Neurowissenschaft trifft Spiritualität

Sep 18, 2021

In dieser Podcastfolge möchte ich einige neurowissenschaftliche Konzepte ansprechen, die Konzepte der Spiritualität wissenschaftlich untermauern und sogar Prinzipien aus dem Gesetz der Anziehung verständlich machen.

Hier kannst du dir den Podcast anhören

Neurowissenschaft trifft Spiritualität

von Dr. Anna N. Kluger | Folge 18

und vielen weiteren Podcast Stationen

Auszüge aus dem Podcast

 

Vielleicht bist du, so wie ich, in einem naturwissenschaftlichen Umfeld aufgewachsen, in welchem kaum oder kein Bezug zur Spiritualität oder Religion gegeben war. Konzepte wurden nur dann als wahr anerkannt, wenn sie durch die Wissenschaft belegt wurden, und was man nicht begreifen (i. S. von angreifen) konnte, wurde abgelehnt oder zumindest vernachlässigt.

Doch es gab und gibt Fragen, die die Naturwissenschaften nicht beantworten können, denn manches kann weder gemessen noch in Worte gefasst werden, und doch sind wir fähig es zu erfahren und zu realisieren: Liebe, Glückseligkeit und viele andere bewusstseinserweiternde Erfahrungen.

Ich habe mich sehr über den Vortrag der Neurowissenschaflerin Dr. Caroline Leaf gefreut, da sie über neurowissenschaftliche Konzepte und Studien sprach, die viele der spirituellen Konzepte und Erfahrungen, die ich erlebt hatte, nun auf wissenschaftliche Weise darstellten.

Ich fühle mich der spirituellen Herangehensweise sehr verbunden, weil sie mich aus meiner schlimmsten Krise und einem Leben in Sorge und Zwängen befreit hat.

Zu erkennen, dass es etwas Größeres als das, was der Verstand begreifen kann, gibt, etwas, das jeder Zelle, ja jedem Atom Leben einhaucht und mit einer Perfektion arbeitet, die einen mit Demut erfüllt, gibt Vertrauen und Sicherheit, dass alles gut ist – auch dann, wenn es für unser Ego nicht so erscheint.

Mein Verstand wurde ruhiger, und mit der Zeit verschwanden meine negativen, obsessiven Gedanken; ich wurde entspannter, fasste Vertrauen in mich und das Leben und wurde insgesamt glücklicher.

 

Anna Kluger Jetzt ich Leseprobe

 

Der Verstand ist nicht im Gehirn

Und mit dem Verstand begann Dr. Caroline Leaf ihren Vortrag. Sie beschreibt den Verstand als das, was uns lebendig und unser Gehirn funktionsfähig macht. Die Fähigkeit zu denken, zu fühlen und zu wählen, sind auf den Verstand zurückzuführen.

Sie erklärt, dass der Verstand nicht etwa im Körper oder Gehirn sei, obgleich er durch jede Zelle des Körpers zieht und in Verbindung mit ihnen ist, sondern dass dieser wie ein Gravitationsfeld, ein elektromagnetisches Feld, um den Körper angeordnet ist.

Während du diese Worte liest, verarbeitet dieses Feld laut Dr. Leaf die akustischen und visuellen Signale der Umwelt durch die Fähigkeit zu denken, fühlen und zu wählen, und wandelt sie zu baumartigen Proteinstrukturen im Gehirn um, durch die die Signale Bedeutung und Sinn für dich annehmen. Denn diese Strukturen stellen Verbindungen zu Erinnerungen und Erfahrungen von dir her, weshalb du das, was du hörst und siehst, auf deine persönliche Weise interpretierst.

Auf unbewusster Ebene laufen etwa 400 Milliarden dieser Aktionen pro Sekunde ăb, während wir diesen Prozess von Denken, Fühlen und Wählen auf bewusster Ebene nur alle 10 Sekunden wahrnehmen.

Einen Gedanken kann man sich laut Dr. Leaf wie eben erwähnt, wie einen Baum vorstellen, dessen Äste voller Erinnerung sind; der Baum beinhaltet Informationen als auch Emotionen, die mit den Erfahrungen einhergegangen sind. Sie bezeichnet einen Gedanken als ein riesiges Konzept, das aus dem Denken, Fühlen und Wählen des Verstandes entstanden ist.

 

Dr. Anna N. Kluger Coaching

 

„Depression ist keine Krankheit“

Die Neurowissenschaftlerin arbeitet mit Menschen, die unter psychischen Erkrankungen leiden oder suchtkrank sind. Sie sagt, einer der größten Fehler sei es, diesen Menschen die Diagnose einer Krankheit zu präsentieren, weil jene dann automatisch dazu neigen, sich mit der Krankheit zu identifizieren, was dazu führt, dass der Verstand alle Information, die auf ihn eintrifft, durch die Brille »Depression« oder »Borderline« usw. sieht.

