Warum schaffe ich es nicht, mein Leben zu ändern?

Warum schaffe ich es nicht, mein Leben zu ändern?

Warum schaffe ich es nicht, mein Leben zu ändern?

Fast jeder möchte gerne einen Bereich in seinem Leben verbessern. Beziehungen, Karriere, Finanzen, Gesundheit. Warum gelingt es manchen Menschen, und warum sieht für manche jeder Tag, jede Woche und jedes Jahr beinah immer gleich aus?

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Wieso schaffe ich es nicht, mein Leben zu ändern

Unzufriedenheit

Gehörst du zu jenen Menschen, die sich des Öfteren unmotiviert, frustriert oder gar deprimiert fühlen? Was tust du dagegen? Stopfst du deine Freizeit mit Aktivitäten voll, triffst Freunde, planst Reisen, treibst dich auf Datingplattformen oder Social Media herum, nur um danach festzustellen, dass diese Dinge dich auf Dauer auch nicht befriedigen?

Und wenn dich jemand fragen würde: Was wünschst du dir eigentlich? Antwortest du dann mit Aussagen wie: Ich weiß nicht. Ich hab eigentlich keine Wünsche. Es ist schon okay, so wie es ist. Und dann machst du weiter wie immer. Und jedes Jahr gleicht dem nächsten.

Was also ist der Grund?

Fangen wir so an: Deine Unzufriedenheit rührt daher, dass dein Denken und die Art wie du dein Leben führst, nicht mit deinem innersten Sein, also deiner wahren Natur übereinstimmt.

Dein Beruf erfüllt dich nicht, das alleine zu Hause sitzen und auf Social Media surfen macht dich nicht glücklich und während du die inszenierten Fotos betrachtest, denkst du, ich hätte auch gerne so ein aufregendes Leben. Ich wäre auch gerne finanziell frei, hätte einen liebenden Partner, wäre angesehen und anerkannt.

Dann sagst du vielleicht: Aber es kann eben nicht jeder so ein Glück haben. Ich bin in die falsche Familie geboren, ich habe keine Talente, ich bin nicht schön genug; und damit ist das Thema beendet und du lebst weiter wie bisher.

Kaum jemand will sich die Zeit nehmen und der Wahrheit auf den Grund gehen. Und wie immer findet diese sich nicht in den äußeren Gegebenheiten, sondern in einem selbst.

Denn mal ehrlich, es gibt Menschen, die es aus dem Nichts zu etwas gebracht haben, die Disziplin zu ihrem Talent gemacht haben und ohne dem Schönheitsideal der Zeit zu entsprechen glücklich waren.

Diese Dinge sind nicht das Problem. Das Problem ist deine Einstellung zu den Dingen. Und deine Einstellungen sind eine Schutzfunktion. Was meine ich damit?

 Was tun?

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, was du mit deinen Überzeugungen machen sollst? Die lassen sich nämlich leider nicht so einfach ändern, wie dir wahrscheinlich aufgefallen ist. Warum? Weil du sie absolut logisch begründen kannst. »Logisch« in deiner Welt, versteht sich.

Und das hat auch wieder einen guten Grund: Du musstest dir im Laufe deines Lebens Strategien überlegen, um dich zu schützen. Und mit dich meine ich deine Persönlichkeitsstruktur – oder auch Ego genannt.

Lass mich das kurz erklären: Dein Körper möchte überleben. Dein Verstand möchte dabei helfen, möglichst lange zu überleben.

Als Kinder und Jugendliche kamen wir oft in Situationen, die uns emotionale getroffen oder gestresst haben. Damals hatten wir nicht die intellektuellen Fähigkeiten, um damit umzugehen, und der Verstand hat fälschlicherweise diese Stresssituationen als Gefahr abgespeichert.

Du wurdest von der Klasse ausgelacht, als du dein erstes Referat gehalten hast und dieser emotionale Schmerz ist mit einer Schlussfolgerung deines kindlichen Intellekts abgespeichert worden: Ich werde ausgelacht, wenn ich vor anderen Leuten spreche, weil ich das nicht richtig mache.

Natürlich werden nicht solche Sätze abgespeichert, aber die Gefühle, die damit einhergehen. Dein Verstand wird dich zukünftig vor dem Schmerz bewahren wollen und wird alle möglichen Ausreden für dich suchen, damit du nicht mehr vor anderen sprechen musst.

Du wirst eine Strategie entwickeln: Je weniger ich sage, desto eher habe ich die Chance nicht ausgelacht zu werden. Du zeigst seltener auf, du wirst später deine Meinung in Meetings zurückhalten, du wirst dir einen Beruf suchen, in welchem du keine Präsentationen halten musst usw. All das wird unbewusst geschehen.

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Die tief verwurzelten Überzeugungen zu ändern, geschieht nicht über Nacht, wenn man bedenkt, dass es sich dabei um im Körper gespeicherte Programme handelt, die nicht so weiteres überschrieben werden können.

1. Glaubenssätze erkennen

Als Erstes muss man natürlich die zugrundeliegenden Muster und Glaubenssätze aufdecken.
– dazu schult man seine Bewusstheit und Aufmerksamkeit und lernt sich vorurteilsfrei zu beobachten.

2. Durch neue ersetzen

Die alten Muster müssen in weiterer Folge aufgelöst und durch neue ersetzt werden.

