Erfahre, wie du mit innerer Arbeit lernen kannst, Kränkungen zu überwinden, nicht mehr alles persönlich zu nehmen und mehr inneren Frieden zu finden.
Positiv bleiben, wenn es schwer wird
Positiv bleiben, wenn es schwer wird
Wie bleibt man positiv, wenn das Leben schwer wird? In diesem Artikel erfährst du, warum nicht die Situation selbst entscheidet, wie wir uns fühlen, sondern die Bedeutung, die wir ihr geben. Du lernst, wie du aus Klarheit statt aus Angst handelst und Herausforderungen als Chance für inneres Wachstum nutzen kannst.
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Das Leben hat keinen Sinn – zumindest keinen vorgegebenen.
Diesen Satz habe ich vor kurzem gehört und fand ihn ganz treffen. Denn was er ausdrücken möchte, ist nicht, dass das Leben sinnlos ist. Sondern, dass es keine von Natur aus gegebene Bedeutung gibt. Wir jedoch haben die Gabe ihm Sinn zu geben.
Wenn ich eine Entscheidung aus Klarheit und Zuversicht treffe
— nicht aus Angst —
weil etwas in mir klingt, weil ich spüre: Das ist es, das will ich,
dann fühlt sich das gut an.
Und dann kommen die Herausforderungen.
Kann ich versuchen, in diesem klaren Zustand zu bleiben?
Kann ich wieder in diese freudige Erregung finden und mich mit einer Spur Neugier fragen:
Was kann ich hier lernen?
Und selbst wenn es etwas ganz Einfaches ist wie:
Dank dieser Erfahrung weiß ich, was ich nicht will.
Wenn das das einzige ist, was dir einfällt – wir nehmen es. Hauptsache, du bleibst in deiner Klarheit und in deinem Vertrauen.
Oder du benutzt es, um deine tief verwurzelten Glaubenssätze zu erkennen: Dank dieser Erfahrung sehe ich, dass ich tief in mir daran zweifle, wertvoll zu sein – daran sollte ich vielleicht arbeiten, denn mit einem geringen Selbstwert werde ich eine gewisse Art von Menschen oder Jobs anziehen, die ich gar nicht will usw.
Du gibst den Dingen Bedeutung – denke immer daran. Nichts hat von Natur aus eine Bedeutung oder einen Sinn.
Leute kaufen Plastiksonnenbrillen für mehrere hundert Euro, obgleich die in der Herstellung vielleicht ein paar Euro gekostet haben, weil sie dem Label, das darauf steht, eine besondere Bedeutung zuschreiben. Es gibt ihnen ein gutes Gefühl, wenn sie eine solche Brille tragen. Darum geht es.
Gib den Dingen Bedeutung
Wähle die Art von Bedeutung aus, die dir ein gutes Gefühl gibt. Gerade in schwierigen Momenten, wenn du mit Herausforderungen konfrontiert wirst.
Lehne diese Herausforderungen also nicht ab, indem du sagst:
„Das sollte nicht passieren! Endlich gehe ich meinen neuen Weg – und dann das? Warum ich?“
Versuche stattdessen, in deiner Ruhe zu bleiben. Okay, das gehört zum Leben. Ich bin dem gewachsen.
Ich kann etwas Positives daraus für mich mitnehmen, wenn ich jetzt in einem positiven Haltung bleibe.
Weißt du, dass solche Herausforderungen tatsächlich oft dann auftauchen, wenn wir kurz davor sind, etwas Altes hinter uns zu lassen und in etwas Neues hineinzuwachsen?
Es ist fast so, als würde das Leben fragen:
„Bist du wirklich bereit für diesen Weg?“
Und plötzlich wird sichtbar, was dir vielleicht noch im Weg steht.
Was noch angeschaut, geheilt oder überwunden werden möchte, damit du wirklich zu dieser neuen Version von dir wirst – der Version, von der du sagst, dass du sie sein willst.
Warum wird immer betont, dass man in einer positiven Haltung bleiben soll und nicht aus Angst oder Sorge heraus handeln soll?