Doch diese vermeintlichen Krankheiten, seien lediglich Warnhinweise und Signale, dass toxische »Baummuster« entstanden sind, die den Körper und sogar die DNA beeinträchtigen.

Menschen mit Depressionen als solche zu diagnostizieren, und ihnen die schnelle Lösung mittels Antidepressiva zu versprechen, sei der falsche Ansatz, so Dr. Leaf, da diese zwar die Denkmuster im Gehirn betäuben würden, aber nicht das Problem an seiner Wurzel anpacken – nämlich im Verstand.

Der Verstand ist also die Ursache und ein Gedanke die Wirkung, also die Antwort bzw. Konsequenz dessen, was sich im Verstand tut. Wer einen chaotischen Verstand hat, wird in weiterer Folge chaotische Gedanken formieren, was zu psychischen Auswirkungen wie Angst, Sorgen, Depressionen, Selbstzweifel usw. führen kann.

Sie sind wie ein Navigationssystem, das dabei helfen kann, sich mit Glaubenssätzen, auseinanderzusetzen die man lange unterdrückt hat, sei es durch Verdrängungsmechanismen, oder Betäubung durch Suchtmittel wie Alkohol, Drogen, Sex oder Medikamente.

Die gute Nachricht ist, dass der Verstand sich in jedem Alter kontrollieren und entwickeln lässt. Wie aber lässt sich eine Identität ändern, wenn wir über Jahrzehnte ein negatives Selbstbild und eine negative Weltanschauung hatten?

 

Ebooks

 

Mind Management

Das eigentliche Mind Management beginnt mit dem Ausbilden bzw. dem Entwickeln vom Gewahrwerden oder wie ich es gerne nenne: Bewusstheit (hauptsächlich deshalb, weil das Wort im Sprachgebrauch geläufiger ist).

Im Prozess des Gewahrwerdens soll man lernen, die Gedanken wandern zu lassen und sie bewusst zu beobachten. Wenn wir Gedanken unterdrücken oder uns davon ablenken, wird laut Dr. Leaf der Energiefluss im Gehirn gestört, was Auswirkungen auf den Körper hat, unter anderem Schlafstörungen.

Der zweite Schritt des Mind Managements ist das Reflektieren: Warum denke ich das? Woher habe ich diese Annahmen? Sind es Aussagen, die ich in meiner Kindheit gehört habe? Bin ich rastlos, weil ich nicht allein sein will? Will ich nicht alleine sein, weil ich mich selbst nicht besonders mag und möchte, dass jemand anderes meine Unzulänglichkeit ausgleicht? Versuche die Gründe für deine Gedanken und dein Verhalten zu finden.

Im dritten Schritt soll man seine Gedanken aufschreiben. Tatsächlich hat das Schreiben laut der Neurowissenschaftlerin einen positiven Effekt auf das Gehirn, und setzt Energie frei. Das Journalschreiben, welches seit geraumer Zeit immer wieder Erwähnung findet, hat ihr zufolge tatsächlich Sinn, wobei sie meint, ein bloßes Aufschreiben der Gedanken auf Papier in ungeordneter Weise sei völlig ausreichend.

Der vierte Schritt des Mind Managements ist das Nachprüfen dessen, was man aufgeschrieben hat und das Erkennen von Mustern und woher diese kommen. Also beispielsweise Gedanken wie »Ich kann das nicht« oder »Bei mir klappt nie etwas«, die auf vergangene Fehlschläge zurückzuführen sein könnten.

Den 5. und letzte Schritt nennt sie das aktive Erreichen, also das Handeln, um das alte Muster zu durchbrechen. Dabei meint sie, dass bereits kleine Schritte ausreichen, wie beispielsweise, dass man sich eine positive Affirmation sagt, die einen negativen Gedanken wie »Ich bin nicht gut genug« ersetzen soll. Laut Dr. Leaf macht es keinen Unterschied, ob man das neue Statement bewusst glaubt oder nicht, alleine die Unterbrechung des alten Musters führt dazu, dass neue »Gedankenbäume« entstehen und die alten geschwächt werden.

 

Du hast tatsächlich mehr Macht, als du denkst. Mach dich frei von alten Vorstellungen und entdecke deine Größe. Es wird Zeit, dass wir aus unserer Opferrolle erwachen und das Leben als ein Geschenk erleben, an dem wir uns erfreuen sollten.

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Über die Autorin

Anna N. Kluger

Dr. Anna N. Kluger ist Autorin, Ärztin und Coach. Mit ihrer Expertise zeigt sie auf klare und verständliche Weise, wie der Verstand funktioniert und sich zum Erreichen eines erfüllten Lebens einsetzen lässt.

Sie veröffentlicht neben ihren Ratgebern auch Fantasyromane ab 10 Jahre, die voller zeitloser Wahrheiten und Weisheiten stecken.

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