– das kann auf viele verschiedene Arten erfolgen bspw. durch Aneignung von neuem Wissen, Affirmationen, Mentaltraining oder auf körperlicher Ebene durch Meditation, Yoga und Atemübungen.
Da sollte man am besten viel ausprobieren, um jene Methoden zu finden, mit denen man zur Zeit harmoniert. Das ändert sich nämlich auch mit der inneren Veränderung, die man durchmacht.

3. Handeln

Und dann muss man natürlich neue Handlungsschritte setzen und seine persönliche Komfortzone erweitern.

Da wir nicht wissen, was auf uns zukommt, reagieren Verstand und Körper mit Angst oder einem Unwohlsein, weshalb viele einen Rückzieher machen und es nicht versuchen. Aber nur so lassen sich die alten Programme wirklich überschreiben und wir entwickeln mehr Selbstvertrauen und formen ein neues Selbstbild.

Es ist nicht einfach, sein Leben zu ändern. Ja, es ist manchmal beängstigend und bestimmt unbequem. Oft sage ich: Was wäre, wenn eine Frau ihren Kinderwunsch aufgeben würde, weil sie Angst vor der Geburt hat?

 

Es gibt Dinge in unserem Leben, da wissen wir, dass wir durch unangenehme, schmerzvolle Ereignisse müssen, um zu wachsen und zu bekommen, was wir wollen. Aber wenn man etwas wirklich will, wird es leichter, das in Kauf zu nehmen.

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Anna N. KlugerDr. Anna N. Kluger: Die frühere Ärztin ist heute Autorin und zeigt mit ihrer Expertise in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung und Selbsterkenntnis auf klare und verständliche Weise, wie der Verstand funktioniert und sich zum Erreichen eines erfüllten Lebens einsetzen lässt.

Sie veröffentlicht neben ihren Ratgebern auch Fantasyromane ab 10 Jahre, die voller zeitloser Wahrheiten und Weisheiten stecken.

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Wer ist Anna Kluger? Von depressiver Zahnärztin zu glücklicher Autorin

Wer ist Anna Kluger? Von depressiver Zahnärztin zu glücklicher Autorin

Wer ist Anna Kluger? Von depressiver Zahnärztin zu glücklicher Autorin

Ich war früher Zahnärztin und bin heute Autorin. Ich litt Jahrzehnte an Depressionen, bevor ich herausgefunden habe, warum ich so unzufrieden und unglücklich war. Heute möchte ich meine Erkenntnisse weitergeben, da ich weiß, dass man mit Bewusstheit sein Leben von Grund auf ändern kann.

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Wer ist Anna Kluger

Wer ist Anna Kluger?

Mein Name ist Anna Kluger, ich war früher Zahnärztin und bin heute Autorin. Ich litt Jahrzehnte an Depressionen, war abhängig von Medikamenten und anderen Suchtmitteln, und habe schließlich mit Mitte Dreißig einen Schlussstrich unter mein altes Leben gezogen, alles aufgegeben und noch einmal ganz von vorne angefangen.

Ich weiß, wie es ist, unzufrieden zu sein und sich zu fragen, soll das alles im Leben gewesen sein? Ich tue die meiste Zeit des Jahres Dinge, die mich nicht erfüllen, um ein paar wenige Momente des Glücks zu erleben?

Ich möchte deshalb gerne Menschen helfen, die das Gefühl haben, ihren Platz im Leben nicht gefunden zu haben, die unzufrieden sind, und gerne etwas ändern würden, aber nicht wissen wie.

Ein Leben aus zweiter Hand

Ich habe fast 3 Jahrzehnte ein Leben gelebt, das von der Familie, dem Umfeld und der Gesellschaft als anerkannt galt, aber ich bin nie meinem Herzen gefolgt. Ich habe ganz oft das Gefühl gehabt, dass ich da, wo ich war, falsch war;

Wenn du mit anderen Menschen zu tun hast, und merkst, dass ihr nichts gemein habt; oder dass du dich an deinem Arbeitsplatz immer wieder dabei erwischt, zu denken: Was mache ich da eigentlich? Wozu soll das gut sein?

Hat das überhaupt einen Sinn, was ich da tue? Dann sind das Zeichen, dass es Zeit wird, in sich zu gehen und sich zu fragen: Was will ich eigentlich?

Ich weiß, dass ich diese Frage mit Anfang 30 nicht beantworten konnte. Ich wusste, dass ich da, wo ich war, nicht mehr sein wollte.

Ich habe mir jeden Abend, als ich zu Bett ging, gedacht: »Ich wünschte, ich würde morgen nicht mehr aufwachen.«

Meine Antwort auf die Frage »Was will ich eigentlich?«, war: »Ich will nicht mehr leiden. Ich muss nicht einmal mehr glücklich sein – ich will einfach nicht mehr leiden.«

Der Grund für meine Depressionen

Heute weiß ich, was der Grund für mein Leiden, meine Depressionen und meine Unzufriedenheit war. Ich wusste erstens nicht, wer ich wirklich war, weil ich so lange versucht habe, eine Rolle zu spielen, die nicht meinem Wesen entsprach, und zweitens: Ich hatte keine Wünsche mehr.

