Manifestieren: Wie es wirklich funktioniert (und warum es oft nicht klappt)

Ich bekomme immer wieder E-Mails mit Fragen zum Thema Manifestieren.
Wie funktioniert das wirklich? Und vor allem: Funktioniert es überhaupt?
Zu diesem Thema gibt es ja mehr als genug Videos, daher will ich das heute ein wenig durch meine Konzepte beleuchten.
Das heißt, wir werden heute nicht darüber sprechen, dass du eine konkrete Geldsumme oder eine Liste mit Eigenschaften deines zukünftigen Partners aufschreiben sollst.
All das hat seine Berechtigung, ich sage nicht, dass das falsch ist. Schließlich brauchen wir eine Richtung und dabei hilft diese Übung.
Aber in diesem Artikel spreche ich darüber, warum es beim Manifestieren nicht um Wunschlisten und Bestellungen beim Universum geht.
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1. Intention
Wir starten also mit einer Intention.
Und genau hier beginnt für mich schon der entscheidende Punkt.
Du sagst: Ich will ein Haus. Ich will einen Partner. Ich will eine Million Euro. Ich will dieses Auto.
Okay. So können wir beginnen.
Aber die eigentliche Frage lautet: Was willst du wirklich?
Sprich: Wofür steht dieser Wunsch?
Schließ für einen Moment die Augen.
Stell es dir vor.
- Die Beziehung, die du dir wünschst. Du bist mit deinem Partner zusammen. Ihr haltet euch im Arm. Du genießt die Zweisamkeit.
- Oder die Geldsumme, die du jeden Monat auf deinem Konto siehst, und was du damit alles tun könntest.
- Oder du in deinem erfolgreichen Business. Du kündigst diesen Job, der dir seit Jahren Energie raubt. Du bist dein eigener Boss. Man respektiert dich. Man schaut zu dir auf.
Spüre da hinein.
Ich muss nicht in deiner Haut stecken, um ungefähr zu wissen, was gerade in dir passiert ist.
- Da war Erleichterung.
- Vielleicht hat der Druck nachgelassen. Oder es hat irgendwo gekribbelt.
- Vielleicht hast du sogar Motivation gespürt.
Und genau darum geht es.
Es geht nicht um deine vermeintlichen Wünsche.
Diese Dinge – das Haus, der Partner, das Geld, das erfolgreiche Business – sind Symbole. Sie sind ein Vehikel. Ein Transportmittel für ein Gefühl.
Möglicherweise sind sie tatsächlich für dich bestimmt.
Vielleicht verändern sie sich aber auch in ein paar Wochen oder Monaten – und du merkst plötzlich: Eigentlich will ich etwas ganz anderes.
Wenn du ehrlich bist: Du hattest wahrscheinlich schon einmal eine Beziehung.
Und du weißt: Sie löst nicht automatisch all deine Probleme.
Oft wünschen wir uns einen Partner, weil wir uns alleine unvollständig fühlen.
Doch wenn das der eigentliche Kern ist, dann ist genau das der Punkt, an dem wir ansetzen sollten.
Die Beziehung wäre dann nicht die Lösung – sondern das Resultat einer inneren Veränderung.
Und dann kommt sie vielleicht. Vielleicht auch nicht.
Aber in dem Moment wäre das nicht mehr entscheidend.
Oder nehmen wir das Geld.
Viele sagen, sie wollen viel Geld. Aber wofür steht es wirklich?
Für Freiheit? Für Sicherheit? Für Unbeschwertheit?
Dann wäre die ehrlichere Frage: Was bedeutet Freiheit für mich? Wo schränke ich mich selbst ein? Nicht die anderen. Ich.
Und genau hier beginnt echte Intention.
2. Das Gefühl
Worum es eigentlich geht, ist dieses Gefühl. Diese Erleichterung.
Der innere Frieden. Die Leichtigkeit.
Das ist der Zustand, den du kultivieren – und so gut wie möglich halten – sollst.
Und warum?
