Wissenschaft und Dankbarkeit: Studien und mehr

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Wissenschaft und Dankbarkeit

Bist du auch skeptisch, wenn jemand behauptet, dass sein Leben sich nach nur 30 Tagen einer Dankbarkeitsroutine verändert hat?

Man sei gesünder, schlafe besser, Beziehungsprobleme oder Probleme mit dem Chef lösen sich …

Wieso soll Dankbarkeit Einfluss auf all diese Dinge haben?

Was die Wissenschaft heute weiß, ist, dass Dankbarkeit tatsächlich Veränderungen in unserem Gehirn bewirken kann.

Falls dich interessiert, welche das sind, höre dir gerne meine neue Podcast-Folge zum Thema an. Darin erfährst du:

  • welche studienerprobten Auswirkungen Dankbarkeit auf unser Leben hat,

  • was Dankbarkeit in unserem Gehirn bewirkt

  • und welche Dankbarkeitsübungen den größten Effekt bringen.

Und falls du es noch nicht getan hast, verpasse nicht einen unverbindlichen Blick in mein eigens kreiertes Dankbarkeitstagebuch zu werfen.

Ich wünsche dir viel Freude damit!

Deine Anna

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Früher als Ärztin tätig, ist Anna heute Autorin, Mentorin und Entwicklerin des Online-Kurses „Endlich glücklich!“ Neben ihren Büchern und ihrem Kurs teilt sie ihr Wissen und ihre Expertise auf YouTube, ihrem Podcast „Du hast mehr Macht, als du denkst“ und ihrem Blog. Zur Autorenseite auf Amazon

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In der heutigen Podcastfolge geht es darum, wie wir jeden Tag unser Bestes geben und auch unter Stress klar und besonnen denken und agieren können. Die Erkenntnisse dieses Vortrags stammen von Dr. Alan Watkins, Arzt und Neurowissenschaftler, und ein international anerkannter Experte für Führung und menschliche Leistung.

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Auszüge aus dem Podcast

Wir alle wünschen uns auf die eine oder andere Art Verbesserungen in unserem Leben. Bessere Ergebnisse. Bessere Leistung. Egal ob es um unsere Fitness, unsere Karriere oder unsere zwischenmenschlichen Beziehungen geht.

Um ein Ergebnis zu ändern, muss man einen Blick auf sein Verhalten werfen. Was müsste man anders machen? Und selbst wenn wir wissen, was zu tun ist – warum tun wir es häufig nicht?

Dr. Alan Watkins erklärt hierzu, dass es nicht ausreicht, sicht auf das zu konzentrieren, was außerhalb von uns stattfindet, also unsere Verhaltensweisen, wenn wir unsere Leistung steigern wollen. Wichtig ist, sich zu fragen, warum Menschen tun, was sie tun; was sich also in ihrem Inneren tut.

 In erster Linie wird das Verhalten nämlich davon bestimmt, wie wir denken.
Wie man denkt, bestimmt, was man tut. Und wie wir denken wird wiederum davon beeinflusst, wie wir uns fühlen. Denken und Fühlen beeinflussen sich gegenseitig, denn auch unsere Gedanken haben Einfluss auf unsere Stimmung.

Aber wir wissen, dass bloße Worte wie »Ach, mach dir keine Sorgen«, nichts daran ändern, dass wir uns unwohl fühlen. Denn es gibt noch etwas Grundlegenderes, wie Dr. Watkins betont, das unsere Gefühle steuert, und zwar unsere, wie er es nennt »rohe Emotion«; und diese wird wiederum von unserer Physiologie beeinflusst.

Mit Physiologie meint der Neurowissenschaftler die Datenströme, die in unserem Gehirn ankommen, und über das, was in unserem Körper vor sich geht, Auskunft geben.
Tippen wir etwas am Smartphone, wird die Position der Gelenke über die Nervenkanäle weitergeleitet und teilt dem Gehirn mit, wo sich die Finger befinden.

Hat man etwas gegessen, werden Signale vom Darm ans Gehirn weitergeleitet usw.
Alle Datenströme, die als elektrische, elektromagnetische oder chemische Signale weitergeleitet werden, egal ob sie aus dem Bauch, den Gelenken, dem Herz oder der Lunge kommen, ergeben das, was man Emotion nennt; Energie in Bewegung.

Jede Sekunde des Tages haben wir Emotionen; also einen energetischen Zustand, der durch uns geht. Denn wir atmen fortwährend ein und aus, das Herz schlägt, wir verdauen, unsere Position im Raum wird bestimmt. Energie ist in Bewegung. Und doch haben wir nicht alle Gefühle; denn Gefühle sind die Wahrnehmung dieser Energie in unserem Verstand, und viele von uns nehmen die Energie nicht bewusst wahr.