Ohne Wünsche, ohne Ziele oder eine Berufung, wie auch immer du es nennen magst, driftet man wie ein Boot ohne Kapitän und Mannschaft auf dem Meer herum – wird vom Wind mal hierin und mal dorthin getragen.

Man ergreift einen Beruf, den andere einem vorgelebt oder empfohlen haben, weil man nie seine Gaben erkannt und entwickelt hat, oder weil man nie die Möglichkeit hatte, etwas auszuleben, was einem Spaß gemacht hätte.

Das soll kein Vorwurf an unsere Eltern oder Erzieher sein – sie haben getan, was sie für richtig und gut hielten. Sie wollten das Beste für uns.

Und auch wir sollten uns keinen Vorwurf machen – denn wir wussten es ebenfalls nicht besser.

Ändere dein Leben noch heute

Aber noch nie war es einfacher als heute, an das richtige Wissen und die passenden Mentoren zu gelangen, um sein Leben neu auszurichten.

Es gibt so viele Menschen, die ähnliches durchgemacht haben wie du, und die ihre Erkenntnisse gerne mit dir teilen und dir helfen möchten. Ich glaube fest daran, dass das die Besonderheit an unserer Zeit ausmacht – die Bewusstheit steigt durch die schnelle Informationsweitergabe enorm.

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Leider ist das aber auch der Grund, warum sich viele von uns schnell verlaufen. Von allen Seiten wird einem aufoktroyiert, welcher der rechte Weg zu leben sei. Was man tun müsse, um schöner, reicher und erfolgreicher zu werden.

Doch Erfüllung bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Es wird Zeit, herauszufinden, was dich wirklich erfüllt. Wer du sein und was du tun möchtest.

Bewusstheit

Bewusstheit ist der Schlüssel, um das zu erreichen. Wissen darf nicht auf einer intellektuellen Ebene verweilen. Es muss erfahren werden. Die Erfahrung erweitert unser Bewusstsein.

Und wenn du schließlich erkennst, wer du wirklich bist, werden deine Ängste und Sorgen sich legen, du bist befreit von persönlichen Zwängen, negativen Gedanken, Selbstzweifeln und neurotischem Verhalten.

Du hast die Kraft mit Rückschlägen und Schicksalen umzugehen, und dich nicht von ihnen aus der Bahn werfen zu lassen.

Du schöpfst Vertrauen in dich und das Leben. Du bist endlich frei und besitzt den Mut, deine Wünsche zu äußern und zu leben. Ich nenne das emotionale Freiheit. Und es ist wahrhaftig eine Befreiung.

Ratgeber von Anna Kluger

In meinen Ratgebern möchte ich dir die Informationen weitergeben, die mir geholfen haben, bewusst zu werden, meine Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen, und mich von allem frei zu machen, was ich nicht bin und was mir im Weg stand, um ein Leben nach meinen Vorstellungen zu leben.

Ich möchte dir helfen, deinen vergangenen Schmerz loszulassen, herauszufinden, wer du unter all den Masken und Rollen, die du getragen und gespielt hast, bist, und was du dir vom Leben wünschst. Damit auch du ein Leben, das deinen Bedürfnissen entspricht, führen kannst.

Online Kurs

Derzeit entsteht auch mein erster online Kurs, der dich mit vielen Videolektionen, Audiodateien und Übungen Schritt für Schritt dabei unterstützen wird, dich emotional frei zu machen und mehr Selbstvertrauen und Selbstliebe zu entwickeln.

Alle Information und Übungen, die du darin findest, sind Werkzeuge, die ich selbst genutzt und von denen ich weiß, dass sie funktionieren.

Falls du nicht verpassen möchtest, wenn er erscheint, trage dich in den Newsletter ein (ganz unten oder am Seitenanfang rechts oben).

Anna Kluger = Anne Haze Fantasyromane

Falls du Kinder hast oder gerne Fantasiegeschichten magst: Unter meinem Pseudonym Anne Haze habe ich zwei Fantasyromane ab 10 Jahre herausgebracht, die neben spannender Abenteuer voller zeitloser Wahrheiten sind, damit man auf unterhaltsame Weise die wertvollen Informationen aufnimmt.

Mehr Informationen unter www.annehaze.com

Ich finde das gerade für junge Menschen so wichtig, da man durch den enormen Einfluss von außen den Bezug zu seiner wahren Natur leicht verlieren kann. Ich Weiß, dass ich mir gewünscht hätte, früher von diesen Dingen zu erfahren, deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, mein Wissen zu teilen.

 

Ich wünsche mir sehr, dabei helfen zu können, dass wir wieder mehr auf uns und in das Leben vertrauen. Lass uns gemeinsam eine schönere Welt erschaffen, in der wir zufrieden und erfüllt leben können.

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Anna N. KlugerDr. Anna N. Kluger: Die frühere Ärztin ist heute Autorin und zeigt mit ihrer Expertise in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung und Selbsterkenntnis auf klare und verständliche Weise, wie der Verstand funktioniert und sich zum Erreichen eines erfüllten Lebens einsetzen lässt.

Sie veröffentlicht neben ihren Ratgebern auch Fantasyromane ab 10 Jahre, die voller zeitloser Wahrheiten und Weisheiten stecken.

