Was bedeutet Manifestieren wirklich – und warum funktioniert es bei vielen nicht? In diesem Artikel erfährst du, warum es beim Manifestieren nicht um Wunschlisten und Bestellungen beim Universum geht.
Selbstsabotage oder Test vom Universum?
Selbstsabotage oder Test vom Universum?
Warum tauchen ausgerechnet dann Zweifel, Angst oder unerklärliche Hindernisse auf, wenn du endlich eine wichtige Entscheidung triffst? Warum wird plötzlich alles schwer, sobald du dein Leben verändern willst? In diesem Artikel erfährst du, ob du gerade Selbstsabotage erlebst oder ob dich das Universum, das Leben oder deine alten Muster „testen“, bevor du wirklich den nächsten Schritt gehen kannst.
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Immer heißt es, wir sollen unserem Herzen folgen, und den ersten Schritt wagen, wenn wir wirklich etwas ändern wollen. Und endlich fühlen wir uns mutig genug und treffen eine Entscheidung, doch dann passiert es …
- Du hast beschlossen, dich endlich aus einer ungesunden Beziehung zu lösen – und genau in dem Moment schreibt dir die Person plötzlich „Ich werde mich ändern – für dich – versprochen.“
- Du willst dich selbstständig machen oder den Job wechseln – und auf einmal häufen sich unerwartete Rechnungen oder dein Chef bietet dir plötzlich eine Gehaltserhöhung an.
- Du willst eine Zeitlang auf Alkohol oder Zucker verzichten – und plötzlich wirst du zu jedem Geburtstag, Brunch und Grillabend eingeladen.
Warum? Macht sich das Leben über uns lustig?
In diesem Artikel erfährst du, warum gerade dann Herausforderungen auftauchen, wenn wir wirklich losgehen — und wie du erkennst, ob dich das Leben prüft oder ob alte Ängste dich zurückhalten wollen.
Wenn alte Muster sich melden
Wenn du deine Entscheidung aus einem klaren Zustand heraus getroffen, damit meine ich, du hast die Entscheidung nicht aus Angst getroffen, sondern du hast wirklich gespürt: Das ist es; das will ich.
Du warst begeistert; und plötzlich tauchen Hindernisse auf, – dann ist genau jetzt der Moment, in dem du etwas lernen kannst.
Denn: Die Herausforderungen, die plötzlich erscheinen, bringen etwas ans Licht, das zwischen deiner alten Version und deiner neuen Version steht.
Etwas, das du sozusagen auflösen musst, um der Mensch zu werden, der du sein möchtest.
Was also fühlst du, wenn sich dir genau dann, kurz nach deiner Entscheidung, etwas in den Weg stellt?
Zweifel? Stress? Angst? Vielleicht sogar Panik?
Benenn das Gefühl zuerst, wenn du möchtest.
Und dann frage dich:
Was glaube ich jetzt gerade über mich oder die Welt, das dieses Gefühl ausgelöst hat? Warum zweifle ich? Warum habe ich Angst?
Denn das Gefühl taucht nicht ohne Grund auf. Es ist sozusagen eine Strategie, um dich zu schützen.
Aber was genau soll eigentlich geschützt werden?
Wenn bei der geplanten Trennung Zweifel und Angst aufkommen, dann könnte das daran liegen, dass du irgendwo ganz tief in dir glaubst, dass du womöglich niemanden mehr finden wirst.
Du denkst:
- Ich bin nicht mehr so jung.
- Ich habe nicht so viel zu bieten.
- Was wenn ich allein bleibe?
Deine Zweifel entstehen also, weil du dich tief in deinem Inneren nicht gut genug fühlst. Das ist auch der Grund, warum du mit dieser Person zusammen bist, mit der du gar nicht mehr zusammen sein willst.
Du bekommst genau jetzt also die Chance, diese tief verwurzelten Glauben aufzulösen.
Ebenso ist es bei den den Rechnungen, die plötzlich eintrudeln, genau wenn du endlich entschieden hast, etwas Neues anzufangen; dich selbständig zu machen.
Und dann kommen die Zweifel:
- Was, wenn ich es nicht schaffe und dann gar keine Rechnungen mehr zahlen kann?
- Was wenn ich versage?
Und um noch das Beispiel zum Ändern deines Lebensstils aufzugreifen:
Sagen wir, du hast entschieden, weniger oder keinen Alkohol zu trinken und plötzlich wirst du von einer Veranstaltung zur nächsten eingeladen.
Und du denkst dir:
- Wie soll ich ohne Alkohol locker sein und mit anderen reden?
- Wird man mich ausgrenzen?
Du hast also einen tief verwurzelten Glauben, dass du ohne Alkohol nicht so selbstbewusst oder lustig bist. Ich genüge nicht, so wie ich bin und ich habe Angst davor, dass man mich nicht mehr dabeihaben will.
Diese Stimme, die dich zweifeln lässt – wie lange begleitet sie dich schon? Seit deiner Kindheit oder Jugend? Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, wie sehr sie dein Leben geprägt hat?
Sie hat dich zu Entscheidungen gedrängt, die du später vielleicht bereut hast.
Und du denkst: Hätte ich damals doch anders entschieden. Oder warum habe ich es nicht zumindest versucht.
Angst Raum geben
Vielleicht sagst du: Aber meine Einwände sind berechtigt.
- Was, wenn ich für immer alleine bleibe?
- Was, wenn ich auf ganzer Linie versage und bankrott gehe?
- Was, wenn sich alle von mir abwenden?
Ich widerspreche dir nicht, dass nichts dergleichen passieren könnte.
Aber hast du diese Fragen wirklich schon einmal ganz zugelassen?
