Einsamkeit verstehen und überwinden.

Jan 23, 2020

Wenn wir Einsamkeit empfinden, spielt es keine Rolle, ob wir in der vollen U-Bahn oder allein in unserer Wohnung sitzen. Dieses Unwohlsein hat tatsächlich weniger damit zu tun, ob jemand bei uns ist, als viele von uns meinen. Sehen wir uns an, warum wir uns wirklich einsam fühlen und wie man der Einsamkeit begegnen kann.

Einsamkeit und Beziehungen

Wer einsam ist, ist nicht zwangsläufig auch alleine. Da können Freunde und Bekannte zugegen sein, mit denen wir unsere Späße treiben, und dennoch fühlen wir uns nicht vollkommen. Da ist eine Unsicherheit oder das Gefühl woanders hinzugehören. Irgendetwas fehlt uns.

In den meisten Fällen glauben wir, es sei ein Partner, der uns fehlt, und der diese Unzulänglichkeit ausgleichen würde. Doch wer nicht versteht, woher das Gefühl kommt, wird seine Partner, mit zu hohen Erwartungen dieses auszugleichen, unter Druck setzen und einschränken.

Denn kein anderer Mensch oder äußerer Umstand kann diese innere Leere auf Dauer füllen, da sie auf einem falschen Glauben beruht, den man enttarnen muss.

Warum gibt es Menschen, die nicht einsam sind, obwohl sie alleine sind (Siehe auch den Artikel: Allein und einsam muss nicht dasselbe sein)? Sie wirken sogar überaus glücklich, ausgeglichen und zufrieden. Es kann also nicht nur daran liegen, dass man keinen Partner hat, wenn man sich einsam fühlt, sonst würde das für alle gelten.

Demzufolge muss es etwas mit der inneren Einstellung in Bezug auf das Alleinsein zu tun haben, weswegen man sich einsam fühlt.

Glaubenssätze

Der Mensch ist ein konditioniertes Wesen; wir lernen die Sprache der Eltern, aber vor allem auch ihre Traditionen, ihre Einstellungen und ihre Überzeugungen.

Diese Überzeugungen, Moralvorstellungen, Lebenseinstellungen usw. bezeichnen wir auch als Glaubenssätze.

Da wird einem erzählt, dass man mit 30 verheiratet sein und Kinder haben sollte,  dass mit Singles über 40 bestimmt etwas nicht stimmt, und nebenbei sehen wir die Disney- und Hollywoodfilme, die uns suggerieren, dass wir „ihn“ oder „sie“ brauchen, damit am Ende nochmal alles gut wird.

Das hat sich gerade in jungen Jahren in unseren Kopf eingebrannt und setzt uns auch später noch unter Druck. Alle versuchen uns die Zweisamkeit als das pure Glück vorzugaukeln, obgleich wir alle aus unserer Erfahrung wissen, dass eine Partnerschaft auch ganz schön anstrengend sein, unschön enden und uns lange danach noch martern kann.

einsamkeit

Klarheit und Verständnis

Es ist nicht zu leugnen, dass das Verliebtsein ein wunderschönes Gefühl ist, das uns in eine Hochstimmung versetzt. Neben den körperlichen Verlangen, die gestillt werden, wird vor allem diese innere Leere, die wir so schwer erklären können, gefüllt.

Endlich jemand, der uns versteht. Endlich jemand, der so fühlt und denkt wie wir, der die gleichen Sachen mag und irgendwie genauso verrückt ist wie wir. Wir fühlen eine Einheit; ein sogenanntes Einssein, das wir auch bedingungslose Liebe nennen.

Das Gefühl der Einheit und Liebe beruht allerdings darauf, dass wir unser Ego mitsamt aller Glaubenssätze „fallenlassen“. Wir sind vollkommen frei von unserer Persönlichkeit und deshalb im Zustand der bedingungslosen Liebe. 

Diese bedingungslose Liebe macht der Mensch aber relativ schnell zunichte, weil er Angst hat, das Gefühl zu verlieren. „Ich will, dass das für immer anhält“, sagt das Ego, das zurückgekehrt ist. Sofort wird die Liebe an Bedingungen geknüpft: „Bleib bei mir und geh nicht, damit ich lange so glücklich bleiben kann.“  Und damit ist man wieder zurück zu den Erwartungen und der Verlustangst gekehrt, die ein starkes Ego-Bewusstsein kennzeichnen.