Dr. Watkins spricht von der energetischen Signatur einer Emotion. Die energetische Signatur von Angst beispielsweise ist eine erhöhte Herzfrequenz, schwitzige oder zitternde Hände, ein trockener Mund, eine gestörte Verdauung usw.

Ein anderes Beispiel, wie die Datenströme unser Denken beeinflussen, und das wohl jeder von uns kennt, ist, wenn man unterwegs ist, zu viel Flüssigkeit zu sich genommen hat und weit und breit keine Möglichkeit besteht, seine Blase zu entleeren. Die Blase sendet Alarmsignale an unser Gehirn und was tut sich in unserem Denken? »Oh nein, ich muss aufs Klo, ich kann es nicht mehr lange zurückhalten, wo ist das nächste Klo, « und falls uns jemand anspricht, hören wir die Person gar nicht mehr, weil unsere Gedanken sich nur um das eine drehen. Und das ist ein offensichtliches Signal, das wir nicht übergehen können.

Aber was ist mit anderen, die subtiler sind und sich deshalb unserer Wahrnehmung entziehen, aber dennoch unser Denken beeinflussen?

Endlich glücklich! Vergangenheit loslassen und mit Selbstliebe zu emotionale Freiheit. Online Kurs von Dr. Anna Kluger, Autorin und Mentorin

Bereits Einstein sagte uns: »Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.«

Man erreicht eine neue Ebene des Denkens nicht einfach dadurch, dass man darüber nachdenkt. Man muss den Kontext ändern, in dem die Gedanken entstehen.
Der Kontext ist, auf den Menschen bezogen, die Biologie. Was ist der biologische Kontext, aus dem Gedanken entstehen? Was ist der emotionale Zustand, aus dem heraus die Gedanken entstehen?
Wenn man diesen biologischen und emotionalen Kontext verändert, kann man die Qualität des Gedankens ändern, und den eigentlichen Gedanken selbst.

In seinem Vortrag stellt der Neurowissenschaftler einen Ansatz vor, um die eigene Physiologie zu kontrollieren. Er sagt, es gebe viele Möglichkeiten, aber der Ausgangspunkt ist, etwas zu tun, das man bewusst kontrollieren kann. Und etwas, über das wir bewusste Kontrolle erlangen können, ist unsere Atmung. Und diese hat Auswirkungen auf die Herzfrequenzvariabilität und damit auf die Funktion unseres Gehirns.

Wenn man weiß, was zu tun ist, so Dr. Watkins, kann man in weniger als einer Minute mit der richtigen Atmung von einer unregelmäßigen, chaotischen zu einer kohärenten Wellenform der Herzfrequenzvariabilität kommen. Um das zu beweisen, holte er einen Freiwilligen auf die Bühne, brachte einen Ohrclip zur Messung seines Pulses an, und stellte ihm einfache Rechenaufgaben, wobei er ihn mit Bemerkungen störte und so aus der Ruhe brachte und seine Gehirnfunktion beeinträchtigte. Plötzlich konnte er die einfachsten Beispiele nicht mehr korrekt lösen.

Um aus dem chaotischen Signal ein kohärentes zu machen, bat er den Freiwilligen einem gewissen Atmungszyklus zu folgen, der am Bildschirm angegeben war. 4 Sekunden Einatmen und 6 Sekunden ausatmen. Diesem Rhythmus sollte er folgen und tatsächlich. Nach nur einer Minute war die HRV kohärent.

Das Wichtigste, erklärte Dr. Watkins, sei der Rhythmus. Das bedeutet ein festes Verhältnis von Ein- und Ausatmen. Es spielt keine Rolle, wie dieses Verhältnis ist, solange es fest ist. Es könnten also auch fünf Sekunden fürs Einatmen und fünf fürs Ausatmen sein. Außerdem sei es wichtig, dass das Atmen gleichmäßig erfolge, also langsam und und flüssig, nicht abgehakt. Weniger wichtig, so erklärt er, ist es, ob man in den Bauch atmet oder ob man sehr tief einatmet.

Rhythmisches und gleichmäßiges Atmen ist ausschlaggebend, um von einem chaotischen zu einem kohärenten Signal zu gelangen. Auch wenn die durchschnittliche Herzfrequenz ungefähr gleich bleibt, so ändert sich das Muster der Herzfrequenzvariabilität. Und unser Gehirn arbeitet wieder besser. Und wenn das Gehirn besser arbeitet, ist man aufmerksamer, einfühlsamer, man kann klarer denken und man kann verstehen, wie man Probleme löst.

