Habe ich versagt? Selbstzweifel überwinden & zu dir zurück finden

Habe ich versagt? Selbstzweifel überwinden & zu dir zurück finden

Habe ich versagt? Selbstzweifel überwinden & zu dir zurück finden

Wir vergleichen uns mit anderen – sei es auf Social Media, bei der Arbeit, im Freundeskreis oder in der Familie – und fragen uns: Warum habe ich das nicht? Habe ich versagt?

Lass uns in diesem Artikel genauer hinschauen: Woher kommen diese Zweifel? Warum vergleichen wir uns so stark mit anderen? Und wie kannst du Schritt für Schritt zurückfinden – zu dem einzigen Weg, der wirklich zählt: deinem eigenen.

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Vergleiche

Hast du heute mal wieder durch Social Media gescrollt und dich in all den Bildern verloren? Traumhafte Urlaubsziele. Perfekte Outfits. Menschen, die scheinbar die glücklichste Beziehung führen oder das erfolgreichste Business haben.

Und während du scrollst, fragst du dich:
„Was habe ich falsch gemacht? Habe ich versagt?“

Vielleicht reicht auch schon ein Blick in deinen Freundeskreis. Die einen heiraten, die anderen kaufen ein Haus oder machen Karriere. Und du denkst: „Wo bin ich falsch abgebogen?“

Diese Gedanken kennen viele von uns – und doch sprechen wir selten darüber, weil sie weh tun. Aber genau deshalb lohnt es sich, hinzuschauen.

Die Stimme im Kopf und ihre Wurzeln

Zweifel entstehen, wenn wir der Stimme in unserem Kopf glauben.

Erst klingt sie trotzig: „Ich will auch das, was die haben!“ – und irgendwann flüstert sie: „Weil du nicht talentiert, nicht schön, nicht gut genug bist.“

Sie klingt wie du, doch in Wahrheit hast du diese Sätze übernommen – von Eltern, Lehrern, Medien. Weil du sie so oft gehört hast, haben sie sich festgesetzt und dein Selbstbild geprägt.

Evolutionär macht das Sinn: Zweifel waren früher ein Schutzmechanismus. Vor zehntausend Jahren prüfte dein Gehirn ständig: „Mache ich etwas falsch? Könnte man mich ablehnen?“ So bliebst du Teil der Gruppe.

Über Social Media siehst du täglich hunderte perfekte Momente – und dein Gehirn reagiert wie damals: „Wie schneide ich im Vergleich ab?“

 Nur ist die Vergleichsgruppe heute unendlich groß – und die Maßstäbe sind unrealistisch.

 

 

Warum Likes uns süchtig machen

Jedes Mal, wenn wir Likes oder Anerkennung sehen, reagiert unser Gehirn mit einem Dopamin-Kick – ähnlich wie beim Schokoladeessen oder Geschenke bekommen. Schon die Erwartung löst diesen Prozess aus: allein beim Blick aufs Handy.

So entsteht eine Schleife aus Hoffnung, Bestätigung und neuem Warten. Kein Wunder, dass Social Media manchmal wie eine Abhängigkeit wirkt. Bleiben die Likes aus, kippt die Stimmung ins Gegenteil: „Warum nicht ich? Bin ich nicht interessant genug?“

Das Problem ist nicht der Zweifel an sich, sondern dass unser Gehirn uralte Programme in einer modernen Welt abspult – Programme, die uns heute eher schaden als schützen.

Denn vieles, was wir begehren, sind Stellvertreter für tiefere Wünsche: Leichtigkeit, Liebe, Freiheit. Ob Partner, Handtasche oder Auto – sie stehen für ein Gefühl, nicht für den Gegenstand selbst.

In Wahrheit suchen wir nach inneren Zuständen: Ruhe, Verbundenheit, Echtheit.

Vor allem, wenn wir Dinge sehen, die unerreichbar scheinen. Und die Wahrheit ist: Es ist nicht alles für jeden gemacht. Aber das, was du wirklich tief in dir ersehnst, auf eine unpersönliche Weise, ist für dich zu erreichbar.

Nicht diese Ego-Wünsche wie “ein Partner, der alles für mich tut”, oder “die teure Handtasche oder das Auto – wobei nichts gegen diese Wünsche spricht – aber sie sind nicht das, was aus deinem tieferen Sein kommt. Sie stehen für etwas, was einem tieferen Wunsch entspricht: Leichtigkeit, Liebe, Freiheit – das ist es, hinter dem wir wirklich her sind. Wir wollen uns gut fühlen, erleichtert, begeistert – was immer es im Moment ist. 

Diese Gefühle sind nur scheinbar mit den Gegenständen oder Personen verbunden, die wir gerne hätten. In Wahrheit sind sie ein innerer Zustand, der daher rührt, dass wir uns in dem Moment, da wir bekommen, was wir wollen, öffnen; wir sind dann vollkommen da, präsent; die Energie fließt sozusagen – wie beim Tanzen. Oder wenn man sich im Sonnenuntergang verliert. Oder in den Augen von jemanden, den man liebt. 

Was passiert denn dann wirklich? Die Anspannung und der Druck lassen nach. Die Suche hat ein Ende. Man ist einfach hier.

Und in diesem bewussten Hiersein entsteht das, wonach wir eigentlich suchen: ein Gefühl von Ruhe, Verbundenheit und Echtheit.

Warum sonst greifen viele zum Glas Alkohol, wenn man einen stressigen Tag hatte. Alkohol dämpft die Aktivität im präfrontalen Kortex – also in dem Teil des Gehirns, der fürs Analysieren, Reflektieren und Kontrollieren zuständig ist. Wir grübeln weniger, fühlen uns erleichtert – und die innere Stimme, die sonst nicht aufhört zu reden, wird für einen Moment still.

Bewusstheit als Schlüssel

Wenn wir die Mechanismen hinter Social Media verstehen, können wir den Moment erkennen, in dem wir uns vergleichen und zweifeln. Dann dürfen wir ehrlich hinschauen: „Ich glaube, ich würde mich besser fühlen, wenn ich so leben würde wie diese Person.“ Doch wir wissen auch: Viele haben scheinbar alles – und sind trotzdem nicht glücklich. Also entscheiden nicht die Umstände, sondern unser innerer Zustand.

Dieser innere Zustand hängt von Geschichten ab, die wir uns über uns selbst erzählen. Manche sind alt und längst überholt – doch solange wir sie glauben, halten sie uns klein.

Bewusstheit ist der Schlüssel zur Veränderung.

Denn ohne Bewusstheit würdest du nicht einmal erkennen, wo das Problem liegt. Viele Menschen reagieren einfach automatisch, ohne innezuhalten oder ihre Gedanken und Gefühle wirklich zu hinterfragen.

Stell dir vor, jeder würde, bevor er im Ärger lospoltert, kurz innehalten: Warum will ich das sagen? Was verspreche ich mir davon? Genau das kannst du auch tun, wenn Selbstzweifel auftauchen.

Frag dich: Was spüre ich gerade? Vielleicht Anspannung im Bauch, Druck auf der Brust, ein Kloß im Hals oder ein Zittern. So beginnst du, deine innere Stimme zu durchschauen – und den Kreislauf zu unterbrechen.

Deine Geschichten hinterfragen

Ist es nicht erstaunlich, wie stark dein Körper auf deine Gedanken reagiert? Genau deshalb ist es so wichtig, sie bewusst zu prüfen – und, wenn nötig, zu verändern.

