbeit und du trainierst dein Gehirn darauf, sich auf das, was zu tun ist zu freuen.

Belohnen wir uns hingegen bereits vor getaner Pflicht, finden wir kaum Inspiration zu tun, was zu tun wäre.

 

4. Lobe dich!

Wir sind es nicht gewohnt, uns zu loben, sondern schlimmer noch haben wir uns antrainiert, uns runterzumachen und schlechter darzustellen, als wir sind.

Statt dir also zu sagen: »Na ja, das ist nicht so gut geworden«, lobe dich und sage dir, wie toll du das geschafft hast und wie stolz du auf dich und dein Können bist. Du musst das nicht vor anderen tun, wenn du Angst hast, dass man dich arrogant finden könnte.

Du musst schließlich niemandem etwas beweisen, aber dein Selbstwertgefühl ist für deinen Erfolg entscheidend und wer Disziplin lernen möchte, der muss auch an sich glauben, sonst wird er sich nur schwer motivieren können.

Vertraue darauf, dass du Disziplin lernen kannst, und übe dich kontinuierlich darin, bis sie dir in Fleisch und Blut übergeht. Wenn Disziplin natürlich für dich wird, wirst du früher oder später zu einer disziplinierten Person, die sich durch nichts von ihren Vorhaben abbringen lässt.

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