Außerdem empfiehlt Dr. Watkins, sich beim Atmen auf den Herzbereich zu fokussieren, weil das Herz die primäre Kraftquelle ist. Es erzeugt mehr elektrische Energie als das Gehirn, obwohl sich im Herz weniger Nervenzellen befinden als im Gehirn. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit dorthin legen, nehmen wir zudem den Fokus von dem Lärm in unserem Kopf, und weil wir unsere positiven Emotionen dort erfahren, bringen wir uns in einen positiven Zustand. 

Dies waren nur einige Auszüge aus dem Podcast. Um die ganze Folge anzuhören, gehe zum Anfang des Artikels zurück oder klicke hier:

 

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Dr. Viktor Frankl, ein Überlebender des Holocaust, bemerkte, dass es nicht immer die Stärksten waren, die die Konzentrationslager überlebten, sondern jene, die ihrem Leben Bedeutung gaben. Er beschreibt 4 Wege, wie wir unserem Leben Sinn geben können.

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Auszüge aus dem Podcast

 

Wir können die Lebensumstände des modernen westlichen Menschen nicht mit jenen vergleichen, die während des Zweiten Weltkriegs in den Konzentrationslagern lebten. Und doch stellen wir ähnliche existenzielle Fragen wie »Was ist der Sinn von alle dem?« Und erleben ähnliche emotionale und geistige Schranken wie Ziellosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Sinnlosigkeit.

Wenn wir in dem gefangen sind, was Viktor Frankl das »existenzielle Vakuum« nannte, erwartet uns Verzweiflung.

Dr. Viktor Frankl war ein Überlebender des Holocaust im 2. Weltkrieg. Seine unglaubliche Geschichte beginnt 1939, wo er als Psychiater und Leiter der Neurologie am Rothschilds Krankenhaus in Wien arbeitete. Doch als die Nazis das Krankenhaus schlossen, wurden Frankl, seine Frau und seine Familie in Konzentrationslager geschickt, wo ihm fast alles genommen wurde, was man sich vorstellen kann. Hier verbrachte er drei lange und brutale Jahre als Gefangener, musste in Arbeitslagern unter schrecklichsten Bedingungen arbeiten und bekam so wenig zu essen, dass die Gefangenen mit der Zeit langsam verhungerten. Und als sie zu schwach wurden, um weiter zu arbeiten, wurden sie in die Gaskammern geschickt; Ihr Leben wurde auf die schrecklichste Weise ausgelöscht, die man sich vorstellen kann.

In seinem Buch »trotzdem Ja zum Leben sagen«, erklärt Frankl, dass selbst dort, in der hoffnungslosesten Situation, das Leben noch einen Sinn hatte. Das Leben habe immer einen Sinn. Wie kann das sein? Was hat er aus dem Überleben des Holocausts gelernt? Und wie können wir das auf unser Leben in der modernen Welt anwenden?

Dr. Frankl entwickelte einen psychologischen Ansatz, der Logotherapie oder Existenzanalyse genannt wird. »Logos« ist griechisch für Sinn oder Bedeutung und »Therapie« bedeutet Heilung. Und so ist das Ziel der Logotherapie, uns selbst zu heilen, indem wir den verborgenen Sinn in unserem Leben zu finden.

Frankl glaubte, dass das Wichtigste, was uns antreibt, die Suche nach Sinn sei. Er verwies auf das berühmte Nietzsche-Zitat: »Wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie« Frankl fand heraus, dass es nicht unbedingt die stärksten Menschen waren, die die Lager überlebten, sondern diejenigen, die einen Sinn hatten.

Und selbst wenn sie enormen Schmerz erlitten, waren sie weniger durch die schrecklichen Dinge, die ihnen widerfuhren, geschädigt. Sie hatten Zugang zu einer inneren Welt der geistigen Freiheit. Frankl nannte dies die »Selbsttranszendenz der menschlichen Existenz«.

Zunächst einmal hängt der Sinn des Lebens nach Frankl von der Person, dem Augenblick und den Umständen ab. Es gibt also nicht den einen Sinn, der für jeden zu jeder Zeit passt.

Er vergleicht die vergebliche Suche nach einem allgemeinen Sinn mit einer Frage, die einem Schachmeister gestellt wird: »Sagen Sie mir, Meister, was ist der beste Zug der Welt?« Es gibt keinen. Der beste Zug im Schach hängt ganz von der Situation im Spiel und den Eigenschaften des Gegners ab. Wir können den Sinn unseres Daseins nicht erfinden, aber wir können ihn erkennen.