Loslassen ist nicht immer leicht. Dafür gibt es Hilfsmittel wie Affirmationen, positives Denken oder Reframing – also eine neue Perspektive einnehmen. Denn oft sind es deine Geschichten, die das Unwohlsein erzeugen.

Nehmen wir einen schweren Gedanken: „Ich habe versagt.“ Dieser Satz klingt endgültig – als gäbe es keine Möglichkeiten mehr. Angst oder Panik sind die Folge.

Frag dich: Wer sagt, dass ich versagt habe?
Vielleicht denkst du spontan: „Alle.“ Doch das stimmt nicht. Bei genauerem Hinsehen sind es einzelne Stimmen – Familie, Freunde, Gesellschaft. Und nicht zuletzt du selbst.

Wir messen uns an einem Bild, das nie wirklich unseres war.

Aber es gibt immer andere Bilder. Die spannende Frage ist: Was will ich wirklich? Meist ist es nicht das Bild selbst, sondern das Gefühl dahinter – Leichtigkeit, Freude, innere Ruhe.

Und genau auf diesen inneren Zustand hast du den größten Einfluss. Statt dich ständig nach äußeren Maßstäben zu richten, darfst du dich fragen: Was tut mir wirklich gut?

Vielleicht weißt du es noch nicht. Vielleicht scheint die Angst vor Ablehnung größer als der Wunsch nach innerem Frieden. Doch genau hier beginnt der Weg – bei dir selbst.

Dein Kurs im Leben

Hier meine Testfrage: Würdest du lieber dein Leben lang Freude und Glück spüren – ohne Partner oder Millionen? Oder den Partner bzw. die Millionen haben – aber jeden Tag in Depression und Hoffnungslosigkeit leben?

Sei ehrlich mit dir. Vielleicht denkst du: „Ich will lieber den Partner oder das Geld.“ Frag dich dann: Warum? Vielleicht, weil du glaubst, dass Alleinsein bedeutet, nicht genug zu sein. Oder weil du Angst hast, nicht dazuzugehören und abgelehnt zu werden.

Genau hier zeigen sich die Glaubenssätze hinter unseren Wünschen.

Doch stimmen sie wirklich? Kannst du dir da 100%ig gewiss sein? „Ich habe versagt“ – kann das überhaupt stimmen?

Versagen wäre ein Endpunkt. Doch solange wir leben, ist alles in Bewegung. Türen schließen sich, andere öffnen sich.

Wenn du deine Perspektive änderst, erkennst du plötzlich neue Wege. Dein Selbstbild und deine Glaubenssätze bestimmen deinen Kurs – aber sie sind keine unveränderlichen Wahrheiten. Sie lassen sich wandeln oder sogar ganz auflösen.

So eröffnen sich Möglichkeiten, die du heute vielleicht noch nicht siehst. Sie warten darauf, von dir entdeckt zu werden – damit du deinen eigenen, authentischen Weg gehen kannst, ohne dich ständig zu vergleichen.

Natürlich passiert das nicht über Nacht. Manchmal braucht es Unterstützung, um alte Muster sichtbar zu machen und loszulassen. Doch genau dort beginnt echte Freiheit.


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Wiederkehrende Themen im Leben loslassen

Wiederkehrende Themen im Leben loslassen

Wiederkehrende Themen im Leben loslassen

Es scheint, als hätten wir alle bestimmte Themen, die immer wieder in unserem Leben auftauchen. Man denkt, man hätte sie bereits überwunden, bis man in Situationen gerät, in denen die unangenehmen Gedanken und Gefühle wieder auftauchen: Einsamkeit, Machtlosigkeit, mangelnder Selbstwert, das Gefühl, nicht genug zu erreichen, die Suche nach einem Sinn etc.

Warum scheinen wir in diesen Mustern gefangen zu sein und wie können wir uns daraus befreien? Lasst uns heute mal wieder in die Tiefen unseres Seins eintauchen.

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Warum diese wiederkehrenden Themen?

Warum werden wir immer wieder von bestimmten Themen getriggert? Warum kreisen unsere Gedanken ständig um die gleichen Dinge? Wir sind ihrer überdrüssig und bereit sie loszulassen. Oder etwa doch nicht?

Was wäre, wenn genau das Gegenteil der Fall ist? Was, wenn es sich um Themen, Ansichten, Ideen und Wünsche handelt, die du nicht aufgeben willst.

Manchmal spreche ich mit Leuten, die scheinbar alles haben, wovon viele nur träumen, und die ihren ganzen Fokus nur auf die eine Sache legen, die sie gerne hätten.
Manche von ihnen sehen das sogar, sind also bewusst genug, zu erkennen, dass sie sich das Leben damit schwermachen.

Andere wiederum sind sich dessen nicht bewusst – sie sind überzeugt, das Leben habe sie vergessen, weil sie nur auf diese eine Sache fokussiert sind, die ihnen fehlt.

  • Entweder ist es der Umstand, dass man Single ist und gerne in einer Partnerschaft wäre;
  • ist man in einer glücklichen Partnerschaft, ist es der Job, der uns nicht erfüllt.
  • Oder wir verdienen bzw. besitzen nicht genug.
  • Oder sind nicht schön genug.

Wir finden immer etwas, das uns bestätigt, dass wir nicht gut genug sind und es nicht geschafft haben. Und dass wir nicht da sind, wo wir sein sollten.

Wir leben in einem selbst erschaffenen Gefängnis von Ideen und Vorstellungen, die wir glauben, erfüllen zu müssen, um ein lebenswertes Dasein zu führen.

Du hast so vieles erlebt, gesehen, gefühlt. Aber es gibt nur diese paar Themen, die dein ganzes Leben bestimmen.

  • Es gibt Menschen, die sich nichts mehr als ein Kind wünschen, doch es will einfach nicht klappen.
  • Menschen, die seit ihrer Kindheit auf eine sportliche Karriere hingearbeitet haben, und die nach einem Unfall, diesen Traum für immer und ewig auf Eis legen müssen.
  • Menschen, die ihr ganzes Leben hart gearbeitet hatten, um ihre freie Zeit nach der Pensionierung zu genießen, und die dann mit einer unheilbaren Krankheit konfrontiert wurden.

Was macht diese Schicksale schlimmer, als sie ohnedies bereits sind?

Dass man an eine Idee geklammert hat, die genau konträr dazu ist. Denn jetzt muss man nicht nur mit dem Schicksal zurechtkommen, sondern leidet unter seinem eigenen Verstand.

Und wenn ich nie bekomme, was ich will?

Hast du schon einmal folgende Gedanken für dich durchgespielt:

Vielleicht gehöre ich eben nicht zu den Auserwählten, für die das, wovon ich träume, in diesem Leben geschehen wird. Kann ich das akzeptieren? Kann ich damit leben?

Und wenn du jetzt gerade innerlich gehadert hast, wenn du Angst, Schmerz oder Widerstand gespürt hast, dann weißt du, warum dein Bewusstsein in den Klauen des Verstandes ist und gewisse Themen immer und immer wieder aufkommen.

Du hast Angst, dass du ohne diese Sache, niemals glücklich sein wirst. Dass dein Leben nicht lebenswert sein wird.

Und ironischerweise machen wir uns das Leben aufgrund dieser Wünsche und Verlangen so schwer, dass wir es tatsächlich nicht mehr genießen. Und das ist noch untertrieben – wir leiden sogar darunter. Wir haben Momente der Freude und des Glücks; aber die meiste Zeit ist es Anspannung, Stress, Unzufriedenheit, Frust.