Ich meine: bist du schon einmal bewusst in diese Angst eingetaucht — in den Schmerz, die Zweifel, die Sorge? Genau das würde ich vorschlagen, wenn du dich nicht wieder von ihnen zurückhalten lassen möchtest.
Wenn du wirklich etwas verändern willst, dann musst du diesen Ängsten und Zweifeln begegnen.
Am besten machst du das, ohne dich einzumischen, wenn sie auftauchen; also ohne zu sagen: Nein, ich will das nicht fühlen. Ohne den Versuch sie zu verdrängen oder sich davon abzulenken.
Beobachte dich wie ein Wissenschaftler, der sagt: Ah, okay, das also ist der ängstliche Teil von mir, der jedes Risiko vermeiden will, weil er Angst hat, wieder verletzt zu werden.
Du wurdest ja auch in deinem Leben verletzt, deshalb macht es absolut Sinn, dass dein Verstand dich vor einem weiteren Schmerz schützen möchte.
Aber nicht zu dem Preis, dass du nicht mehr an dich glaubst, dir nichts zutraust und dich in deiner Ecke versteckst, obwohl du es dort genauso unbequem findest. Aber weil du diese Ecke kennst, macht sie dir zumindest keine Angst mehr.
Wenn das Leben dich mit einer Herausforderung konfrontiert, dann sagst du nicht: Warum trifft es mich? Warum gerade jetzt?
Stattdessen kannst du dich bedanken und sagen: Aha, ich glaube also noch an etwas, das mir auf meinem Weg zu meinem neuen Ich hinderlich ist, und hier ist die Gelegenheit herauszufinden, was es ist, und es aufzulösen.
Schaue also, welche Gefühle aufkommen und welcher Teil von dir getriggert wird. Verdränge sie nicht mehr. Lehne sie nicht ab. Sondern nimm sie mit Verständnis an. Überraschenderweise werden diese Anteile leiser, wenn wir ihnen zuhören, sozusagen.
Deine Angst will dich schützen
Nimm als Beispiel ein quengelndes Kind; wenn Eltern gar nicht reagieren, jammert und quengelt das Kind immer weiter. Bis es endlich die Aufmerksamkeit bekommt und sich mitteilen kann.
Das heißt nicht, dass du dem Teil von dir gibst, was er will. Aber du hörst ihm zu. Du akzeptierst, dass er da ist. Du kannst dir sagen: “Das also sind die Selbstzweifel. Sie wollen mich schützen, damit ich nicht wieder verletzt werde.“
Dann gehst du ein bisschen tiefer und fragst: Wovor habe ich Angst?
Hier ist absolute Ehrlichkeit von dir gefragt, also versuche nicht den starken Mann oder die starke Frauen zu spielen, die sagen: Ich habe keine Angst. Wenn das stimmen würde, würdest einfach tun, was du dir vornimmst, ohne Hadern und Zweifeln.
Also sagst du:
- Ich habe Angst, dass mich niemand mehr lieben wird und ich für immer alleine bleibe.
- Ich habe Angst zu versagen.
- Ich habe Angst, abgelehnt zu werden.
Sind das nicht die menschlichsten Ängste. Die Angst vor dem Tod könnten wir noch dazu nehmen. Aber hat das nicht jeder von uns schon auf die eine oder andere Weise gefühlt? Nichts wofür man sich schämen muss. Nichts, was man ablehnen muss.
Für dich da sein – so wie du es für andere wärst
Darf ich dich fragen: Wenn ein Mensch, den du über alles liebst, sagen wir dein Kind, dein Partner, ein Elternteil vor dir stünde, und sagen würde: Ich habe Angst für immer alleine zu bleiben. Ich habe Angst zu versagen. Ich habe Angst, dass man mich ablehnt.
Würdest du sagen: Geh weg – ich will das nicht hören.
Oder würdest du diesen Menschen nicht sofort in den Arm nehmen wollen und sagen: Mach dir keine Sorgen, alles wird gut. Auch wenn du alleine bleibst, auch wenn du versagst, auch wenn alle Welt dich ablehnt. Ich bin hier.
Und für diesen Moment, nur für diesen Moment – jetzt – bist du da nicht sicher?
Wenn du nicht an die Zukunft denkst, wenn du nicht der Vergangenheit nachsinnst – in dem Augenblick, da du vollkommen bei dir bist – ist es nicht wirklich gut?
Kannst du für dich selbst dieser Mensch sein? Der in deinen unsicheren Momenten für dich da ist- und sagt: Es ist okay.
- Ich habe Angst und es ist okay.
- Ich weiß nicht, was kommt. Und es ist okay.
- Jetzt gerade, wo ich diese Worte höre, bin ich sicher.
Und ich meine das ernst. Selbst wenn der Partner dich gerade mit allem stehen hat lassen; selbst wenn der Gerichtsvollzieher vor deiner Tür steht und sie dich pfänden; selbst wenn sich all deine Freunde von dir abgewendet haben – du bist sicher.
Es ist okay, wenn dein Verstand diese Worte nicht begreifen kann, das macht nichts – irgendetwas in dir spürt, dass sie wahr sind.
Weil du weißt, dass alles, wirklich alles in diesem Leben irgendwann ein Ende hat. Nicht nur die freudvollen, sondern auch die schmerzvollen Momente.
Und das soll nicht zynisch oder trostlos klingen. Im Gegenteil, es soll dich von der Angst lösen, die wir haben, wenn wir in Zeit leben.
Denn etwas in dir ist zeitlos. Und du weißt das. Und wenn wir in diesem Anteil von uns verweilen, wird die Sicht ein bisschen klarer; wir sehen mehr Möglichkeiten; wir spüren, was wir wirklich brauchen; und vor allem erkennen wir, wer wir wirklich sind.
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