Wie Frankl feststellte, ist der Sinn einer bestimmten Situation inhärent und schlummert in ihr. Wir können unseren Sinn nur entdecken, wenn wir mit der Welt interagieren oder feststellen, was die Welt braucht. Und er beschrieb vier Hauptwege, wie wir in unserem Leben Sinn finden können.

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Die erste ist die Synchronizität. Nach dem Schweizer Psychologe Carl Jung ist die Synchronizität ein bedeutungsvoller Zufall, der eintritt, wenn ein Ereignis in der Außenwelt mit einem inneren Zustand des Geistes in einer Weise übereinstimmt, die Bedeutung hat.

Es ist das Gefühl des Staunens und der spirituellen Transzendenz, das sich einstellt, wenn man Zeuge von etwas wird, das uns über uns selbst hinaushebt und uns einen Blick auf das Göttliche gewährt.

Die zweite Möglichkeit, Sinn zu finden, besteht darin, eine Arbeit zu tun, die die Seele nährt und Erfüllung bringt. Als Frankl zum ersten Mal in die Konzentrationslager kam, war das Wertvollste, was er besaß, ein Manuskript, das er geschrieben hatte und das bereit war, veröffentlicht zu werden. Er fragte einen der Wächter, ob er diese eine Sache behalten könne, wenn er alles andere aufgäbe.

Der Wächter sah ihn mit einer Mischung aus Mitleid und Überraschung an. Frankl hatte noch nicht begriffen, wie schrecklich die Dinge werden würden. Die Wachen nahmen ihm sein Manuskript weg. Er sollte es nie wieder zurückbekommen. Aber Frankl verlor nie die Hoffnung. Etwas, das ihn am Leben hielt, war der Traum, dass er nach seiner Befreiung sein Manuskript wieder schreiben würde.

Er kritzelte Notizen auf kleine Zettel, damit er eines Tages sein Buch neu schreiben konnte. Er hatte auch eine Vision von sich selbst, wie er auf einem Podium stand und einen Vortrag über all die Dinge hielt, die er durch das Überleben in den Konzentrationslagern gelernt hatte. Diese Vision war etwas, das ihn am Leben hielt, und er wusste, dass nur er dieses Manuskript schreiben konnte.

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Der dritte Weg, wie wir Sinn finden, sind die Menschen, die wir lieben. Frankl beschreibt, wie ihm die Liebe zu seiner Frau und die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihr die Kraft gab, weiterzumachen.

Er erinnert sich an einen Moment, als er im Lager durch den Schnee marschierte. Er dachte an seine Frau, und plötzlich hatte er einen starken Geistesblitz. Zum ersten Mal in seinem Leben sah er die Wahrheit, wie sie von so vielen Dichtern beschrieben wurde; die letzte Weisheit so vieler Denker.

Ihm wurde klar, dass die Liebe das letzte und höchste Ziel ist, das wir anstreben können; dass die Menschheit durch Liebe gerettet werden kann.

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Die vierte Möglichkeit, Sinn zu finden, ist die Konfrontation mit unserem Leid. Frankl sagt uns, dass wir auch dann, wenn wir uns in einer Situation befinden, die sich völlig hoffnungslos anfühlt, selbst dann hat das Leben noch einen Sinn.

Jeder, den er in den Konzentrationslagern kannte, hatte alles verloren, was ihm lieb und teuer war. Ihr Zuhause. Ihre Familien. Ihre Freiheit. Und doch war es selbst unter diesen schrecklichen Bedingungen möglich, das geistige Leben zu vertiefen.

Frankl erklärte, dass er nach seiner Gefangenschaft im Lager die Schönheit der Kunst und der Natur wie nie zuvor erlebte. Er erinnert sich, wie ein Häftling an einem besonders elenden Tag auf den Sonnenuntergang zeigte, der durch die hohen Bäume außerhalb des Lagers schien. Der Himmel fühlte sich lebendig an, mit seinen aufgehellten Wolken von ständig wechselnder Farbe. Und nach einem Moment bewegter Stille sagte der Häftling, wie schön die Welt immer noch sein konnte.