Was ist das Thema, um das sich alles in deinem Leben dreht? Wovon sind deine Freude und dein Leid abhängig? Liebe, Macht, Kontrolle, Glück, Sinn und Erfüllung?

Sagen wir, du willst deine Vorstellungen diesbezüglich nicht loslassen.
Du bist überzeugt, dass die Erfüllung dieses Wunsches deine Erlösung sein wird. Jetzt leidest du zwar darunter, dass du nicht hast, was du willst, aber du überlegst dir einfach, was du tun kannst, um dich besser zu fühlen, solange sich dein Wunsch noch nicht erfüllt hat.

Du lässt dir tausend Konzepte einfallen, wie du damit umgehen kannst. Wie du dich davon ablenken kannst, dass du (noch) nicht hast, was du ersehnst:

  • Vielleicht noch eine Reise.
  • Noch eine Ausbildung.
  • Noch mehr Pflichten und Verantwortung.
  • Mehr Information einholen.
  • Mehr Bücher lesen und Kurse besuchen.
  • Neue Hobbys, sich optimieren, besser werden in allen anderen Bereichen.

Ich möchte, dass du ehrlich mit dir bist: Ist es nicht so, dass du viele deiner Unternehmungen, sei das eine Reise, ein Treffen mit Freunden, oder andere Freizeitaktivitäten, nicht wirklich genießt, weil du eigentlich etwas anderes willst?
Du hast eine genaue Vorstellung von dem, was du willst – und wenn du ganz ehrlich bist, dann ist das, was du erlebst, eigentlich nie so wie es sein sollte.

Dabei müsstest du nur diese Idee loslassen.

Damit ist nicht Verzicht gemeint. Verzicht hat damit nichts zu tun.

Du musstest nicht eines Tages auf dein Spielzeug verzichten.
Du hattest kein Interesse mehr daran, weil es dir nichts mehr gegeben hat.

 

Selbstreflexion

In Bezug auf seine persönlichen Verlangen muss man für sich erkennen, dass man sie nicht braucht, um sich gut und erfüllt zu fühlen.

Frage dich:

  • Woran halte ich fest?
  • Ist es wert, festgehalten zu werden?
  • Ist es diesen inneren Unfrieden und den Druck wert, den ich mir damit mache?
  • Ist es gerechtfertigt, dass ich dadurch den Großteil meines Tages unzufrieden und angespannt verbringe?

Während du diese Fragen hörst, beobachte, was in dir geschieht. Fängt dein Verstand an, deine Wünsche zu rechtfertigen? Geht diese Rechtfertigung mit Gefühlen wie Unsicherheit oder Angst einher?

Beobachte auch, wie logisch dir das alles erscheint, was dein Denken dir vorsetzt. Was natürlich Sinn macht, weil dein Denken und deine Logik auf deinen Prämissen aufbauen.

Wenn du dich in einer langen mathematischen Rechnung, in der du viele Formeln anwenden musst, irgendwo am Anfang verrechnet hast, dann hast du, auch wenn du alle Formeln richtig angewendet hast, mit einer falschen Zahl weitergerechnet und das Endergebnis wird nicht stimmen. Ich weiß, das Beispiel hinkt hie und da, aber ich nehme an, du verstehst, worauf ich hinaus will:

Deine Logik macht natürlich basierend auf deiner Wahrnehmung und deinen Glaubenssystemen Sinn, aber das heißt nicht, dass sie stimmen.

Dein Verstand klammert an einer Vorstellung davon, wie du und dein Leben sein müssen, damit du endlich erfüllt sein kannst. Und du setzt dich deswegen unter Druck, bist gestresst, unsicher und unzufrieden, und erachtest dein Leben als sinnlos, weil du einer Idee deines Verstandes nicht nachkommst.

Also erkennst du ehrlicher Weise: Mit diesen Einstellungen, mit diesen Vorstellungen über mich und die Welt, kann ich nicht glücklich sein.

Und vielleicht denkst: Ach, was weiß die schon; wenn ich erst den Partner oder das Geld habe, dann ist mein Leben in Ordnung.

Aber darf ich dich fragen: Hattest du schon einmal einen Partner? Hattest du schon einmal Geld? Ja? Und? Warum hat das nicht gereicht? Lass mich raten: Weil es nicht der Richtige war. Weil es nicht genug Geld war.

Dein Verstand spielt dir einen Streich.
Wenn du dich befreien willst, musst du dieses Spiel durchschauen. Und durchbrechen.

Also, gibst du ehrlicherweise zu: Ja, es stimmt, ich klammere an meinen Vorstellungen von dem, was mir die vermeintliche Erlösung meines Leids bringen wird, und lehne alles ab, was mir ein unangenehmes Gefühl verschafft.

Was ist dieses Leid, das du empfindest? Ist es ein Gefühl der Wertlosigkeit? Fühlst du dich ganz allgemein unzufrieden oder werden die unangenehmen Gefühle durch bestimmte Situationen und Menschen getriggert?

Praktische Tipps

Beobachte dich heute, und wann immer du einen Moment hast, indem du dich unwohl fühlst und dich gerne ablenken würdest, halte einen Moment inne und frage dich:

1. Warum fühle ich mich jetzt unwohl? Warum stört mich diese Person oder diese Situation? Was ist das Thema dahinter?
(Fühlst du dich abgelehnt, nicht ernst genommen, nicht wertgeschätzt, ungeliebt, einsam, unfrei, ungerecht behandelt – dein Thema; bzw. eines deiner Themen; je nachdem).

2. Was wäre, wenn mich das nicht stören würde? Was wäre wenn dieses Thema irrelevant für mich wäre? Wäre ich dann in dieser Gedankenspirale oder nicht?

3. Wenn die Antwort ‘nein’ ist: Wieso halte ich dann an diesem Thema fest?
Weil du irgendwo tief in deinem Innersten glaubst, es wird deine Erlösung sein.

4. Stimmt das wirklich?

Diese Glaubenssätze musst du auflösen, wenn du dich aus deinen alten Mustern befreien willst.

Passende Artikel zu den Themen Glaubenssätze erkennen und auflösen:

Glaubenssätze erkennen und loslassen in 6 Schritten

→ Diese 3 Glaubenssätze sabotieren dein Glück

 

Und wenn du weitere Unterstützung und eine Anleitung suchst, um deine persönlichen Werte zu erkennen und dich emotional zu befreien, dann ist mein Online-Kurs „Endlich glücklich! Den Schmerz der Vergangenheit loslassen und mit Selbstliebe zu emotionaler Freiheit“ vielleicht genau das Richtige für dich. HIER erfährst du mehr

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Glaubenssätze erkennen und loslassen in 6 Schritten

Glaubenssätze erkennen und loslassen in 6 Schritten

Glaubenssätze erkennen und loslassen in 6 Schritten

Glaubenssätze beeinflussen unser Denken, Fühlen und Handeln und tragen damit erheblich dazu bei, wie wir unser Leben führen. Das soll nicht bedeuten, dass externe Faktoren oder Umstände keine Rolle spielen. Doch wie wir mit diesen umgehen, ob wir selbstvertraut ins Ungewisse waten oder uns verunsichert zurückziehen, hängt sehr oft davon ab, was wir tief in unserem Inneren über uns und die Welt glauben. In diesem Artikel möchte ich dir 6 Schritte vorstellen, die dir helfen sollen, deine Glaubenssätze zu erkennen und loszulassen.