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Negative Emotionen: Wie wir sie für uns nutzen können

Negative Emotionen: Wie wir sie für uns nutzen können

Negative Emotionen: Wie wir sie für uns nutzen können

Die Gesellschaft will uns weismachen, dass manche Gefühle schlecht sind. Doch genau diese negativen Emotionen sind für jeden, der ein sinnvolles Leben führen will, unvermeidlich. Infolgedessen verbringen viele von uns einen Großteil ihres Lebens im Konflikt mit ihren eigenen Emotionen und stecken in persönlichen Geschichten fest, die uns nicht nicht dienlich sind. In dieser Folge stelle ich dir Konzepte der Harvard Psychologin Dr. Susan David vor, die aufzeigen, wie wir mit unseren negativen Gedanken und Emotionen umgehen können, um sie für uns zu nutzen.

Hier kannst du dir den Podcast anhören

Harvard Psychologin zeigt, wie wir negative Emotionen für uns nutzen können

von Dr. Anna N. Kluger | Folge 21

und vielen weiteren Podcast Stationen

Auszüge aus dem Podcast

Es gibt Emotionen, die fast jeder als unangenehm empfindet wie Stress, Sorge oder Angst. Doch diese Emotionen enthalten Informationen über Dinge, die uns am Herzen liegen.

Die Harvard Psychologin Susan David erklärt, dass sich gewisse Emotionen entwickeln, um uns dabei zu helfen, uns unserer Umwelt anzupassen und persönlich zu entfalten. Wenn wir lernen, zu verstehen, was sie uns mitteilen wollen, wird es für uns leichter, effektiv im Leben weiterzukommen.

Emotionen werden von unserer Gesellschaft oft als etwas Negatives dargestellt. Wenn wir uns ängstlich, unwohl oder gestresst fühlen, dann sollen wir Wege finden, diese Gefühle zu unterdrücken oder uns davon abzulenken. Man will uns weismachen, dass sie unserem Erfolg im Weg stehen würden, und wir deshalb am besten stets positiv denken und uns fühlen sollen.

Selten sagt man uns, dass es wichtig ist, diese Emotionen zuzulassen und herauszufinden, warum sie da sind.

 

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Wir müssen in der Lage sein, uns in schwierigen Zeiten mit uns selbst auf eine Weise zu verbinden, die uns hilft, das Beste aus uns und unserem Leben herauszuholen. Anders ausgedrückt, wir müssen lernen, uns selbst beschwichtigen zu können.

Wie wir zu unseren Gedanken, Gefühlen und Geschichten stehen, davon hängt ab, wie wir unsere Beziehungen gestalten, wie wir lieben, wie wir leben, für welche Berufe wir uns entscheiden, was wir für Eltern sind oder wie wir ein Business führen.

Meistens konzentrieren wir uns nur auf die Dinge im Außen, anstatt unsere innere Welt in Einklang zu bringen. Doch wenn wir uns nicht integriert und mit unseren Werten verbunden fühlen, werden wir uns in unserer äußeren Welt nicht erfüllt fühlen.

In diesem Podcast wollen wir uns damit auseinandersetzen, was unsere Emotionen und Gedanken bedeuten, welche persönlichen Werte dahinter stehen, aber auch damit befassen, wie wir verhindern, dass wir an unseren eigenen Geschichten klammern, da diese uns daran hindern können, ein erfülltes Leben zu führen.

Ein typischer Gedanke, der solch eine Wirkung hat, wäre z. B.: Ich bin nicht gut genug. Die Emotion, als die er sich ausdrückt, könnte Stress sein. Die Geschichte dazu, stammt meist aus der Kindheit: Damals haben wir eine Wahrnehmung davon erschaffen, Wer wir sind, welche Art von Liebe wir verdienen, ob wir kreativ sind oder nicht und so weiter.

Diese Geschichten können uns zurückhalten, egal, welchen 90-Tage-Plan wir an der Wand vor unserem Schreibtisch hängen haben; es sind diese Gedanken, Emotionen und Geschichten, die uns daran hindern, unser Leben grundlegend zu verändern.

 

Dr. Anna N. Kluger Coaching

 

Wenn man ein negatives Gefühl empfindet, ist es wichtig, es nicht sofort abzulehnen und gegen sich zu beziehen, sondern es anzunehmen.

Kennst du diese Menschen, die, wenn es regnet, klagen: »Wieso regnet es immer, wenn ich etwas vorhabe? Ich habe solches Pech!« Sie können nicht einmal schlechtes Wetter akzeptieren, ohne es gegen sich zu beziehen. Annehmen würde in diesem Fall bedeuten, dass man den Regen wahrnimmt, aber nicht bewertet oder mit sich in Zusammenhang bringt.

Seine negativen Gefühle anzunehmen, heißt, sich, wie eingangs erwähnt, zu beschwichtigen, also Mitgefühl für sich selbst zu zeigen. Viele meinen, dass man sich dadurch belügt oder unrealistisch ist. Doch inwiefern ist es realistischer, sich eine negative Geschichte zu erzählen wie »Das ist schief gegangen, weil ich ein Idiot und Versager bin«, anstatt sich zu sagen: »Das ist schief gegangen. Ich habe es nicht besser gewusst, aber fürs nächste Mal bin ich gewappnet. Fehler sind da, um aus ihnen zu lernen.«

Keine der Geschichten ist mehr oder weniger wahr als die andere. Doch die eine fühlt sich weniger gut an als die andere.