Weil du in diesem Zustand offener bist. Klarer. Deine Wahrnehmung verändert sich.
Plötzlich fallen dir Dinge auf, die du vorher übersehen hast. Du erkennst Möglichkeiten, für die du zuvor verschlossen warst. Und zwar deshalb, weil dein Nervensystem ruhiger ist.
Wenn du hingegen in Angst oder Sorge bist, verengt sich dein Blick.
Du nimmst nur noch das wahr, was aus diesem Mangelzustand heraus notwendig erscheint.
- Du bleibst in einer Beziehung, die euch beiden nicht guttut – aus Angst vor dem Alleinsein.
- Du bleibst in einem Job, der dich frustriert oder sogar krank macht – aus Angst, die Sicherheit eines fixen Einkommens zu verlieren.
Angst macht eng. Vertrauen macht weit.
Wenn du in einem Zustand des Vertrauens bist, fällt es dir leichter, ein Risiko einzugehen. Und zwar nicht, weil du naiv bist. Sondern weil du keine panische Angst davor hast, dass es schiefgehen könnte.
Und selbst wenn es schiefgeht – was auch immer „schiefgehen“ bedeutet – dann weißt du: Ich komme damit klar.
Aber das musst du wirklich fühlen.
Es bringt nichts, wenn ich dir sage: „Du wirst das überstehen.“
Solange du es nicht selbst glaubst, bleibt es nur ein Satz.
Du brauchst nur in die Vergangenheit zu schauen:
Jedem von uns sind schon Dinge passiert, bei denen wir – hätte man sie uns vorher angekündigt – gesagt hätten: Das würde ich nicht überleben.
Und dann?
Wir haben es überlebt.
Mehr noch: Es hat uns verändert. Hat uns gestärkt und eine neue Sichtweise eröffnet.
Wir sind gewachsen.
Deshalb verteufle die Herausforderungen nicht, die in dein Leben treten.
Versuche – selbst wenn sie da sind – in einem möglichst klaren, neutralen, wenn möglich konstruktiven Zustand zu bleiben
Das kannst du, Indem du dir Fragen stellst wie:
- Was kann ich daraus mitnehmen?
- Was kann ich hier lernen?
- Was zeigt mir das – über mich?
Und genau hier kommen wir zum nächsten wichtigen Punkt:
Deine Glaubenssätze.
3. Deine Glaubenssätze
Wenn du dich in eine neue Richtung bewegst, werden alte Dinge auftauchen: Verdrängte Emotionen. Erinnerungen. Gedanken.
Es ist, als würde man uns testen, ob wir wirklich bereit sind für das, was wir behaupten zu wollen.
- Plötzlich meldet sich der Ex wieder und will doch noch eine Chance.
- Dein Auto gibt den Geist auf.
- Oder es entsteht ein Wasserschaden in der Wohnung – genau in dem Moment, in dem du eigentlich vorhattest, deinen Job zu kündigen.
Und natürlich kommen jetzt die Zweifel.
- Sollte ich vielleicht doch bleiben?
- War das eine dumme Idee?
- Werde ich das wirklich schaffen?
Genau hier beginnt die eigentliche Arbeit. Jetzt ist die Gelegenheit, dir deine Glaubenssätze anzusehen.
Du denkst:
- „Vielleicht haben meine Freunde und meine Familie recht – vielleicht finde ich in meinem Alter niemand Besseres mehr.“
- „Ein sicheres Einkommen ist wichtiger, als im Job erfüllt zu sein.“
- „Im Leben geht es nicht darum, glücklich zu sein – man muss halt funktionieren.“
Das sind keine zufälligen Gedanken.
Das sind Überzeugungen, die schon lange in dir wirken.
Was du vielleicht noch nicht verstehst: Sie kommen nicht, um dich zu sabotieren. Sie kommen, weil du jetzt bereit bist, sie zu sehen.
Bereit, sie zu verarbeiten. Zu integrieren. Loszulassen. Hier liegt eine echte Chance, über dich hinauszuwachsen. Aber nur, wenn du nicht in Widerstand gehst.