 

Jeder Mensch hat die Freiheit, in jedem Augenblick zu wählen und sich zu verändern. Wir mögen von der Biologie oder von der Gesellschaft beeinflusst sein, aber was uns menschlich macht, ist die Fähigkeit, über diese Dinge hinauszuwachsen. Wir haben die Macht zu bestimmen, wer wir sein möchten und »diese letzte aller menschlichen Freiheiten kann uns niemals genommen werden.«

„… trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager“

Mehrere Jahre musste der österreichische Psychologe Viktor E. Frankl in deutschen Konzentrationslagern verbringen. Doch trotz all des Leids, das er dort sah und erlebte, kam er zu dem Schluss, dass es selbst an Orten der größten Unmenschlichkeit möglich ist, einen Sinn im Leben zu sehen. Seine Erinnerungen, die er in diesem Buch festhielt und die über Jahrzehnte Millionen von Menschen bewegten, sollen weder Mitleid erregen noch Anklage erheben. Sie sollen Kraft zum Leben geben.

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In dieser Podcastfolge möchte ich einige neurowissenschaftliche Konzepte ansprechen, die Konzepte der Spiritualität wissenschaftlich untermauern und sogar Prinzipien aus dem Gesetz der Anziehung verständlich machen.

Hier kannst du dir den Podcast anhören

Neurowissenschaft trifft Spiritualität

von Dr. Anna N. Kluger | Folge 18

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Auszüge aus dem Podcast

 

Vielleicht bist du, so wie ich, in einem naturwissenschaftlichen Umfeld aufgewachsen, in welchem kaum oder kein Bezug zur Spiritualität oder Religion gegeben war. Konzepte wurden nur dann als wahr anerkannt, wenn sie durch die Wissenschaft belegt wurden, und was man nicht begreifen (i. S. von angreifen) konnte, wurde abgelehnt oder zumindest vernachlässigt.

Doch es gab und gibt Fragen, die die Naturwissenschaften nicht beantworten können, denn manches kann weder gemessen noch in Worte gefasst werden, und doch sind wir fähig es zu erfahren und zu realisieren: Liebe, Glückseligkeit und viele andere bewusstseinserweiternde Erfahrungen.

Ich habe mich sehr über den Vortrag der Neurowissenschaflerin Dr. Caroline Leaf gefreut, da sie über neurowissenschaftliche Konzepte und Studien sprach, die viele der spirituellen Konzepte und Erfahrungen, die ich erlebt hatte, nun auf wissenschaftliche Weise darstellten.

Ich fühle mich der spirituellen Herangehensweise sehr verbunden, weil sie mich aus meiner schlimmsten Krise und einem Leben in Sorge und Zwängen befreit hat.

Zu erkennen, dass es etwas Größeres als das, was der Verstand begreifen kann, gibt, etwas, das jeder Zelle, ja jedem Atom Leben einhaucht und mit einer Perfektion arbeitet, die einen mit Demut erfüllt, gibt Vertrauen und Sicherheit, dass alles gut ist – auch dann, wenn es für unser Ego nicht so erscheint.

Mein Verstand wurde ruhiger, und mit der Zeit verschwanden meine negativen, obsessiven Gedanken; ich wurde entspannter, fasste Vertrauen in mich und das Leben und wurde insgesamt glücklicher.

 

Anna Kluger Jetzt ich Leseprobe

 

Der Verstand ist nicht im Gehirn

Und mit dem Verstand begann Dr. Caroline Leaf ihren Vortrag. Sie beschreibt den Verstand als das, was uns lebendig und unser Gehirn funktionsfähig macht. Die Fähigkeit zu denken, zu fühlen und zu wählen, sind auf den Verstand zurückzuführen.

Sie erklärt, dass der Verstand nicht etwa im Körper oder Gehirn sei, obgleich er durch jede Zelle des Körpers zieht und in Verbindung mit ihnen ist, sondern dass dieser wie ein Gravitationsfeld, ein elektromagnetisches Feld, um den Körper angeordnet ist.

Während du diese Worte liest, verarbeitet dieses Feld laut Dr. Leaf die akustischen und visuellen Signale der Umwelt durch die Fähigkeit zu denken, fühlen und zu wählen, und wandelt sie zu baumartigen Proteinstrukturen im Gehirn um, durch die die Signale Bedeutung und Sinn für dich annehmen. Denn diese Strukturen stellen Verbindungen zu Erinnerungen und Erfahrungen von dir her, weshalb du das, was du hörst und siehst, auf deine persönliche Weise interpretierst.

Auf unbewusster Ebene laufen etwa 400 Milliarden dieser Aktionen pro Sekunde ăb, während wir diesen Prozess von Denken, Fühlen und Wählen auf bewusster Ebene nur alle 10 Sekunden wahrnehmen.