Glaubenssätze

Wir alle unterliegen ihnen auf die eine oder andere Weise und haben unser Leben danach ausgerichtet: Glaubenssätze. Dabei handelt es sich um tief verwurzelte Überzeugungen, die wir im Laufe unseres Lebens entwickeln, oft basierend auf Erfahrungen, Erziehung und kulturellen Einflüssen. Wir haben sie soweit verinnerlicht, dass sie unser Denken, Fühlen und Verhalten beeinflussen.

Viele davon haben wir von unseren Eltern übernommen, die sie wiederum von ihren Eltern übernommen haben, und demzufolge mag so manches nicht nur nicht zeitgemäß sein, sondern womöglich nicht zu unseren Persönlichkeitsmerkmalen (Temperament, emotionale Reaktionen, Verhaltensmuster etc.) passen.

Der Mensch ist konditioniert, das heißt, wir nehmen Reize aus unserer Umwelt auf, verarbeiten sie und reagieren entsprechend darauf. So haben wir beispielsweise Sprechen, Essen, Lesen, Rechnen usw. gelernt.

Außerdem haben wir auf diese Weise auch Traditionen, Einstellungen und Überzeugungen unserer Bezugspersonen übernommen. Das ist wichtig, damit man sich als Kind in den Familienkreis und das Umfeld integriert.

Manche Glaubenssätze können zu einem Problem werden, wenn sie die Wahrnehmung auf uns und die Welt negativ beeinflussen oder nicht mit unseren persönlichen Werten harmonieren.

Beispiele für solche Glaubenssätze könnten sein:

  • Das Leben ist ungerecht
  • Bis 30 muss man verheiratet sein und Kinder haben
  • Man muss hart arbeiten und Entbehrungen auf sich nehmen
  • Man muss Dinge tun, die man nicht tun will
  • Das gehört sich nicht für eine/n Frau/Mann usw.

Die Liste lässt sich lang fortsetzen und hängt natürlich davon ab, in welchem Umfeld man aufgewachsen ist. Und wenn wir nach diesen Überzeugungen leben, obgleich sie uns nicht guttun, kommt es zu einem inneren Konflikt.

Und tatsächlich tut das ein Großteil der Bevölkerung, weshalb psychische Leiden wie Ängste, Depressionen und Stress gehäuft auftreten. Doch das Bewusstsein in der Bevölkerung steigt, einerseits durch die schnelle Informationsverbreitung durch die Medien, und andererseits durch Ereignisse wie wir sie 2020 erlebten und die unsere bisherige Weltanschauung in Frage stellen.

Wenn auch du mit Selbstzweifeln, Ängsten oder Gefühlen von Unsicherheit oder Misstrauen zu kämpfen hast, unterliegst du womöglich ebenfalls gewissen Überzeugungen, die diese Empfindungen hervorrufen. Finden wir heraus, welche das sind, und wie du sie transformierst.

Erkennen und Loslassen in 6 Schritten

1. Selbstbeobachtung

Nimm dir bewusst Zeit für Selbstreflexion. Achte darauf, wann sich negative Selbstgespräche manifestieren, und erkunde, wie sie deine Emotionen und Handlungen beeinflussen. Beispiel: Wenn du dich gestresst fühlst, frage dich, welche Gedanken in diesem Moment vorherrschen und wie sie deine Reaktionen beeinflussen.

2. Identifikation

Analysiere deine Selbstgespräche und identifiziere Glaubenssätze, die dich möglicherweise einschränken oder negativ beeinflussen. Frage dich, ob diese Überzeugungen deinen Zielen förderlich sind. Beispiel: Wenn du denkst „Ich bin nicht kreativ genug“, frage dich, wie dieser Glaubenssatz deine Fähigkeit beeinflusst, kreative Ideen zu entwickeln.

3. Bewertung der Ursprünge

Hinterfrage die Ursprünge deiner Glaubenssätze. Untersuche, ob sie von Eltern, Lehrern oder anderen Einflüssen übernommen wurden, und bewerte ihre Relevanz für dein gegenwärtiges Leben. Beispiel: Wenn du glaubst „Geld ist schwer zu verdienen“, erkunde, ob diese Überzeugung aus familiären Erfahrungen stammt und ob sie noch in deine aktuelle finanzielle Realität passt. Was für deine Eltern oder Großeltern gegolten hat, muss schließlich nicht auch deine Erfahrung sein. Die Zeiten haben sich geändert und es gibt andere Möglichkeiten, sein Leben zu gestalten.

4. Alternative Perspektiven

Öffne dich für alternative Sichtweisen und Überzeugungen. Gibt es Menschen, die nach gegenteiligen Glaubenssätzen leben? Suche nach Erfolgsgeschichten von Menschen, die so leben, wie du es dir wünschen würdest, und finde etwas über ihr Mindset heraus. Überlege, ob es andere Denkweisen gibt, die besser zu deinen Zielen passen. Beispiel: Statt „Ich muss perfekt sein“, erkunde die Idee, dass Fehler ein natürlicher Teil des Lernprozesses sind und zu persönlichem Wachstum beitragen können.

5. Bewusste Neuformulierung und Integration

Formuliere einschränkende Glaubenssätze bewusst um und entwickle positive, unterstützende Überzeugungen. Integriere diese neuen Glaubenssätze aktiv in dein Denken und Handeln. Beispiel: Statt „Ich kann das nicht“ könntest du bewusst den Gedanken pflegen „Ich lerne und wachse ständig“, und ihn in konkreten Situationen anwenden, um dein Selbstvertrauen zu stärken.

6. Integration in den Alltag

Setze die neu formulierten Glaubenssätze in deinem täglichen Leben um und reflektiere regelmäßig über ihre Auswirkungen. Beispiel: Nach einer Woche bewusster Anwendung des neuen Glaubenssatzes, frage dich, ob sich positive Veränderungen in deiner Denkweise und deinem Verhalten zeigen.

Mein Buchtipp: Das bist nicht du! Lebe deine wahre Natur und werde glücklich.

Und falls du nach einer genauen Anleitung und weiterer Unterstützung suchst, um deine Selbstliebe zu stärken und vergangen Schmerz endlich loszulassen, dann empfehle ich dir, einen unverbindlichen Blick in meinen Online-Kurs endlich glücklich zu werfen. HIER erfährst du mehr.

 

Mit unseren Gedanken formen wir uns und unsere Realität. Werde dir deiner bewusst, um zu verstehen, welche Überzeugungen ihnen zugrunde liegen, die dein Leben lenken, und dann nimm das Ruder in die Hand. Du besitzt die einzigartige Fähigkeit, deinen Verstand aktiv für die Erfüllung deiner tiefsten Sehnsüchte zu nutzen und dich für die Schönheiten des Lebens zu öffnen.

Alles Liebe,

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Manifestationsblockaden: Deshalb manifestierst du nicht

Manifestationsblockaden: Deshalb manifestierst du nicht

Manifestationsblockaden: Deshalb manifestierst du nicht

„Das Gesetz der Anziehung funktioniert nicht für mich. Ich habe schon alles versucht. Ich versuche mich auf das Positive zu konzentrieren, lese meine Affirmationen und visualisiere, aber nichts von dem, was ich mir wünsche, zeigt sich in meinem Leben.“ Kommt dir das bekannt vor?

Ich glaube, jeder, der sich ein wenig mit dem Gesetz der Anziehung beschäftigt, hat sich irgendwann Sätze wie diese gedacht. In diesem Artikel wollen wir uns auf die verborgenen Manifestationsblockaden konzentrieren, die dafür verantwortlich sind.

