Selbstmotivation: Wie motiviere ich mich? 5 Tipps

Selbstmotivation: Wie motiviere ich mich? 5 Tipps

Selbstmotivation: Wie motiviere ich mich? 5 Tipps

Jeder kennt sie, die Tage, an denen man ganz und gar nicht motiviert erwacht, jedoch weiß, dass es einiges zu erledigen gibt, das man nicht aufschieben sollte. Was also tun bei fehlender Motivation?

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Wie motiviere ich mich Selbstmotivation

Eindrücke und Erholung

Man ist nicht jeden Tag motiviert, seinen Aufgaben nachzukommen, und grundsätzlich halte ich nicht viel davon, sich zu zwingen, wenn man keine Muße hat.

Ob als Unternehmer, Künstler oder Content Creator, es ist wichtig, sich Tage zu gönnen, an denen man seinen Geist und seine Seele nährt, sei das mit Musik, Tanz, Büchern, Filmen, oder bei einem Spaziergang in der Natur. Wir brauchen Eindrücke, die uns inspirieren.

Vielleicht will dein Körper auch einfach nur im Bett bleiben und sich erholen und auch das ist okay.

Falls du weißt, dass es Dinge gibt, die du erledigen musst, dann können dir folgende Tipps helfen.

Tipp #1

Stell dir folgende Frage:

Wie würde sich die höchste Version von dir, also der Mensch, der ich gerne sein möchte, jetzt verhalten?

Gehe kurz in dich und sieh dich als dieser Mensch. Dadurch bringst du dich auf eine höhere Schwingungsfrequenz und das kann oftmals schon helfen, sich wieder in eine bessere Stimmung zu bringen, von der aus man sich motivieren kann.

Tipp #2

Kürze deine To-Do Liste auf das Allernötigste. Und wenn das bedeutet, dass da nur das Beantworten einer Email oder ein notwendiger Telefonanruf draufsteht. Dann erledigst du eben nur das und den Rest des Tages planst du für dein Wohl ein. Oft fühlen wir uns nämlich unmotiviert, weil wir schlichtweg überfordert sind.

Tipp #3

Trickse deinen Verstand aus: Wenn ich dieses wichtige Telefonat erledige, dann gönne ich mir einen guten Cappuccino oder Tee und lese die Zeitung oder schaue eine Serie. Wenn ich mache, was zu tun ist, belohne ich mich danach mit dem, was ich tun will.

 

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Tipp #4

Einen Wecker stellen: Die größte Falle sind die inneren Selbstgespräche, das Analysieren »Ich mag nicht, aber ich sollte.« Das ist eine richtige Energievergeudung.

Fokussiere deine Energie. Stell den Wecker auf 10, 15 oder 30 Minuten und schalte in dieser Zeit alle anderen Geräte ab. Ich gebe mir gerne Ohropax in die Ohren, um nicht abgelenkt zu werden.

Konzentrier dich einzig auf die Arbeit, die du zu tun hast. Also die eine Email, 3 Seiten für die Masterarbeit oder was immer es ist, das du zu tun hast.

Tipp #5

Spaziergang: Falls du die Möglichkeit hast, lass alles für einen Moment stehen und liegen, nimm kein Telefon mit, und mach eine kurze Runde um den Häuserblock. Wenn man nur in seinem Kopf und mit seinen Pflichten beschäftigt ist, verliert man den Blick für das große Ganze.

Auf diese Weise nimmst du den Druck von dir und das wiederum macht dich frei für neue Inspiration.

Keine Panik

Hab kein schlechtes Gewissen und mach dich nicht runter, wenn du mal keinen produktiven Tag hast. Gib deinem Körper und Geist die Ruhe, die er braucht, und hol dir neue Inspiration, indem du dich mit Dingen beschäftigst, die dich interessieren.

Manchmal reichen schon 1-2 Stunden, die du dir guten Gewissens ganz für dich nimmst, und du fühlst dich plötzlich wieder erfrischt und motiviert. Und wenn es einen ganzen Tag braucht, dann ist das eben so. Kein Grund zur Panik. Die Welt dreht sich weiter. Das Leben geht weiter. In Wirklichkeit ist das alles nicht so wichtig, wie wir oft meinen.

 

Wichtiger ist, dass du gut zu dir bist und dir auch mal Ruhe gönnst, wenn du sie brauchst. Hör auf deinen Körper und hab Nachsicht, wenn er mal nicht auf seiner Höhe ist.

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Die Autorin

Dr. Anna N. Kluger

Früher als Ärztin tätig, ist Anna heute Autorin, Mentorin und Entwicklerin des Online-Kurses „Endlich glücklich!“ Neben ihren Büchern und ihrem Kurs teilt sie ihr Wissen und ihre Expertise auf YouTube, ihrem Podcast „Du hast mehr Macht, als du denkst“ und ihrem Blog. Zur Autorenseite auf Amazon

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Motivation kommt nicht von selbst

»Ich fühle mich gerade nicht danach« oder »Darauf hab ich jetzt keine Lust« sind die Schurken, die uns daran hindern, vorwärts zu kommen. Denn es gibt Dinge, auf die werden wir in ein paar Stunden und Tagen immer noch keine Lust haben. Ein jeder von uns kann das bestätigen.

Doch wir kennen auch das: Wenn man erst mal angefangen hat, ist die Tätigkeit gar nicht so schlimm, wie erwartet. Man wundert sich dann, warum das so lange hat liegen lassen.