Einen Gedanken kann man sich laut Dr. Leaf wie eben erwähnt, wie einen Baum vorstellen, dessen Äste voller Erinnerung sind; der Baum beinhaltet Informationen als auch Emotionen, die mit den Erfahrungen einhergegangen sind. Sie bezeichnet einen Gedanken als ein riesiges Konzept, das aus dem Denken, Fühlen und Wählen des Verstandes entstanden ist.

 

Dr. Anna N. Kluger Coaching

 

„Depression ist keine Krankheit“

Die Neurowissenschaftlerin arbeitet mit Menschen, die unter psychischen Erkrankungen leiden oder suchtkrank sind. Sie sagt, einer der größten Fehler sei es, diesen Menschen die Diagnose einer Krankheit zu präsentieren, weil jene dann automatisch dazu neigen, sich mit der Krankheit zu identifizieren, was dazu führt, dass der Verstand alle Information, die auf ihn eintrifft, durch die Brille »Depression« oder »Borderline« usw. sieht.

Doch diese vermeintlichen Krankheiten, seien lediglich Warnhinweise und Signale, dass toxische »Baummuster« entstanden sind, die den Körper und sogar die DNA beeinträchtigen.

Menschen mit Depressionen als solche zu diagnostizieren, und ihnen die schnelle Lösung mittels Antidepressiva zu versprechen, sei der falsche Ansatz, so Dr. Leaf, da diese zwar die Denkmuster im Gehirn betäuben würden, aber nicht das Problem an seiner Wurzel anpacken – nämlich im Verstand.

Der Verstand ist also die Ursache und ein Gedanke die Wirkung, also die Antwort bzw. Konsequenz dessen, was sich im Verstand tut. Wer einen chaotischen Verstand hat, wird in weiterer Folge chaotische Gedanken formieren, was zu psychischen Auswirkungen wie Angst, Sorgen, Depressionen, Selbstzweifel usw. führen kann.

Sie sind wie ein Navigationssystem, das dabei helfen kann, sich mit Glaubenssätzen, auseinanderzusetzen die man lange unterdrückt hat, sei es durch Verdrängungsmechanismen, oder Betäubung durch Suchtmittel wie Alkohol, Drogen, Sex oder Medikamente.

Die gute Nachricht ist, dass der Verstand sich in jedem Alter kontrollieren und entwickeln lässt. Wie aber lässt sich eine Identität ändern, wenn wir über Jahrzehnte ein negatives Selbstbild und eine negative Weltanschauung hatten?

 

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Mind Management

Das eigentliche Mind Management beginnt mit dem Ausbilden bzw. dem Entwickeln vom Gewahrwerden oder wie ich es gerne nenne: Bewusstheit (hauptsächlich deshalb, weil das Wort im Sprachgebrauch geläufiger ist).

Im Prozess des Gewahrwerdens soll man lernen, die Gedanken wandern zu lassen und sie bewusst zu beobachten. Wenn wir Gedanken unterdrücken oder uns davon ablenken, wird laut Dr. Leaf der Energiefluss im Gehirn gestört, was Auswirkungen auf den Körper hat, unter anderem Schlafstörungen.

Der zweite Schritt des Mind Managements ist das Reflektieren: Warum denke ich das? Woher habe ich diese Annahmen? Sind es Aussagen, die ich in meiner Kindheit gehört habe? Bin ich rastlos, weil ich nicht allein sein will? Will ich nicht alleine sein, weil ich mich selbst nicht besonders mag und möchte, dass jemand anderes meine Unzulänglichkeit ausgleicht? Versuche die Gründe für deine Gedanken und dein Verhalten zu finden.

Im dritten Schritt soll man seine Gedanken aufschreiben. Tatsächlich hat das Schreiben laut der Neurowissenschaftlerin einen positiven Effekt auf das Gehirn, und setzt Energie frei. Das Journalschreiben, welches seit geraumer Zeit immer wieder Erwähnung findet, hat ihr zufolge tatsächlich Sinn, wobei sie meint, ein bloßes Aufschreiben der Gedanken auf Papier in ungeordneter Weise sei völlig ausreichend.

Der vierte Schritt des Mind Managements ist das Nachprüfen dessen, was man aufgeschrieben hat und das Erkennen von Mustern und woher diese kommen. Also beispielsweise Gedanken wie »Ich kann das nicht« oder »Bei mir klappt nie etwas«, die auf vergangene Fehlschläge zurückzuführen sein könnten.