Wenn wir dann alleine sind, denken wir an die Momente der Einheit und fühlen uns daraufhin wieder einsam. Eine verzwickte Lage, solange wir diese Prozesse nicht aufmerksam beobachten und nach und nach auflösen.

Wie kommt Einsamkeit auf?

Treten wir Schritt für Schritt an das Problem heran. Am besten genau dann, wenn wir uns tatsächlich einsam fühlen. Wie sieht das aus?

Vielleicht siehst du eine Liebesszene in einem Film und innerhalb von Sekunden erscheint ein Bild in deinem Kopf von früher als du mit deinem Partner auf einer ähnlichen Couch gekuschelt hast, du erinnerst dich an das gute Gefühl, das fehlt dir, du wirst traurig und fühlst dich einsam.

Bevor du dir diesen Film angesehen hast, hast du dich vielleicht nicht einmal einsam gefühlt. Der wahre Grund für die Einsamkeit ist also nicht, dass niemand da ist, der dich kuschelt, sondern der, dass du GLAUBST, jemand sollte jetzt bei dir sein und dich kuscheln.

Es sind die Gedanken, die das Gefühl auslösen!

Gedanken erzeugen Gefühle

Das Gefühl der Einsamkeit folgt auf meist unbewusst ablaufende Gedankengänge oder Trigger von außen.

Wer jetzt meint, bloß seine Gedanken gegen andere tauschen zu müssen, wird schnell enttäuscht werden. Glaubenssätze sind in unserem Unterbewusstsein abgespeichert und ein Gedankenaustausch würde nur im bewussten Verstand stattfinden. Doch wer es ernst meint und sich allein nicht mehr einsam fühlen will, der sollte seine unbewusst ablaufenden Glaubenssätze untersuchen.

Der Einsamkeit begegnen

Wenn du dich einsam fühlst, versuche dich nicht sofort abzulenken oder dich in das Gefühl hineinzusteigern. Untersuche es stattdessen.

1. Gedanken untersuchen

♦ Was habe ich gerade gedacht, dass ich mich jetzt einsam fühle?

♦ Was hat dieses Gefühl getriggert (Film, Fotos, Story, …)?

Untersuche deine Glaubenssätze! „Zu zweit ist es doch am schönsten“, „Ich komme alleine nicht zurecht“, „Wie sieht denn das aus, wenn man niemanden hat“, „Ich weiß mit mir nichts anzufangen“, „Ich bin nicht liebenswert“ usw.

Und dann frage dich ehrlich: Stimmt das alles wirklich? Antworte nicht sofort mit „ja“. Versuche, so objektiv als möglich zu bleiben.

2. Das Gefühl beobachten

♦ Wo spürst du das Unwohlsein, wenn du dich einsam fühlst? Ist es eine Anspannung in der Brust- oder Bauchregion? Zieht es oder sticht es?

♦ Lass das Gefühl zu, auch wenn es unangenehm ist.

3. Akzeptieren

♦ Sag dir, dass es okay ist, dass du dich einsam fühlst, schließlich hast du deinen alten Glaubenssätze vertraut, und hast deshalb diese Reaktion. Jetzt weißt du, dass sie nicht stimmen und kannst sie ziehen lassen. Nach und nach wird dein Körper verstehen, dass das Alleinsein keine Gefahr darstellt, und das Unwohlsein wird verschwinden.

4. Reprogrammieren

♦ Um deine alten Glaubenssätze zu ändern, kannst du dir mit Affirmationen behelfen. Sie vermitteln dir eine neue Sicht und bestärken dich in dem Prozess der Umstrukturierung.

♦ Kennst du Leute, die gerne allein sind? Frag sie, was sie gerne tun und lass dich inspirieren.

♦ Wie wäre es mit einem neuen Hobby, das man alleine am besten ausübt? Wolltest du nicht gerne eine neue Sprache oder ein Instrument lernen, dich fürs Gym anmelden oder regelmäßig zum Yoga gehen, die Klassiker der Weltliteratur lesen, Stricken oder Kochen lernen? Es gibt so viele tolle Dinge, die man alleine unternehmen kann!

Mehr zum Reprogrammieren findest du zum Beispiel in den Artikeln Visionen haben, Gewohnheiten ändern und Vorsätze 2020

Entdecke dich und deine Talente! In dir steckt so viel mehr, als du glaubst!