Das Video mit Anna zum Blog gibt’s auf YouTube

Erfolgreich manifestieren: Wie du deine inneren Blockaden überwindest | Gesetz der Anziehung

 

Wir manifestieren immer

 

Du ziehst jene Dinge in dein Leben, für die du empfänglich bist.

Viele benutzen das Wort »Manifestieren«, wenn sie von bestimmten Dingen oder Ereignissen sprechen, die sich in ihrem Leben gezeigt haben. Aber Manifestation ist allgegenwärtig. Sie passiert bei jedem von uns in jedem Moment.

Woran liegt es also, dass manch einer manifestiert, was er ersehnt, und der andere scheinbar nie bekommt, was er möchte.

Das größte Hindernis, wenn wir es so nennen wollen, sind unsere negativen Glaubenssätze.

Dir ist wahrscheinlich aufgefallen, dass ich keine Artikel/Videos mache, in denen ich darüber spreche, wie man eine bestimmte Person oder Geld oder Ähnliches manifestiert, weil ich den Fokus nicht auf ein bestimmtes, materielles Objekt festlegen will.

Mir geht es viel mehr darum, ganz allgemein die inneren Konflikte und Widerstände zu beseitigen, weil ich weiß, dass sich dadurch viele äußerlichen »Probleme« wie von selbst lösen und positive Dinge ins Leben kommen.

Das Gesetz der Anziehung ist kein Werkzeug, um deine äußere Welt zu reparieren, sondern um deine innere Welt zu verbessern. Denke daran: Du bekommst nicht, was du willst, du bekommst, was du bist.

Die meisten Menschen kommen zum Gesetz der Anziehung, um eine innere Leere zu füllen. Sie fühlen sich unzulänglich und dieses Gefühl möchten sie durch einen äußeren Umstand verändern. Durch einen Partner, mehr Geld oder einen Beruf, der sie mehr erfüllt.

Doch es sind ihre negativen Grundüberzeugungen, die dieses Mangelgefühl auslösen, und solange diese da sind, wirken sie den Wünschen, die sie haben und manifestieren wollen, direkt entgegen.

Das heißt nicht, dass man keine Wünsche haben soll.

Aber letztendlich wollen wir alle dasselbe: inneren Frieden und Freiheit. Wir alle wollen glücklich sein.

Die Objekte, die wir mit diesen Gefühlen assoziieren sind Symbole für das, was in dem Moment für dich größere Freiheit darstellt. Denn wie wir selbst alle wissen: wenn der Partner oder der Beruf uns unglücklich machen, wollen wir sie nicht mehr.

Das Gesetz der Anziehung sorgt dafür, dass wir uns auf unsere innere Freiheit zubewegen. Unsere Wünsche motivieren uns, die innere Arbeit zu leisten, die erforderlich ist, um diese Dinge zu bekommen.

Ironischerweise werden sie, sobald wir die innere Arbeit getan haben, weniger wichtig für uns. Weil es eben der innere Frieden und unsere Freiheit sind, die uns am meisten befriedigen.

 

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 Spirituelle Evolution

 

Manchmal glauben wir, wenn nur alle äußeren Umstände genau so wären, wie ich das gerne hätte, dann werde ich erlöst sein. Dann werde ich glücklich. Mit der Erfahrung jedoch stellen wir fest, dass das niemals der Fall ist.

Entweder fügen sich die Umstände niemals so, wie man sich das vorstellt, oder wir erreichen alles, was wir erreichen wollten, und sind dennoch nicht dauerhaft glücklich.

Es scheint, als würde das Leben dafür sorgen, dass wir alle irgendwann zu dem gleichen Schluss kommen: Nämlich, dass alles, was ich möchte, bereits in mir ist. Und deshalb ist das Gesetz der Anziehung tatsächlich ein Mechanismus für spirituelle Evolution.

Das Paradoxon bei der Manifestation besteht darin, dass es mehr darum geht, loszulassen als darum, festzuhalten.

Deine Anhaftungen halten dich tatsächlich davon ab, das zu bekommen, was du willst. Wenn du versuchst, es zu verfolgen, rennt es von dir weg. Aber wenn du es loslässt, kommt es zu dir.

Lisa wünscht sich eine erfüllende Partnerschaft, weil sie sich tief in ihrem Inneren unzulänglich und wertlos fühlt, und eine Beziehung ihr ein Gefühl von Vollkommenheit und Wert gibt. Trotz täglich gesprochener Affirmationen und dem Visualisieren ihres Wunsches lernt sie niemanden kennen.
Eine Freundin, die sich ebenfalls für das Gesetz der Anziehung interessiert, fragt: Vielleicht glaubst du nicht wirklich daran, eine glückliche Beziehung verdient zu haben. Lisa geht sofort in Offensive: »Doch natürlich habe ich es verdient. Ich bin wertvoll und gut genug.«

Aber solange das nur oberflächliche Worte bleiben, und wir unbewusste Überzeugungen haben wie »Ich bin nicht gut genug«, »Ich bekomme nie, was ich will« oder »Das habe ich nicht verdient«, haben wir nicht das Selbstbewusstsein, um Chancen zu sehen und wahrzunehmen.

Es bedarf echter Ehrlichkeit und Selbstuntersuchung, um diese negativen Grundüberzeugungen zu finden. Und das Gesetz der Anziehung hilft dabei, diese Überzeugungen ins Bewusstsein zu bringen.

 

Wir ziehen an, was wir sind

 

Du kannst selbst beobachten, vielleicht an dir oder an anderen, wie anders Menschen sich verhalten, die Vertrauen in sich und das Leben haben. Wie sie auf andere zugehen bzw. welche Art Menschen sie anziehen, welche Möglichkeiten sie wahrnehmen, welche Ideen sie haben, wie aktiv oder passiv sie sind, ob sie sich für eine Sache begeistern können usw.

Unsere Wahrnehmung von uns und der Welt hat Einfluss auf das, was wir in unser Leben ziehen und wie sich unser Leben entwickelt: Jeder von uns kann das auf die eine oder andere Weise bestätigen. Warum wirkt man z. B. anziehend auf andere, wenn man frisch verliebt ist? Man denkt: Wo waren die, als ich Single war und ich soooo verzweifelt jemanden wollte?

Wenn man mit sich selbst im Einklang ist, und nicht permanent auf der Suche danach ist, dass uns irgendetwas da draußen vervollständigt, ist man viel offener und durchlässiger für das, was um einen herum passiert. Man ist frei und diese Freiheit wirkt anziehend, weil in Wahrheit jeder nach dieser Freiheit sucht.

Kennst du diese Menschen, für die scheinbar »alles funktioniert«? Sie sind ehrlich zufrieden und glücklich mit ihrem Leben, und wenn sie eine Idee für ein neues Projekt haben, eröffnen sich ihnen in kürzester Zeit Möglichkeiten, dieses umzusetzen.

Wenn eine solche Person einen geringen Selbstwert hätte und das Projekt als Mittel zum Zweck sieht, um sich und anderen etwas zu beweisen, hat man das Gefühl, das Universum würde einem Steine in den Weg legen. Das wirkt allerdings nur deshalb so, weil man gegen seinen eigenen inneren Widerstand ankämpfen muss.

Jemand, der an sich glaubt, der Vertrauen in sich und das Leben hat, wird viel offener auf das Leben zugehen; wird Chancen wahrnehmen, die jemand anderes ablehnt, weil er Angst hat zu versagen. Und wird, selbst wenn er versagt, nicht sich als Versager sehen, sondern denken: Okay, das hat nicht geklappt – ich versuche etwas anderes.