Den 5. und letzte Schritt nennt sie das aktive Erreichen, also das Handeln, um das alte Muster zu durchbrechen. Dabei meint sie, dass bereits kleine Schritte ausreichen, wie beispielsweise, dass man sich eine positive Affirmation sagt, die einen negativen Gedanken wie »Ich bin nicht gut genug« ersetzen soll. Laut Dr. Leaf macht es keinen Unterschied, ob man das neue Statement bewusst glaubt oder nicht, alleine die Unterbrechung des alten Musters führt dazu, dass neue »Gedankenbäume« entstehen und die alten geschwächt werden.

 

Du hast tatsächlich mehr Macht, als du denkst. Mach dich frei von alten Vorstellungen und entdecke deine Größe. Es wird Zeit, dass wir aus unserer Opferrolle erwachen und das Leben als ein Geschenk erleben, an dem wir uns erfreuen sollten.

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Typische Eigenschaften von Self-Made-Millionären

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Laut einer Studie sind etwa 88% aller Millionäre Self-Made Millionäre, die es oftmals von ganz unten nach oben geschafft haben. Unabhängig von der Branche, in der sie tätig waren, ließen sich nach genauem Studieren ihrer Erfolgsgeschichten einige gemeinsame Nenner finden, die mitunter für ihren Erfolg verantwortlich sind.

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Eigenschaften von Self-Made-Millionären

von Dr. Anna N. Kluger | Folge 17

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Auszüge aus dem Podcast

 

Als Bill Gates und Warren Buffet gefragt wurden, welche ihrer Meinung nach die wichtigste Eigenschaft sei, um erfolgreich zu werden, soll ihre Antwort darauf gewesen sein: Fokus.

Erfolgreich sein, bedeutet mehr, als finanziellen Wohlstand zu erreichen, und doch ist es das Erste, woran viele denken, wenn sie das Wort Erfolg hören. Dies ist nicht verwunderlich, denn viele Menschen haben nicht das Gefühl, genug Zeit für die Dinge zu haben, die sie erfüllen und glücklich machen.

Wenn die Arbeit ein Mittel zum Zweck wird, also lediglich zur Finanzierung des Lebensunterhalts dient, und nichts ist, was man von Herzen gerne tut, verbringt man die meiste Zeit damit, eine Pflicht zu tun, um einige wenige Momente der Freude und des Glücks zu genießen.

Finanzieller Wohlstand wird demnach mit Freiheit gleichgesetzt; der Freiheit seinen Freuden und Interessen nachzukommen, ohne Sorgen um ausstehende Zahlungen.

Earl Nightingale sagte vor vielen Jahren, dass von 100 Menschen, die im Alter von 25 Jahren zu arbeiten beginnen, wenn sie 65 Jahre alt sind, nur einer reich sein wird, vier werden finanziell unabhängig sein, fünf werden noch arbeiten und 54 werden pleite oder für das Lebensnotwendige auf andere angewiesen sein.

Anna Kluger Jetzt ich Leseprobe

Einen Fokus zu haben, wie eingangs erwähnt, also sich auf eine Sache fokussieren zu können, die zum Erreichen des Ziels beiträgt, ist eine davon. Der wohl größte Feind eines konzentrierten und fokussierten Arbeitens bzw. Erledigens von Aufgaben in der heutigen Zeit ist das Smartphone.

Es liegt am Arbeitsplatz oder sogar in Meetingräumen in Sichtweite, jede Benachrichtigung wird umgehend wahrgenommen und gelesen, und die Zerstreuung auf diese Weise unterstützt. Kommt keine Nachricht, fragt man sich, warum sich niemand meldet, kommt eine Nachricht, wird Dopamin ausgeschüttet wie bei einem Suchtkranken, und die Konversation wird nicht nur sogleich aufgenommen, die Gedanken befinden sich selbst danach weiterhin bei der Unterhaltung und nicht auf der Arbeit, die man eigentlich erledigen wollte.

Was uns zum nächsten wichtigen Eigenschaft bringt: Self-Made Millionäre schieben Arbeit nicht auf, sondern erledigen ihre Aufgaben, und zwar eine nach der anderen.

Erfolglose Menschen tendieren dazu, Dinge anzufangen und nicht fertig zu bringen, weil sie zu viel auf einmal wollen, sich schnell ablenken lassen, und Triviales dem Wichtigen vorziehen, weil es einfacher oder bequemer ist. Sie räumen lieber eine Schublade um, statt den wichtigen Telefonanruf zu tätigen, oder lesen alle Nachrichtenmeldungen durch, die sie dazu inspirieren, alles über ein Land oder eine Krankheit nachzurecherchieren, statt an ihrem Projekt zu arbeiten.