 

Ebooks

 

Doch weil wir unsere eigenen Emotionen und ihre Ursache nicht kennen, neigen wir dazu, andere zu verurteilen. Und um unsere eigenen Emotionen zu verstehen, ist es unerlässlich, weder daran festzuhalten, also irgendeine Geschichte darum aufzubauen, die wir jedermann erzählen noch sie zu unterdrücken.

Lernen wir stattdessen, eine gesunde Neugier zu entwickeln. Mitfühlend mit uns selbst sein. Das ist der dritte Weg, den Dr. Susan Davis vorschlägt. Und das ist nicht immer einfach, sondern erfordert Mut. Wenn wir beispielsweise in ein Gefühl schauen, das uns sagt, dass unsere Beziehung nicht funktioniert. Oder dass ein Business, an dem man jahrelang gearbeitet hat, keine Aussicht auf Erfolg hat. Es gibt eine Zeit, in der man durchbeißen muss, wenn eine Chance auf Erfolg besteht, und wenn es mit dem übereinstimmt, wer man sein möchte.
Aber wir müssen unterscheiden, wann es Zeit ist, sich anzustrengen, und wann es Zeit ist, aufzuhören.

Erfolg oder ein erfolgreiches Leben zu führen, bedeutet nämlich vor allem, seine wahre Natur, seine persönlichen Werte zu leben.

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Die derzeitige Situation geht vielen von uns sehr nah – spaltet aber auch die Meinungen. Ich möchte mich bei euren Kommentaren und Anregungen bedanken, und möchte etwas ansprechen, was mir auf Social Media Plattformen aufgefallen sind, weil es die Konflikte in uns widerspiegelt.

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Ukraine Krieg Frieden (2)

 

Wieso kümmert uns das?

Ich habe des Öfteren Beiträge oder Kommentare (zwar nicht auf meinen Profilen) aber bei anderen gelesen, in welchen sich manche Leute darüber aufregen,

warum man so viel Interesse am Ukraine Russland Konflikt zeige, sich aber nicht für die Unruhen in Afrika oder anderen Ländern interessiere.

Ich glaube, es ist wichtig, zu verstehen, dass niemand von uns überall gleichzeitig sein kann, und dass es ganz natürlich ist, dass der Mensch sich um das kümmert, was sozusagen vor seiner Nase passiert und ihn unmittelbar betrifft.

Viele von uns haben Freunde oder Familie, die aus Russland, der Ukraine oder den direkten Nachbarländern der Ukraine sind, welche sich um die Flüchtlinge kümmern, und man deshalb einen stärkeren Bezug hat.

Das sollten wir nicht verurteilen. Jeder von uns, der schon einmal verliebt war, Kinder bzw. Familie hat, oder irgendjemanden über alles liebt, weiß was Verbundenheit bedeutet.

Und wenn man ganz ehrlich mit sich ist, weiß man auch, dass man diese Verbundenheit nicht mit jedem Menschen spürt. Und das ist okay, das ist nicht verwerflich – das ist menschlich.

Gemeinsamkeiten

Diese Art von Verbundenheit hängt sehr oft mit der Kultur, den Traditionen und all unseren Konditionierungen ab. Unsere Weltanschauung wurde nun einmal aufgrund unserer Herkunft geprägt.

Ein Pole und ein Ukrainer haben deshalb mehr gemeinsam als ein Pole und ein Afrikaner. Man hatte eine ähnlichere Erziehung, ähnlichere Werte, ähnlichere Geschichte usw. Das macht nun einmal die Verbundenheit aus.

Wonach hat man seine Freunde in der Schule oder später ausgewählt? Hat man sich nicht mit jenen gut verstanden, die ähnliches erlebt haben als man selbst? Und wie ist das heute? Wenn man in wenig Wohlstand groß geworden und für alles in seinem Leben hart arbeiten und sich abrackern musste, wird man sich dann gut mit jemanden verstehen, der im Wohlstand aufgewachsen und dem das meiste in den Schoß gelegt wurde verstehen?

Wenn man sehr bewusst ist, vielleicht, aber die Wahrheit ist, dass der Mensch sich verbunden und verstanden fühlen möchte. Man möchte dazugehören. Und das ist nun einmal leichter, wenn man Ähnlichkeiten mit anderen findet.

Meine Geschichte

Meine Familie ist aus beruflichen Gründen, als ich ein Kind war, aus einer Hauptstadt in ein Dorf gezogen. Und obgleich es dasselbe Land war, habe ich mich wie ein Ausländer gefühlt und wurde auch wie einer behandelt.

Wir haben nicht die gleiche Sprache gesprochen, wir haben anders ausgesehen, andere Werte gehabt usw. Kurze Anmerkung: Meine Mutter ist tatsächlich aus dem Ausland, was aber in einer Hauptstadt weniger auffällt als in einem Dorf, in welchem es nur Inländer gibt.

 

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Das war nicht einfach, vor allem, weil man als Kind dazugehören möchte, und es als schmerzvoll empfindet, wenn man aufgrund seiner Andersartigkeit, für die man schließlich nichts kann, abgelehnt wird.