Wenn man es schafft, sich mit Wohlwollen und Neugier zu begegnen, ohne sich zu verurteilen oder zu rechtfertigen, dann hat man eine ehrliche Chance, der Einsamkeit ein Ende zu setzen. Es ist eine lebenslange Verpflichtung, ehrlich mit sich umzugehen, sich zu verstehen und zu akzeptieren und sich selbst zu lieben.

Einsamkeit wird dann zu etwas, von dem du irgendwann einmal gehört hast. In einem anderen Leben zu einer anderen Zeit, wo irgendjemand dich beschützen sollte. Als hätten Liebe und Glück je einen Beschützer gebraucht.

 

Die Beziehung als Lösung

Wir sehen Partnerschaften gerne als Lösung all unserer Probleme. Vorrangig natürlich als jene gegen Einsamkeit. Und wer kennt dieses Gefühl nicht. In einer Welt voller Vorgaben und Regeln, in der man funktionieren soll wie ein Rädchen in einem Uhrwerk, und dabei oft vergisst, wer man wirklich ist, passiert es nur zu gerne, dass wir uns unverstanden fühlen, uns zurückziehen und schließlich einsam werden.

Dass wir einsam sind, führen wir auf unser Alleinsein zurück, denn wenn wir in Gesellschaft eines Menschen sind, der uns versteht und unsere Ansichten teilt, spüren wir Verbundenheit und Liebe, wir fühlen uns ganz und die Einsamkeit verschwindet.

Wir sind überzeugt: Die Liebe ist das Antidot gegen das Toxin Einsamkeit.

Und doch beobachtet manch einer von uns das Phänomen sich trotz Beziehung einsam zu fühlen. Man lebt gemeinsam wie bisher und doch will diese innere Vollkommenheit, die uns so glücklich gemacht hat, nicht wieder aufkommen. Was ist geschehen?

Einsam trotz Beziehung

Man kennt sie, diese Paare, die im Restaurant einander gegenüber sitzen und wortlos ihre Mahlzeit einnehmen. Sie bewohnen dieselbe Wohnung, doch scheinen sie zwei Fremde, die sich zu gewohnheitsmäßigen Aktivitäten wie den Abendnachrichten vor dem Fernseher einfinden und die sie stumm miteinander teilen. Man sieht sie gemeinsam in der Öffentlichkeit, doch Verbundenheit ist nicht zu erkennen.

Dabei gibt es verschiedene Konstellationen, die wir beobachten können. Jene, in der nur einer der Partner sich entfernt zu haben scheint und jene, in der beide kaum mehr Interesse aneinander zeigen. Die Einsamkeit, vor der uns die Beziehung bewahren sollte, ist zurückgekehrt. Einsam trotz Beziehung – wie ist das möglich?

Ist dieses Gefühl, das wir so fürchten, gar nicht von den äußeren Umständen abhängig? Ist es womöglich gar nicht das Alleinsein, das uns einsam macht?

Menschen in einer langjährigen Beziehung, in der sie sich von ihrem Partner entfernt haben, wissen, dass man nicht allein sein muss, um sich einsam zu fühlen. Allein und einsam ist nicht dasselbe, und bestimmt kennt ein jeder von uns eine Person, die gerne Zeit mit sich verbringt und dabei sehr glücklich ist, beziehungsweise Menschen, die ständig in Gesellschaft verweilen und sich dennoch einsam fühlen.

einsam trotz beziehung 2

Einsamkeit erzeugen wir selbst

Wer sich einsam fühlt, ist  zu einem alten Verhaltensmuster zurückgekehrt. Damals als man meinte, allein und unverstanden zu sein.

Tatsächlich sind dies Einstellungen, die aus Vorstellungen herrühren, die wir mit negativen Emotionen beladen und zu tief verwurzelten Glaubensgrundsätzen machen.

Sehen wir uns das genauer an.

Da wir als Kleinkinder von unseren Eltern abhängig sind, weil wir ohne sie nicht überleben können, beginnt die Notwendigkeit geliebt zu werden sehr früh. Weil wir unseren Platz in der Gesellschaft finden wollen, tragen wir dieses Muster oft lebenslang mit uns und versuchen, es den anderen recht zu machen (siehe auch: Mir ist nicht egal, was andere über mich denken).