 

Heilung

 

Das Gesetz der Anziehung hilft dabei, die Erweiterung des Bewusstseins zu fördern; es will dich dazu bringen, dich selbst zu heilen, und dazu musst du dir deiner Wunden bewusst werden.

Und so konfrontiert uns das Leben mit Ereignissen, Umständen und Situationen, die uns auf unsere Wunden aufmerksam machen.

Denn das Leben möchte, dass du frei bist, weil du selbst das Leben bist. Und das macht es sehr geschickt, damit die freie Wahl nicht beeinträchtigt wird.

Es hält dir im Grunde genommen eine Karotte vor die Nase und sagt: ‚Komm und hol sie dir. Aber um die Karotte zu bekommen, musst du authentischer werden. Und wenn du nicht authentischer wirst, wirst du dich trotz all deiner Karotten nicht befriedigter fühlen.

Irgendwann wirst du zu dem Ergebnis kommen, dass deine Freiheit und wahre Natur dich viel mehr erfüllen als die kurzweiligen Ego-Befriedigungen.

Aber verfalle nicht dem Irrglauben, dass du dann womöglich ein Nichtstuer und Langweiler wirst. Du wirst immer noch Präferenzen haben, du wirst Dinge tun und erschaffen wollen.

Wie viel inspirierter ist man, wenn man sich frei und gut fühlt, als wenn man in Angst und Sorge an Erwartungen klammert.

Konzentriere dich also nicht nur auf was, was du manifestieren möchtest, sondern auch auf die innere Arbeit und Selbstuntersuchung, um deine limitierenden Glaubenssätze und Überzeugungen zu finden, an denen du festhältst.

Wenn du Hilfe dabei brauchst, wirf gerne auch einen unverbindlichen Blick in meinen Online-Kurs »Endlich glücklich!«, wo ich dir Schritt für Schritt zeige, wie du eben diese limitierenden GS erkennst und auflöst, um dich emotional freizumachen.

Und natürlich, manifestiere alles, was du dir wünschst. Liebe, Wohlstand, Fülle – wir wollen die Schönheiten des Lebens genießen, aber tue es in dem Wissen, dass diese dich nicht dauerhaft glücklich machen können.

Was das Universum wirklich für dich möchte, ist, dass du verstehst, wie perfekt und vollständig du in seinen Augen bereits bist. Und dass du lernst, selbst mit diesen Augen auf die Welt zu blicken.

Wie immer wünsche ich dir alles Liebe.

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Die Autorin

Dr. Anna N. Kluger

Früher als Ärztin tätig, ist Anna heute Autorin, Mentorin und Entwicklerin des Online-Kurses „Endlich glücklich!“ Neben ihren Büchern und ihrem Kurs teilt sie ihr Wissen und ihre Expertise auf YouTube, ihrem Podcast „Du hast mehr Macht, als du denkst“ und ihrem Blog. Zur Autorenseite auf Amazon

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Diese 3 Glaubenssätze sabotieren dein Glück!

Diese 3 Glaubenssätze sabotieren dein Glück!

Diese 3 Glaubenssätze sabotieren dein Glück!

Hast du das Gefühl, das Leben stellt dich immer wieder vor die gleiche Probe oder Herausforderung und du denkst: »Es ist so unfair. Wieso verfolgt mich dieses Thema?«
Hast du jemals darüber nachgedacht, welche verborgenen Überzeugungen dahinter stecken könnten?

Im heutigen Artikel stelle ich dir 3 Glaubenssätze deines Egos vor, die jeder von uns auf die eine oder andere Weise erfährt und die deinem Glück im Weg stehen.

Das Video mit Anna zum Blog gibt’s auf YouTube

3 Glaubenssätze deines Egos, die dein Glück sabotieren

 Was ist das Ego?

Was ist überhaupt das, was wir Ego nennen?

Es ist der Glaube an eine Trennung vom Ganzen; wir glauben, da sei eine Ich-Entität, die auf die Welt hinausblickt.

Aber da sitzt kein kleiner Peter oder eine kleine Katharina in deinem Gehirn und steuert, welche Gedanken oder Intentionen du hast, und wie du dich als nächstes Verhalten musst.

Da ist niemand. Wir identifizieren uns mit bestimmten Gedanken, Gefühlen und Verhaltensmustern und sagen, das bin ich. Und diese innere Stimme, die wir hören, und die manchmal sagt, wir seien die Größten, um uns kurz darauf wieder zu verunsichern, bezeichnen wir dann als Ego. Aber ich wiederhole noch einmal: Da ist niemand.

Es ist ein Glaubenssystem, das man durchschauen muss, wenn man sich von immer wiederkehrenden Leidensprozessen befreien möchte.

Ich möchte, dass du das wirklich siehst:

Wenn du, für den du dich jetzt hältst, als Baby zu einer Familie in China gekommen wärst, die dich aufgezogen hätte, würdest du nicht nur eine andere Sprache sprechen, deine innere Stimme würde dir ganz andere Dinge erzählen, basierend auf dem, was du aus dieser Kultur übernommen hättest. Du hättest andere Werte, andere Gewohnheiten, aufgrund der Menschen, mit denen du Zeit verbracht und dich ausgetauscht hast; du hättest andere Kenntnisse und Fähigkeiten, Unsicherheiten und Stärken: Du würdest sogar anders aussehen, weil du anders essen, Sport machen und dich kleiden würdest.

Was du als DU bezeichnest, ist ein Produkt aus Genetik und Konditionierung durch deine Umwelt. Da sind kein Peter, keine Katharina oder sonst wer.

Und das ist eine Erkenntnis, die man für sich haben muss, denn solange du dich irgendwo mit deiner Geschichte identifizierst, wirst du das nicht sehen können und dich womöglich sogar über das ärgern, was ich gerade gesagt hab.

 

Unser Navigationssystem

 

Es gibt 3 Glaubenssätze, die jeder Mensch auf die eine oder andere Weise hat und durch die er sein Leben gestaltet – und aus denen das Ego all unsere Geschichten erschafft.

Und du weißt es bestimmt selbst: Diese Geschichten können recht komplex werden, weil dein Ego sie immer weiter konstruiert, um sich selbst zu bestätigen. Wie sollen wir erkennen, welche der Überzeugungen dahinter steht, um sie sodann korrigieren zu können?

Die Antwort ist, indem wir auf unsere Emotionen hören. Deine Emotionen sind ein eingebautes Navigationssystem, das dir sagt, ob dein Denken im Einklang mit deiner wahren Natur ist oder nicht.

Wir glauben oft, dass unsere Emotionen zu den äußeren Umständen sprechen, aber die Wahrheit ist, dass deine Emotionen nur zu einer Sache sprechen: deiner Selbstwahrnehmung.

Das bedeutet, wenn ich mich so wahrnehme, wie das Leben oder die Existenz mich sieht, werde ich positive Emotionen spüren (Freude, Liebe, Frieden usw.). Und wenn ich mich auf eine Weise wahrnehme, die nicht der Wahrnehmung des großen Ganzen entspricht, werde ich negative Emotionen empfinden; eine Form von Traurigkeit, Wut oder Angst.

Dein Verstand wird dich ablenken und verwirren wollen, indem er von Gedanke zu Gedanke und von Geschichte zu Geschichte springt. Aber deine Emotionen werden dich nie in die Irre führen; sie werden dich direkt zum Kern des Fehlers führen und dir dann ermöglichen, ihn zu korrigieren.