Handle aus Klarheit
Ich weiß, dass es viele Leute gibt, die sagen, aber wenn ich keine Angst habe, dann tue ich nichts. Gut, das ist ein Glaube, den du hast, und danach richtet sich natürlich deine Realität aus. Wenn du sagst: Ich brauche das so, ich will das so, sonst tue ich nichts – dann ist das deine Wahrheit und dir steht frei, danach zu handeln.
Wenn du aber feststellst, dass du aufgrund deiner Angst blockiert bist, und Entscheidungen triffst, die dir im Endeffekt nicht guttun, dann verstehst du, warum es heißt, versuche nicht aus diesem Zustand der Sorge und der Angst zu entscheiden oder zu handeln.
Bringe dich zuerst in einen Zustand innerer Klarheit, Sicherheit und des Vertrauens, bevor du handelst. Geh spazieren, höre Musik, schaue oder höre dir etwas Motivierendes an, journale, mache Sport oder meditiere – was immer dich aus deinen Zweifeln und deiner Sorge herausholen kann. Warum?
Aus einer positiven Haltung heraus, wirst du ganz andere Ideen oder Eingebungen haben. Du bist offener für Dinge, die dir sonst gar nicht auffallen würden. Du hörst vielleicht einen Satz, den du schon hunderte Male gehört hast, aber plötzlich hörst du ihn ganz neu – und etwas geht in dir auf.
Es ist nicht die Situation
Letztens habe ich folgende Erzählung eines Mannes gehört:
Er erzählte, er sei auf einem Retreat gewesen und dort sagte ein Lehrer einen Satz, den ich schon zigmale gehört habe. “All dein Leid ist Folge deiner Gedanken.” Und er dachte, ja ja, das weiß ich doch.
Doch der Lehrer wiederholte ihn noch einmal, ruhig und klar:
„All dein Leid ist Folge deiner Gedanken.“
Und plötzlich hörte er das erste Mal das Wort “all dein Leid” – also: Alles, worunter du leidest.
Er sagte, er hatte diesen Satz vorher immer nur auf bestimmte Bereiche angewendet
— auf Selbstzweifel, Sorgen, negative Gedanken über sich selbst. Aber in anderen Situationen war er überzeugt: „Da leide ich, weil meine Frau etwas gesagt hat, was sie nicht hätte sagen sollen.“
„Da leide ich, weil meine Mitarbeiter sich nicht so verhalten haben, wie sie sollten.“
Doch in dem Moment, als er hörte: Alles, worunter du leidest, ist Folge deiner Gedanken, wurde ihm bewusst, dass es nicht die Situation war, unter der er litt. Die war ja für sich genommen “neutral” – aber die Bedeutung, die er ihr mit seinen Gedanken gegeben hat, war negativ und hat Widerstand in ihm ausgelöst.
Einsichten statt Opferrolle
Wenn du also offen bleibst, neugierig und interessiert, dann kannst du genau solche Momente der Einsicht haben. Einsichten, die dich wirklich weiterbringen werden. Und dann wirst du verstehen, warum du jede, wirlich jede Herausforderung deines Lebens als eine Chance sehen kannst.
Du verlässt diese Opferrolle: Oh, warum ich? Das Leben ist so ungerecht. Andere haben es leichter. Du weißt nicht einmal, ob das stimmt. Die haben vielleicht auch Laster, über die sie nicht sprechen. Und selbst wenn sie es leichter haben – willst du sie dafür anprangern?
Irgendjemand, dem es noch schlechter geht als dir, wird sich vielleicht auch denken: Der hat es viel leichter und jammert nur.
Wenden wir den Blick also lieber nach innen, statt andere zu beneiden oder zu verteufeln. Fangen wir bei uns an. Denn du kannst deine Wahrnehmung in einem einzigen Augenblick wechseln. Aber damit vielleicht den ganzen Rest deines Lebens verändern.
Das Leben wird dann bedeutungsvoll, wenn du ihm Bedeutung gibst.
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Ich wünsche dir für deine Reise alles Liebe!

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