Unsere Jugend ist eine prägende Zeit, da emotionsgeladene Prozesse, die wir in diesen Jahren gehäuft erleben, stark in unserem Körper abgespeichert werden. Wenn wir uns von unserem Umfeld unverstanden fühlen, wenig Zustimmung durch Freunde oder Familie haben, wenn wir meinen, nicht dazuzugehören, empfinden wir dies als Unwohlsein, ziehen uns zurück und trennen uns damit nicht nur äußerlich von unserer Umgebung.

Wir begreifen nicht, dass jeder Mensch eine einzigartige Sicht der Dinge hat und glauben, etwas sei mit uns nicht in Ordnung, wenn wir nicht ticken wie die anderen. „Keiner versteht mich“, „Wieso bin ich nicht so wie die anderen?“, „Was stimmt mit mir nicht?“ sind Fragen, die in uns keimen, sich wie Efeu durch unser System ausbreiten und uns dabei mit negativen Gefühlen ersticken.

Der Partner versteht uns

Schließlich lernen wir jemanden kennen, dem es ähnlich ergangen ist wie uns, und der unsere Persönlichkeit, unser Aussehen und jede Faser unseres Daseins faszinierend findet. Endlich fühlen wir uns verstanden. Endlich werden wir wieder geliebt. Man schätzt uns, man interessiert sich für uns und umgekehrt geht es uns ebenso mit diesem Menschen.

Wir erhalten die volle Aufmerksamkeit und erleben wie es ist, mit all unseren Sinnen bei einer anderen Person zu sein. Wir verlassen das alte Programm der Einsamkeit und genießen bewusst das Gefühl der Vollkommenheit und Verbundenheit. Wir sind verliebt.

Das Besondere am Verliebtsein ist, dass wir den Moment mit gesteigerter Aufmerksamkeit erleben. Dadurch sind wir nicht in dem Ich-Bewusstsein, das sich von seiner Umwelt getrennt hat, sondern erfahren den Augenblick und uns in einer Ganzheit. Das ist es, was uns glücklich macht.

Was wir allerdings in den meisten Fällen nicht realisieren, und so reflektieren wir im Nachhinein, dass es der Partner war, der uns dieses Glück beschert hat. Wir geben ihm damit eine Verantwortung, der er schlussendlich nicht wird standhalten können und die uns zurück in die Einsamkeit verbannen wird. Selbst wenn er uns nie verlassen sollte – so werden wir einsam trotz Beziehung.

Einsamkeit ist eine Einstellung

Nun finden wir uns seit Jahren in einer Beziehung mit demselben Menschen. Die Spannung ist einer Routine gewichen. Wenn der Partner von der Arbeit erzählt, ist unser aufmerksames Zuhören von einem inneren Monolog gestört, in dem wir noch einmal durchgehen, was wir später zu erledigen haben. Schließlich erzählt er oder sie sowieso immer dasselbe.

einsam trotz beziehung 3

Man lebt nebeneinander her. Man kennt sich, doch schätzt man sich noch? Warum kümmert man sich nicht mehr so umeinander wie am Beginn der Beziehung? Wo ist diese Liebe hin und warum ist das Gefühl der Einsamkeit zurückgekehrt?

In den Jahren der Beziehung passiert viel, was Spuren hinterlässt und es für uns schwer macht, so unbeschwert zu agieren wie am Anfang.

Einsam trotz Beziehung werden wir, weil wir uns wieder unverstanden fühlen. So wie früher in unserer Jugendzeit.

Wir haben unterschiedliche Rollen eingenommen und jeder scheint auf eigenem Posten zu kämpfen. Der andere sieht nicht, was wir tun und wir sehen nicht, was der andere leistet (Beispiel Rollenaufteilung Mutter – Hausfrau und Vater – Geldgeber). Jeder möchte für seine Leistung wertgeschätzt werden, doch keiner möchte dem anderen seine Wertschätzung geben.

Dabei war es genau das, warum wir uns anfänglich ineinander verliebt haben. Jeder hat dem anderen das gegeben, was er gebraucht hat, um sich gut zu fühlen. Hätten wir bloß erkannt, dass es nicht der andere war, der uns glücklich gemacht hat, sondern wir uns selbst zum Glück geführt haben.

Es sind nicht die äußeren Umstände, die uns glücklich oder einsam machen, sondern unsere innere Einstellung.

Wie kann ich meine Einstellung ändern?

Erst müssen wir lernen, diese Tatsache anzuerkennen, was vielen von uns sehr schwerfällt.