Wenn du also eine negative Emotion spürst, bist du bereits irgendwo in deiner Selbstwahrnehmung »in die Irre gegangen«.

Die folgenden drei Überzeugungen sind die drei natürlichen Aktivitäten des Verstandes, sobald du glaubst, dass du vom Ganzen getrennt bist. Jede dieser drei Überzeugungen geht irgendwie in die nächste über, was bedeutet, dass die erste Überzeugung die zweite impliziert und die zweite Überzeugung die dritte impliziert. Sie sind alle miteinander verbunden.

Welche GS sind das?

 

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Die 3 Glaubenssätze des Egos

 

1) Glaube an Mangel

Dieser Glaube basiert auf dem Bedürfnis zu überleben. Der Glaube an Mangel führt dazu, dass wir uns unvollständig fühlen und ständig danach suchen, uns zu erfüllen.

Traurigkeit und andere negative Emotionen sind oft das Ergebnis dieses Glaubens. Jede Handlung, die wir unternehmen, wird von der unbewussten Überzeugung motiviert, dass uns etwas fehlt und wir uns selbst vervollständigen müssen. Wenn wir den Glauben an Mangel überwinden, wird unser Geist ruhig und friedlich, da uns nichts mehr fehlt.

 

2) Glaube an Glück oder Erfüllung durch äußere Umstände

Die zweite Überzeugung des Egos ist der Glaube an Glück oder Erfüllung durch äußere Umstände. Wenn ich an Mangel Glaube, wenn ich mich unvollständig bzw. unzulänglich fühle, dann ist die logische Schlussfolgerung, dass ich mich mit etwas vervollständigen muss.

Wir leben unser Leben mit der Annahme, dass äußere Ergebnisse uns befriedigen und glücklich machen werden. Dies führt zu Anhaftungen und dem ständigen Streben nach dem nächsten Ergebnis.

Wenn wir ein gewünschtes Ergebnis nicht erreichen, löst dies Wut und andere negative Emotionen aus. Doch selbst wenn wir ein Ergebnis erreichen, haben wir kaum Zeit, es zu genießen, bevor wir schon nach dem nächsten streben.

Dieser Glaube hält uns in einem endlosen Zyklus gefangen, bis wir erkennen, dass wahres Glück und innerer Frieden im gegenwärtigen Moment zu finden sind und nichts Äußeres uns vollständig machen kann.

 

3)  Glaube an persönliches Handeln

Das Ego glaubt, dass es unabhängig vom Leben handelt und seine eigenen Handlungen wählt. Dieser Glaube an persönliches Handeln ist jedoch eine Illusion, da alles eine Tätigkeit des Lebens ist und jeder Mensch gemäß seiner Umgebung, Konditionierung und Sozialisation handelt.

Die Vorstellung eines unabhängigen Handelnden ist eine komplexe Illusion und die höchste Manifestation des Glaubens an die Trennung vom Ganzen.

Es ist wichtig, zu erkennen, dass niemand das Leben kontrolliert oder die Realität steuert. Die Idee, dass wir Kontrolle haben, wird deshalb auch als Arroganz bezeichnet, welche aus Ignoranz rührt.
Wir sind Teil des Ganzen und werden vom Leben gelebt.

Der Verstand strebt nach Kontrolle, Gewissheit und Sicherheit, aber das Leben ist unsicher und unvorhersehbar. Der Verstand versucht, Kontrolle zu erlangen, indem er Situationen analysiert, Probleme löst und Risiken minimiert. Doch das Leben ist zu komplex, um es vom Verstand aus zu kontrollieren.

Der Verstand kann erst in Frieden sein, wenn er erkennt, dass er nicht die Kontrolle über das Leben haben muss.

 

Das Ego will Kontrolle

 

Aber das Ego fürchtet sich vor der Vorstellung, nicht die Kontrolle über das Leben zu haben. Aus der Perspektive des Egos ist dies im Grunde genommen dem Tod gleichzusetzen, denn das Ego vertraut der Realität überhaupt nicht.

Es betrachtet das Leben als gefährlichen Feind, dem es entgegentreten, kämpfen, beherrschen und unterwerfen muss. Es weiß nicht, dass jede seiner Impulse und Handlungen von Kräften motiviert wird, die weit jenseits seiner Kontrolle liegen.

Wir sagen: Ich habe die Hand gehoben, weil ich es wollte. Aber wo kam der Impuls her, die Hand zu heben? Wie hat man das Nervensystem und die Muskeln dazu bewogen, die Hand zu heben? Nichts geschieht unabhängig voneinander.
Wir können nur den Verlust von Kontrolle fürchten, wenn wir zuerst glauben, dass wir sie haben.

Wenn ich glaube, dass ich ein separates Selbst bin, ein kleines Ich in einer großen Welt voll anderer Ichs, dann kommt das Gefühl von Mangel auf. Wenn es den Glauben an Mangel gibt, gibt es Anhaftung. Wenn es Anhaftung gibt, gibt es den Wunsch nach Kontrolle.
Und jede Geschichte, die dein Geist erfindet, jeder Gedanke, den du denkst und der dich leiden lässt, entspringt einem dieser drei Glaubenssätze.

Und solange diese Glaubenssätze bestehen, kann das Ego immer wieder neue Geschichten und Gedanken basierend auf diesen Glaubenssätzen für alle Ewigkeit erschaffen.

Solange das Potenzial für Gedanken in dir existiert, werden Gedanken aufkommen, und dieses Potenzial ist: »Was glaube ich grundsätzlich darüber, wer ich bin?«

Wenn du nicht möchtest, dass dieser Baum immer wieder neue Äste schlägt, dann schneide den Stamm durch.

Wirf auch einen unverbindlichen Blick in meinen Online – Kurs, wo ich Schritt für Schritt mit vielen Übungen darauf eingehe, wie man sich emotional frei macht. 

Ich wünsche dir alles Liebe.

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Glaubenssätze auflösen mit diesen 5 Fragen

Glaubenssätze auflösen mit diesen 5 Fragen

Glaubenssätze auflösen mit diesen 5 Fragen

Du hast das Visionboard, sagst dir deine Affirmationen vor und schreibst Journal – aber weder das Geld, der Seelenverwandte oder das tolle Jobangebot sind in Sicht. Du weißt, dass es irgendetwas mit deinem Selbstbild und deinen unbewussten Glaubenssätzen zu tun haben muss, aber wie soll man die erkennen, wenn sie uns nicht bewusst sind?

Mit den folgenden 5 Fragen kannst du deine Glaubenssätze auflösen.

Das Video mit Anna zum Blog gibt’s auf YouTube

Warum bekomme ich nicht, was ich will? Unbewusste Glaubenssätze auflösen mit diesen 5 Fragen

Das Selbstbild

Unser Selbstbild bestimmt, was wir in unser Leben ziehen, denn was wir über uns und die Welt glauben, hat Einfluss auf unser Fühlen und in weiterer Folge auf unser Handeln.

Vielleicht hast du dich das eine oder andere Mal gefragt,

  • warum du immer eine gewisse Sorte Partner anziehst, die dir nicht guttut,
  • warum der berufliche Erfolg sich nicht einstellen möchte oder
  • warum du, auch wenn dein Einkommen steigt, nie Geld am Ende des Monats übrig hast.