Als ich schon viel älter war und längst woanders lebte, fiel mir auf, dass die meisten meiner Freundschaften, die ich später schloss, mit Menschen waren, die selbst Ablehnung erfahren haben und nebenbei bemerkt, häufig Leute aus dem Ausland oder mit Elternteilen aus dem Ausland waren. Na klar, man verstand, was der andere durchgemacht hat. Unsere Erfahrungen prägen uns.

Unsere Wunden können Heilung bedeuten

Ich will nicht zu sehr abschweifen, aber dazu fällt mir noch ein wichtiger Punkt ein: Verteufeln wir auch nicht die vermeintlich schlimmen Erfahrungen, denn sie bringen besondere Seiten an uns zum Vorschein.

Ich weiß, dass die frühere Ablehnung und Ausgrenzung meine Empathie und Toleranz anderen gegenüber stark geformt hat. Der Schmerz von damals hat bewirkt, dass ich nie wollte, dass es anderen so geht.

Ich bin mir sicher, dass auch deine schmerzvollen Erfahrungen besondere Seiten von dir geformt haben. Das können mehr Bewusstheit, Klarheit, der Wunsch nach Gerechtigkeit oder viele andere sein. Unsere Wunden können Heilung für andere bedeuten.

Verständnis

Versuchen wir also, ein wenig Verständnis für diejenigen zu haben, die sich sonst vielleicht nicht so sehr für das politische Geschehen in anderen Ländern eingesetzt haben, und jetzt mehr Anteilnahme und Interesse zeigen.

Wichtig ist doch, dass in jedem von uns der Wunsch zu helfen steckt, und dass wir ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass wir einander brauchen.

Und dafür muss nicht jeder permanent das ganze Weltgeschehen verfolgen und der ganzen Welt dienen – das ist ohnehin nicht möglich; am besten tut man es dort, wo man kann, was einem am nächsten ist, und was man aus freiem Willen und von Herzen tun möchte.

Ich bin dafür, dass man Verantwortung übernimmt und pflichtbewusst ist, aber ich halte nichts davon, andere von etwas überzeugen oder zu etwas zwingen zu wollen. Ab einem gewissen Alter muss man bestimmte Dinge für sich selbst erkennen. Und erkennen wollen.

Ich möchte an dieser Stelle nochmal meine große Bewunderung und Dankbarkeit an alle Menschen aussprechen, die helfen und einen Beitrag leisten, egal ob sie vor Ort sind, ob sie spenden, ihre Türen für die Flüchtenden öffnen, ob sie mit ihren künstlerischen Fähigkeiten eine Stimme für jene haben, die nicht gehört werden, ob sie beten oder Kerzen anzünden.

 

Jeder der tut, was in seiner Macht steht, egal wie groß oder klein es für andere erscheinen mag, jeder, der sich Frieden und Zusammenhalt wünscht – Danke, dass du über die Grenzen und Geschichten hinaussiehst. Das ist nicht immer einfach. Das nennt man Güte und Liebe. Davon können wir jetzt mehr als genug gebrauchen.

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„Ach, nimm dir das doch nicht zu Herzen.“ „Hör einfach nicht hin.“ „Ignorier das.“

Haben diese Ratschläge jemals etwas gebracht, wenn du gekränkt, kritisiert oder schlecht gemacht wurdest? Nicht wirklich, oder? In diesem Artikel möchte ich dir erklären, was du tun kannst, um dir Angriffe und Kritik von außen nicht mehr zu Herzen zu nehmen.

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Kritik vs. Feedback 

Ich spreche übrigens nicht von konstruktiver Kritik am Arbeitsplatz oder von einem Lehrer – das würde ich als Feedback bezeichnen. Ich meine tatsächliche Kränkungen oder Beleidigungen, vor allem im Internet, auf Social Media aber auch im familiären Kreis, wegen derer du an dir und deinem Können zweifelst.

Als Erstes ist es wichtig, zu verstehen, warum Menschen andere kritisieren oder kränken wollen.

Nehmen wir an, du hältst deinen ersten Vortrag oder du hast dich getraut, deine Musik online zu stellen, du hast dein erstes Buch oder einen Blogartikel geschrieben, du postest Fotos auf Social Media, du startest ein Business, bastelst eine Website, oder du kochst für Freunde und Familie und hast eine neue Haarfarbe ausprobiert – was auch immer es ist. Sobald du etwas tust, womit du raus in die Welt gehst, bekommst du (in den meisten Fällen) eine Rückmeldung. Und manchmal eine unschöne. Vielleicht sagt jemand, dass das schlecht oder peinlich war, oder dass du untalentiert, hässlich oder dumm bist. Wieso tun Menschen das?

Warum wir kritisieren und kränken

Ein Grund ist: Du triggerst etwas in ihnen; oft wird ihnen ihre eigene Unzulänglichkeit bewusst. Sie sagen Dinge wie »Also das könnte ich auch. Oder: Das würde ja sogar ich besser machen.« Aber natürlich beweisen sie uns niemals das Gegenteil, denn was diesen Menschen meist fehlt, sind Mut, Disziplin und Durchhaltevermögen.

Sie haben tief in ihrem Inneren Angst zu versagen, halten sich für minderwertig, und versuchen dieses Minderwertigkeitsgefühl mit Überheblichkeit und Arroganz zu kompensieren.