Prokrastination ist der große Feind unseres Erfolgs, denn das Aufschieben wird zu einer Gewohnheit, die uns daran hindert, unsere Ziele zu erreichen.

Warte daher nicht, bis du dich motiviert fühlst, denn Motivation kommt nicht von alleine. Wieso eigentlich nicht?

Warum wir keine Motivation haben

Sehen wir uns den Übeltäter mal genauer an. Nehmen wir an, du musst eine Arbeit schreiben, solltest Sport machen, wolltest die Wohnung aufräumen oder Ähnliches und denkst: »Darauf hab ich gerade keine Lust. Vielleicht später.« Und dann gibst du diesem Gedanken nach.

Der sogenannte »innere Schweinehund« von dem wir gerne sprechen, ist dein Kommentator im Kopf oder einfacher gesagt deine Gedankengänge. Gedanken erzeugen Gefühle und in diesem Fall wird eine »Unlust« oder »Langeweile«, aber definitiv keine Motivation entstehen.

Wie gebieten wir dieser Stimme Einhalt?

1. Motivation durch Aktion

Das ist der Toptipp aller erfolgreichen Menschen: Fang einfach an!

Du erinnerst dich, dass du zum Sport wolltest, die Arbeit schreiben musst oder aufräumen solltest? Zieh die Sportschuhe an, schalte den Laptop ein oder räum eine Schublade auf. Was es auch ist, tu den ersten Schritt, auch wenn es nur ein kleiner ist.

Die Sache ist nämlich die: Hast du erst einmal angefangen und bist beschäftigt, sind die Unlust und Langweile wie verflogen. Plötzlich fragst du dich, warum du das so lange aufgeschoben hast, denn es ist gar nicht so schlimm, wie du dachtest.

 

2. Der 5 Minuten Trick

Ein Tipp, um deinen Verstand »auszutricksen«: Sag dir, dass du es zumindest für fünf Minuten versuchen wirst. Diese kurze Zeit ist absehbar und daher wird dein »innerer Schweinehund« kaum Einwände haben.

Und wenn du erst einmal die fünf Minuten geschafft hast, wirst du ziemlich sicher weitermachen, weil du plötzlich motiviert bist. So funktioniert das nämlich mit unserem Verstand.

3. Wortwahl ändern

Da wir es mit unserem Verstand zu tun haben, können wir aufatmen: Den können wir nämlich »umtrainieren« oder »reprogrammieren«. Wir können also lernen, unseren »inneren Schweinehund« zu einem »Cheerleader« umzufunktionieren, der/die uns anfeuert und gut zuspricht.

Statt also zu sagen »Ich habe keine Lust« oder »Das ist langweilig«, beginnt man eine neue Denkweise zu programmieren wie zum Beispiel: »Ich freue mich darauf«, »Das mach ich gerne« oder »Ich habe mich dafür entschieden, das zu machen.«

4. Belohne dich

Womit du dich normalerweise vom Stress ablenkst, hebst du dir jetzt als Belohnung auf, die du nach getaner Arbeit erhältst.

Netflix schauen, was Gutes essen oder ein ausgiebiger Spaziergang. Was immer du gerne tust, heb es dir als Belohnung auf. So wirst du deinen Verstand noch schneller auf Tatkraft statt auf Prokrastination trainieren.

 

So eine »Neuprogrammierung« muss konsequent eingehalten werden, damit man den Erfolg diesbezüglich sieht. Es ist wie mit jeder neuen Gewohnheit, die nach etwa 30 -90 Tagen verinnerlicht ist. In dieser Zeit muss man darauf gefasst sein, dass der »innere Schweinehund« sich melden wird. Sei stärker als er und schon bald wirst du die Früchte dafür ernten!

 

Das Wichtigste zusammengefasst:

 Motivation kommt nicht von selbst, daher ist es nicht sinnbringend, darauf zu warten, sich motiviert für eine Sache zu fühlen.

 Wir motivieren uns selbst, indem wir handeln. Wenn du weißt, dass du etwas zu erledigen hast, handle sofort und lass deine innere Stimme erst gar nicht zu Wort kommen. Du bist stärker als deine alten Gewohnheiten!

 Es fällt uns leichter anzufangen, wenn wir ein absehbares Ende vor Augen haben. Nimm dir zumindest fünf Minuten vor, in denen du tust, was zu tun ist und du wirst staunen, wenn es plötzlich 20 Minuten geworden sind.

 Denke daran, deine Wortwahl zu ändern! Wenn du eine Tätigkeit als »schrecklich«, »langweilig« oder »bescheuert« bezeichnest, ist es kein Wunder, wenn du sie nicht ausüben willst. Wechsle stattdessen zu: »Ich habe mich dafür entschieden heute meine Arbeit zu schreiben / Sport zu machen / aufzuräumen und darauf freue mich schon!«

Es gibt nichts, was wir nicht mit Bewusstheit und unserem Willen erreichen könnten. Trainiere diese Eigenschaften und staune, wie sich dein innerer Raum und die Welt um dich verändern werden.

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Über die Autorin

Anna N. Kluger

Dr. Anna N. Kluger ist Autorin, Ärztin und Coach. Mit ihrer Expertise zeigt sie auf klare und verständliche Weise, wie der Verstand funktioniert und sich zum Erreichen eines erfüllten Lebens einsetzen lässt.

Sie veröffentlicht neben ihren Ratgebern auch Fantasyromane ab 10 Jahre, die voller zeitloser Wahrheiten und Weisheiten stecken.

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