Du musst sie ehrlich anschauen und dich fragen:
- Warum sind diese Zweifel jetzt da?
- Was versuchen sie zu schützen?
Denn das ist entscheidend: Deine Glaubenssätze wollen dich Vor Ablehnung, Vor Scheitern, Vor Schmerz bewahren.
Aber genau deshalb halten sie dich oft auch zurück.
Weil sie zu einer älteren Version von dir gehören – nicht zu der Person, die du heute sein möchtest.
4. Vertrauen
Und dann: entweder du lässt dich in dein altes Programm zurückfallen oder du bleibst im Vertrauen. Übrigens etwas, das ich jedem nur nahelegen kann.
Vertrauen zu haben. Ins Leben, ins Universum, in einen Gott, wie auch immer du es nennen willst – in eine höhere Macht.
Denn wenn du glaubst, du müsstest alles selbst steuern, alles kontrollieren, alles erzwingen – wenn du glaubst, nur du allein würdest es irgendwie „hinkriegen“ – dann wird es früher oder später ein Kampf.
Kann schon sein, dass du es irgendwann “schaffen” wirst. Was auch immer das heißen soll. Aber war es der Weg des geringsten Widerstands? Wahrscheinlich nicht.
Vielleicht willst du das auch gar nicht – es gibt Leute, die kämpfen wollen, um sich dann bestätigt zu fühlen. Auch das ist okay.
Aber wenn du den Weg des geringsten Widerstands gehen willst, was ich annehme, sonst würdest du nicht “manifestieren” wollen, dann würde ich vorschlagen, mit dem Fluss des Lebens zu gehen.
Mit dem Fluss des Lebens zu gehen, bedeutet oftmals Unsicherheit, weil das kein vorgegebener Weg ist, sondern dein Weg – dein ganz eigener.
Und in dieser Unsicherheit muss man vertrauen können. Vertrauen, dass man nicht weiß, wie lange es dauern wird. Vertrauen, dass das Ergebnis vielleicht anders aussieht als in deiner ursprünglichen Visualisierung.
Aber das geniale an diesem Weg ist, dass das keine Rolle mehr spielt, weil du in deiner Ruhe bist. Du hast dich ja darauf trainiert in diesem Zustand zu sein, weißt du noch?
Heißt das, du bist wie ein Mönch, der nur in seinem inneren Frieden lebt und nichts erlebt. Natürlich nicht. Du bist, wer du bist.
abenteuerlustig oder ruheliebend; extravertiert oder introvertiert; jemand der kreieren oder sich um andere kümmern will.
Du eben.
Nur ohne die alten, angstgetriebenen Konzepte darüber, wie alles sein müsste.
Vielleicht wirst du dich plötzlich für ganz andere Dinge interessieren, als du jetzt glaubst. Oder du träumst tatsächlich jetzt schon von dem, was für dich vorgesehen ist. Ich weiß es nicht.
Aber was ich weiß ist, wenn du deinen Weg findest, ist alles, was kommt, egal ob schwer oder leicht, völlig okay. Du genießt die schönen Momente, du akzeptierst die schweren Momente.
Heißt das, du willst nichts mehr? Nein, das würde so nicht stimmen. Aber es fühlt sich natürlich an und nicht mehr wie dieses “Ich muss etwas haben, um mich besser zu fühlen”.
Du fühlst dich ja schon gut. Und aus diesem Wohlfühlen ergeben sich dann Dinge, die du willst. Oder nicht willst.
Du tust dann auch nicht mehr Dinge, nur weil du glaubst, du musst sie tun. Was dir nicht entspricht, fällt weg. Und wenn es Dinge zu tun gibt, weil sie zu tun sind, findest du Wege, sie ohne Widerstand zu tun.
Vielleicht ist das das Geheimnis, wenn man so möchte.
Ich wünsche mir von Herzen alles für dich, was du dir ersehnst. Vor allem inneren Frieden, Freiheit und Liebe.
Das wünsche ich uns allen.
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