Wenn du das Innere dieser Menschen, die dich als unfähig, hässlich, dumm oder langweilig bezeichnen, sehen könntest, wären da ziemlich sicher vergangene Traumata in Form von Ablehnung und jede Menge Unsicherheit und Angst zu sehen.

Schutzmechanismen

Wenn dich jemand beleidigt oder kritisiert, hat das also nicht wirklich etwas mit dir zu tun. Diese Menschen versuchen, ihre eigenen Schwächen zu verdrängen, indem sie jemand anderes schlecht machen. Es ist ein Schutzmechanismus, weil sie sich tief in ihrem Inneren wie Versager fühlen; weil sie nicht da sind, wo sie gerne wären und die Welt sie nicht so behandelt, wie sie sich das vorstellen würden.

Denke daran, jeder Mensch hat seine persönliche Konditionierung und seine Wunden, mit denen er versucht, klarzukommen. Versagensängste oder das Gefühl, die Welt sei ungerecht, äußern sich sehr häufig in Wut.

Wenn Menschen sich selbst und ihr Leben hassen, versuchen sie, diesen Hass loszuwerden, indem sie ihn auf andere projizieren. Würden sie ihn in sich hineinfressen, wären sie irgendwann depressiv. Das heißt, ihr Verstand und Körper haben eine Möglichkeit gefunden, die schlechte Energie zu »verarbeiten« oder loszuwerden, indem sie sie in Form von Feindseligkeit ausdrücken.

Das heißt übrigens nicht, dass dieses Verhalten in Ordnung ist, aber wenn du erkennst, dass diese Menschen zu unbewusst sind, um zu verstehen, was sie da machen, wird es dir hoffentlich leichter fallen, dir ihre Aussagen nicht zu Herzen zu nehmen.

 

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Geschmäcker sind verschieden

Wenn jemand dein Aussehen, deinen Stil, deine Kochkünste, deine Musik oder Bücher kritisiert, musst du dir auch stets vor Augen halten, dass Geschmäcker eben sehr unterschiedlich sind. Und vergiss nicht: Es sind eher die Unzufriedenen, die sich zu Wort melden werden, als jene, denen gefällt, was du tust.

Wann hast du zum Beispiel das letzte Mal ein Produkt auf Amazon bewertet? Wir geben eher Feedback, wenn wir verärgert und unzufrieden waren, nicht wenn alles in Ordnung und zu unserer Zufriedenheit geschehen ist.

Sind deine Kritiker kompetent?

Menschen, die kritisieren und kränken, denken sich oft: »Ich habe schließlich schon hunderte Vorträge gesehen, Bücher gelesen und Torten gegessen. Ich weiß, was gut ist.«

Aber: Haben diese Menschen schon einmal einen Vortrag vorbereitet und gehalten, ein Buch geschrieben oder eine Torte gebacken? Kränkungen oder Kritik im Internet beispielsweise kommen häufig von Menschen, die selbst nie etwas Eigenes geschaffen haben, die keine Erfahrung haben und dann, um von ihrer eigenen Unzulänglichkeit abzulenken, andere kritisieren, um sich besser zu fühlen. Wieso sollte man sich von so jemanden Kritik zu Herzen nehmen?

Ich möchte dir an dieser Stelle eines versichern: 95% der Menschen, die selbst etwas geschaffen und kreiert haben, die etwas von Grund auf erlernt haben und wissen, wie hart der Weg ist und dass es nie beim ersten Mal so klappt, wie man sich das wünschen würde, werden dich nicht kritisieren.

Wer mit sich selbst und dem Leben im Einklang ist, hat nicht das Bedürfnis über jemanden zu urteilen, geschweige denn ihn runterzumachen.

Nutze Kränkungen

Das Nächste, was ich dir gerne mitgeben möchte ist: Wann immer du dich gekränkt und verletzt fühlst, nutze diese Gelegenheit, um nach innen zu sehen und dich zu fragen: Was glaube ich über mich, dass ich mir das so zu Herzen nehme? Halte ich mich selbst für nicht gut genug? Halte ich mich tatsächlich für dumm oder nicht schön?

Statt dich also rechtfertigen oder verteidigen zu wollen, nutze die Kränkung, um deine persönlichen Glaubenssätze ausfindig zu machen.

Generell möchte ich dir an dieser Stelle den Tipp geben, das Augenmerk immer zuerst auf dich zu legen, und dich nicht so sehr darum zu kümmern, was andere tun oder sagen. Dadurch unterbrichst du alte Denk- und Verhaltensmuster, die zu Emotionen wie Ärger oder Wut anwachsen könnten. Du wirst feststellen, dass du insgesamt ruhiger, gelassener und besonnener wirst.

Löse deine alten Glaubenssätze auf

Frage dich: Stimmt das wirklich? Wieso glaube ich das? Kann man das nicht auch anders sehen? Affirmationen können dich dabei unterstützen, neue Sichtweisen zu verinnerlichen.

 

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Anna N. KlugerDr. Anna N. Kluger: Die frühere Ärztin ist heute Autorin und zeigt mit ihrer Expertise in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung und Selbsterkenntnis auf klare und verständliche Weise, wie der Verstand funktioniert und sich zum Erreichen eines erfüllten Lebens einsetzen lässt.

Sie veröffentlicht neben ihren Ratgebern auch Fantasyromane ab 10 Jahre, die voller zeitloser Wahrheiten und Weisheiten stecken.