Ich selbst bin für mein Glück verantwortlich. Ich habe es in der Hand, mich einsam oder glücklich zu fühlen.

Aber wie?

Wenn wir etwas in unserem Leben verändern wollen, ist es vorrangig immer wichtig, die Ausgangssituation absolut ehrlich zu betrachten. In unserem Fall wäre es also sinnvoll, sich einzugestehen: „Ich bin einsam. Ich fühle mich unverstanden und von meinem Partner nicht mehr wertgeschätzt. Ich wünschte, er oder sie würde sehen, wie viel Arbeit ich mit den Kindern habe / wie sehr ich mich in der Arbeit anstrenge, um Geld für meine Familie zu verdienen. Ich fühle mich allein gelassen. Ich möchte wieder wichtig sein.“

Für Emotionen wie Trauer, Tränen oder Wut sollte Raum gemacht werden. Nimm dir Zeit für dich, ziehe dich anfangs etwas zurück und ergründe für dich selbst. Vermeide es, den anderen oder dich zu verurteilen. Entdecke und verstehe zuerst dich, denn was der andere denkt oder fühlt, kannst du niemals mit 100%iger Gewissheit erfahren. Aber dich kannst du vollkommen kennenlernen.

Und wenn du dich selbst verstanden hast, wirst du auch die anderen verstehen.

Ergründe dich im Alleinsein, aber lerne dich auch in der Dynamik mit deinem Partner kennen. Das bedeutet, dass du versuchst, dich in Auseinandersetzungen und Diskussionen zu beobachten, ohne dich in alte Verhaltensmuster hineinzusteigern. Das ist ein schwieriger Prozess, vor allem, wenn der Partner nicht auf dem gleichen Weg der Selbstfindung ist wie du. Dann werden alte Programme von ihm oder ihr abgespielt, die als Trigger fungieren, um deine Programme auszulösen.

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Doch wenn du es schaffst, diese Prozesse zu beobachten und sie schließlich zu verändern, dann besteht die Möglichkeit, dass auch dein Partner (überrascht durch deine Reaktion) versucht, sich anders zu verhalten. 

Entscheidungen treffen

Das ist die große Gabe, die wir als Menschen in diesem Leben mitbekommen haben.

Wir haben in jedem Moment die Chance, bewusst eine Entscheidung zu treffen und damit unser gesamtes Leben zu verändern.

Wir sind nicht dazu verdammt, immer wieder gleich zu reagieren. Wir können erkennen, reflektieren, entscheiden und handeln.

Wir erkennen, dass sich etwas nicht gut für uns anfühlt, denken darüber nach, was wir anders machen können, entscheiden uns für eine andere Variante und handeln danach. Das können wir solange anpassen, bis wir uns gut damit fühlen.

Und unser Gefühl sollte die Landkarte zu unserem Glück sein. Wenn sich etwas gut anfühlt, dann sind wir auf dem richtigen Weg. Fühlen wir uns schlecht, sind wir vom Weg abgekommen und müssen uns neu orientieren.

Sei dir bewusst, dass du selbst für dein Glück verantwortlich bist und versuche nicht, die Verantwortung deinem Partner zu übertragen. Möchtest du dein Wohlfühlen von irgendjemand anderes abhängig machen? Ist es nicht schön zu wissen, dass du es selbst in der Hand hast, ob du dich gut oder schlecht fühlst?

Unser Glück sollte stets oberste Priorität haben, denn es erleuchtet all unser Dasein wie die Sonne das Leben, erschließt Landschaften für Kreativität und lässt Freude und Ekstase darauf gedeihen wie die farbprächtigsten Blumen auf einer Wiese. 

 

Einsamkeit gibt es hier nicht, denn die Beziehung zum Leben ist jeden Tag neu und frisch, und eure Liebe zueinander an keine Bedingung geknüpft, denn ihr wisst um eure ständige Veränderung und nichts schätzt ihr mehr aneinander als niemals derselbe zu sein.

Über die Autorin

Anna N. Kluger

Dr. Anna N. Kluger ist Autorin, Ärztin und Coach. Mit ihrer Expertise zeigt sie auf klare und verständliche Weise, wie der Verstand funktioniert und sich zum Erreichen eines erfüllten Lebens einsetzen lässt.

Sie veröffentlicht neben ihren Ratgebern auch Fantasyromane ab 10 Jahre, die voller zeitloser Wahrheiten und Weisheiten stecken.

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