Ich habe einmal einen Lehrer zu seinen Schülern sagen hören: »Du bekommst genau das, was du willst. Du bist dir dessen nur nicht bewusst.«
Was ich schon ein bisschen hart fand, und ich würde den Attributsatz »Was du willst« wahrscheinlich mit »Was mit deinen Glaubenssätzen harmoniert« ersetzen.

Ich möchte das nur ganz kurzfassen, weil ich schon in vielen Videos ausführlicher darüber gesprochen habe: Basierend auf unserer Lebenserfahrung haben wir, vor allem in der Kindheit, Ansichten von uns und vom Leben geschaffen, dir wir oftmals unbewusst ausleben.

Einer der wohl häufigsten Glaubenssätze ist jener, dass man sich für nicht gut genug hält. Dieser kann aufgrund der unterschiedlichsten Erfahrungen integriert worden sein, und er kann sich auf unterschiedlichste Weise äußern:

Ich bleibe in Beziehungen, die mir nicht guttun, weil ich meine, nichts Besseres verdient zu haben. Ich bewerbe mich nicht um die bessere Jobposition, weil ich nicht glaube, dass ich das Zeug dazu habe. Ich strebe nach Macht und Anerkennung, um dieses Minderwertigkeitsgefühl auszugleichen.

Du siehst, dieser Baum wirft viele Äste in unterschiedliche Richtungen.

Um diese tief verwurzelten Glaubenssätze ausfindig zu machen, hilft es am besten, getriggert zu werden.

Wenn dich etwas in Rage bringt, traurig stimmt oder dich auf eine andere Art und Weise emotional aufwühlt, dann ist da etwas, dem du auf den Grund gehen solltest.

Diese Momente, in denen du so viel Neid empfindest, dass du sagst: „Also so oberflächlich wie die möchte ich nie sein.“ Obwohl du in Wahrheit fühlst: Es ist so ungerecht. Wieso hat die alles, obwohl sie sich kaum anstrengt. Ich würde am liebsten auch so ein Leben führen.

Die Glaubenssätze hier wären also z. B.: Ich habe es immer schwer. Das Leben ist ungerecht zu mir. Ich muss Dinge tun, die keinen Spaß machen, um meine Rechnungen zu bezahlen, während die anderen sich kaum anstrengen und viel mehr haben.

Gehen wir deinen persönlichen Glaubenssätzen mit folgenden Fragen auf den Grund:

 

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1. Warum verdiene ich es nicht, erfolgreich zu sein?

Wenn deine erste Reaktion darauf ist, dass du dir erbost denkst: »Aber ich verdiene es«, dann ist das ein gutes Zeichen, dass du getriggert wurdest.

Aber lass dich nicht von diesen Ego-Antworten abspeisen. Du willst in die Tiefe deines Bewusstseins vordringen, und dein Ego wird sich dem in den Weg stellen, weil es »dich«, also eigentlich sich, schützen will.

Doch du willst diese tief verwurzelten Glaubenssätze auflösen, also widerstehe dieser reflexartigen Antwort und frage noch einmal: Warum verdiene ich es nicht, erfolgreich zu sein?

Was sagt dies leise innere Stimme? Dieses Gefühl in dir.

  • Dass du zu dumm bist?
  • Dass du immer schon ein Versager warst?
  • Dass du zu alt oder zu hässlich bist?

Lass alle Informationen zu, auch wenn sie für dein logisches Denken völlig irrational erscheinen. Das sind die Seiten von dir, die dich sabotieren.

Vielleicht glaubt ein Teil von dir, dass Erfolg mit harter Arbeit und Plackerei einhergehen. Oder dass erfolgreiche Leute keine guten Menschen sind und andere schlecht behandeln. Oder dass Erfolg mit zu viel Verantwortung einhergeht. Und weil du so nicht sein willst, sabotierst du unbewusst alles, was dich erfolgreicher machen könnte.

Du schiebst Dinge auf, die du tun solltest, du bewirbst dich nicht um die Führungsposition usw.

Schreibe dir diese Dinge auf. Das sind deine Daten, mit denen du arbeiten kannst.
Ich möchte deshalb, dass du es aufschreibst, weil du dann Worte dafür finden musst und das kann wesentlich dabei helfen, deine Glaubenssätze aufzudecken.

Und ich weiß, wie schwer es sein kann, das schwarz auf weiß vor sich zu sehen. Aber es wird zu deiner Befreiung beitragen.

2. Warum bin ich nicht gut genug?

Und wie bei der vorigen Frage, wenn die Antwort kommt, »aber das bin ich doch«, das ist dein Ego, das sich verteidigen will. Das ist okay, aber frage noch einmal:

Warum bin ich nicht gut genug?
Wessen Erwartungen hast du nicht erfüllt und hast deshalb geglaubt, du seist so, wie du bist, nicht in Ordnung.

3. Was verberge ich?

Wovor habe ich Angst, dass die Leute es sehen könnten?

4. Warum muss das Leben so schwer sein?

5. Warum hasse ich mich selbst?

 

Diese Fragen können vor allem für Leute, die sich viel mit Affirmationen und Autosuggestion beschäftigt haben, starken Widerstand auslösen, weil man denkt, man solle sich doch nicht auf das Negative konzentrieren.

Aber Selbsterkenntnis bedeutet, ehrlich mit sich zu sein. Dein Grad an Bewusstheit und dein Verständnis auf für andere werden sich enorm erweitern.

Und ich weiß, woher diese Sorge, sich auf das Negative zu konzentrieren kommt; wir glauben, dass das Gesetz der Anziehung uns mehr von dem bringen wird, worauf wir unseren Fokus legen. Aber es ist nicht nur unser bewusster Fokus, um den es geht.

Gerade wenn wir unbewusste Glaubenssätze haben, werden diese unser Denken und Fühlen überschatten und beeinflussen.

Was immer du dir wahrhaft wünschst, und damit meine ich diese unpersönlichen Wünsche, wenn man es so nennen kann; werden sich erfüllen, wenn du dich von deinem inneren Widerstand befreit hast. Und es ist ein Widerstand, wenn du sagst: »Ich will das«, aber du dich in Wahrheit nicht gut genug dafür fühlst.

Du erzeugst Widerstand, wenn du dir Liebe wünschst, aber dich nicht liebenswert fühlst. Wenn du dir Reichtum wünschst, dich aber arm fühlst. Das hat nichts mit Logik zu tun.

Das Leben hat nichts mit menschlicher Logik zu tun. Das Leben unterscheidet nicht zwischen gut und schlecht. Moralisch oder unmoralisch. Gerecht oder ungerecht.

Du kannst so viel Gutes für die Welt tun, wie du willst, aber wenn du innerlich fühlst, dass die Welt ein ungerechter Ort ist, wird das deine Erfahrung sein.

Du kannst so aufopfernd sein, wie du willst, aber wenn du es nur tust, weil du erhoffst, dass man das Selbe für dich tut, dann hast du in Wahrheit das Gefühl, dass man sich nicht um dich kümmert. Und das wird deine Erfahrung bleiben.

Das Leben spielt nicht nach menschlichen Regeln. Die Sonne scheint auf alle, egal ob es gute oder schlechte Menschen sind. Die Gravitationskraft wirkt auf alle, und macht keine Ausnahme, weil ein unschuldiges Baby vom Stuhl fällt.

 

Wir müssen lernen, uns an diese Spielregeln zu halten, und nicht versuchen, das Leben zu kontrollieren. Ich meine, wir müssen nicht, aber wenn wir ein glücklicheres und erfüllteres Leben führen will, ist es bestimmt von Vorteil.

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