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Stehst du öfters in deinem Leben vor Situationen, in denen du dich fragst: Warum passiert das immer mir? Du gerätst immer wieder an Partner, die nicht ehrlich mit dir sind oder dich hintergehen. Du scheinst einfach kein Glück bei deiner Jobwahl zu haben, und wechselst alle paar Jahre die Stelle. Du landest immer wieder in der Schuldenfalle trotz aller guter Vorsätze. Jedes Mal wenn du eine Diät gemacht und abgenommen hast, nimmst du die Kilos kurz darauf wieder zu.

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Warum passiert das immer mir?

Wir alle verfallen von Zeit zu Zeit in wiederkehrende Muster, in denen wir uns mit denselben Rückschlägen und Problemen auseinandersetzen müssen.

Wenn du immer und immer wieder vor die gleichen Herausforderungen gestellt wirst, möchte ich dir heute zeigen, welche Schritte du unternehmen musst, um diese Muster zu durchbrechen.

Was hat es also mit diesen wiederkehrenden Mustern auf sich? Ist es schlechtes Karma? Hat das Universum sich gegen uns verschworen? Oder sind wir eben Pechvögel?

Die Antwort ist, dass es eine Art Lektion gibt, die wir noch nicht verstanden und gemeistert haben.

Wenn du zu jeder Verabredung, sei es beruflich oder privat, zu spät kommst, und dich dann gestresst und verschwitzt darüber beschwerst, was sich nicht alles gegen dich verschworen hat, dann scheinst du noch nicht für dich herausgefunden zu haben, wie viel Zeit du brauchst, um dich herzurichten bzw. um am Ort der Verabredung anzukommen.

Das Problem sind wir selbst

Wir sind schnell dazu geneigt, andere für unsere Probleme verantwortlich zu machen. Geraten wir immer wieder an Menschen, die uns ausnutzen oder hintergehen, schließen wir: »Es sind eben alle gleich.« Wenn wir immerzu Probleme im Job haben, dann liegt das am Unternehmen, dem Chef oder den Kollegen.

Doch wenn wir ganz ehrlich mit uns sind, so gibt es einen gemeinsamen Faktor in all unseren herausfordernden Lebenslagen. Uns selbst.

Und wenn wir wollen, dass sich etwas ändert, dann müssen wir uns anders verhalten.

Was also tun?

Die gute Nachricht ist, wenn du der Grund für das Problem bist, dann bist du auch die Lösung.

Denn schließlich hast du die Macht, etwas an dir und damit an der Situation zu ändern. Auf die anderen Menschen oder Lebensumstände haben wir nur bedingt Einfluss. Du aber kannst deine Gedanken, deine Einstellungen und Überzeugungen ändern.

 

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Wenn du das nächste Mal in einer Situation landest, in der du denkst: Wieso passiert das immer mir? Frage stattdessen, wie habe ich mit meinem Denken, meinen Einstellungen und meinen Handlungen dazu beigetragen, dass es soweit gekommen ist? Und was kann ich tun, um das zu ändern?

Und dann verpflichte dich, dass du auch wirklich etwas ändern wirst. Nimm dir die Zeit, deine Glaubenssätze zu untersuchen und sie zu ändern.

Sind wirklich immer deine Arbeitsstellen das Problem? Vielleicht hast du bisher immer nur darauf geschaut, was ein Unternehmen, für das du arbeitest, dir bringen kann, statt zu überlegen, welchen Wert du ihnen geben könntest. Vielleicht denkst du: »Ich tue bestimmt nicht mehr, als ich muss« oder denkst nicht im Traum daran, dich fortzubilden oder weiterzuentwickeln?

Und wenn du »immer wieder an die Falschen« gerätst? Wonach wählst du deine Partner aus? Warum bist du mit ihnen zusammengekommen? Die Antworten auf solche Fragen können dir dabei helfen, deine Glaubenssätze kennenzulernen.

Dann stellt sich natürlich die Frage: Was machen Menschen, die da sind, wo ich gerne wäre anders als ich? Und hier liegt es an dir, nach Informationen zu suchen, entweder übers Internet, Bücher oder du kannst jemanden persönlich fragen, und dann deine persönlichen Überzeugungen zu hinterfragen.

 

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Es ist nicht einfach, seine persönlichen Glaubenssätze zu erkennen, weil sie meistens unbewusst sind. Ich würde empfehlen, sich Literatur oder einer anderen Art der Recherche zu bedienen, um in dem Bereich, in dem du Probleme hast, viel Wissen anzueignen, das dir dabei helfen kann, bewusster zu werden und deine eigenen Muster zu erkennen.

Ich sage es immer wieder, Bewusstheit ist der Schlüssel. Und deine Bewusstheit entwickelt sich entweder durch konstante Repetition von Wissen oder durch Schicksalsschläge, die einen emotionalen Einfluss haben.

Wenn du es alleine nicht schaffst, gibt es natürlich noch die Möglichkeit einer professionellen Unterstützung in Form von Therapien oder Coachings, um die unbewussten Glaubenssätze zu erkennen und daran zu arbeiten.

Gibt es etwas, das sich in deinem Leben immer wiederholt und das du gerne ändern möchtest? Schreibe es gerne in die Kommentare

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