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Erfolgreiche Menschen sind keine Aufschieber. Sie haben eine andere Methode, und zwar folgende: Sie schreiben sich erstens eine Liste, mit den wichtigsten Aufgaben, die sie zu ihrem Ziel bringen sollen auf. Diese Liste wird zweitens nach Priorität geordnet, das heißt, die wichtigste Aufgabe wird ganz oben gelistet und sie wird als Erstes am Morgen oder Vormittag erledigt.

Noch bevor die Emails gecheckt werden, da sich dort immer eine unerfreuliche Nachricht befinden könnte, die die Aufmerksamkeit von dem ablenkt, was erledigt werden soll.

So lange diese Aufgabe nicht erledigt ist, wird keine andere angefangen. Der Fokus bleibt auf dieser Arbeit und sie wird abgeschlossen. Hierbei passiert folgendes im Körper: Ist die Arbeit abgeschlossen, wird das Glückshormon Dopamin ausgeschüttet – wir fühlen uns befriedigt und zufrieden und unser Verstand speichert dieses Erlebnis ab.

Er erinnert uns beim nächsten Mal daran, dass wir uns gut fühlen werden, wenn wir unsere Aufgabe erledigen und je öfter man diesem Vorgang nachkommt, umso schneller entwickelt man eine neue gute Gewohnheit. Unser Selbstvertrauen steigt, weil wir uns als eine Person wahrnehmen, die selbstdiszipliniert ist und erledigt, was sie sich vornimmt.

Je mehr Selbstvertrauen wir entwickeln, umso mehr neue Aufgaben und Fähigkeiten sind wir bereit anzunehmen, weil wir daran glauben, dass wir sie erreichen können, und umso besser werden wir in dem, was wir tun. Was uns zum nächsten wichtigen Schlüsselelement bringt. Kompetenz.

 

 

Man sagt, dass man im Leben nicht bekommt, was man will, sondern das, was man verdient. Je mehr Menschen man mit dem, was man tut, hilft und das Leben erleichtert bzw. verbessert, umso mehr bekommt man zurück.

Nun mag der eine oder die andere einwerfen, wie denn ein Profisportler, der Millionen verdient, das Leben der anderen erleichtert oder verbessert? Unterhaltung hat den Menschen von jeher das Leben erleichtert, indem sie Erheiterung in den oft tristen Alltag bringt.

Um kompetent in einem Bereich zu werden, wird deshalb aus diversen Quellen empfohlen, sich folgende Frage zu stellen: Was tue ich von Herzen gern und wie könnte ich damit anderen Menschen helfen, ihr Leben zu verbessern?

Falls du von deinem derzeitigen Beruf nicht sagen würdest, dass du ihn von Herzen gerne tust, aber nicht weißt, was deine Berufung wäre, oder wie sich mit dem, was dir Freude macht, Geld verdienen ließe, kannst du dir gerne mein kostenloses E-Book »Berufung finden«  herunterladen.

Klarheit in Bezug auf das, was man möchte, ist nämlich ein ganz wichtiger Punkt, um überhaupt die Prioritätenliste zu erstellen bzw. die Aufgaben herauszufiltern, die notwendig sind, um erfolgreich zu werden.

Erfolg kommt nicht über Nacht, sondern ist das Produkt einer Aneinanderreihung kleiner Schritte, die sich aufgrund einer Persönlichkeitsentwicklung, die mit neuen Möglichkeiten einhergeht, entwickelt. Self-Made Millionäre wissen, dass die innere Arbeit die Wichtigste ist, denn aus ihr heraus wird sich das Äußere verändern.

 

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Früher als Ärztin tätig, ist Anna heute Autorin, Mentorin und Entwicklerin des Online-Kurses „Endlich glücklich!“ Neben ihren Büchern und ihrem Kurs teilt sie ihr Wissen und ihre Expertise auf YouTube, ihrem Podcast „Du hast mehr Macht, als du denkst“ und ihrem Blog. Zur Autorenseite auf Amazon

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Die Generation Y oder Millennials neigen angeblich zu stärkerem Suchtverhalten und einem geringeren Selbstwert als ihre vorherigen. Wo kommen Suchtverhalten und schlechte Angewohnheiten her und wie können wir sie überwinden?

Hier kannst du dir den Podcast anhören

Suchtverhalten und schlechte Gewohnheiten überwinden

von Dr. Anna N. Kluger | Folge 16

und vielen weiteren Podcast Stationen

Auszüge aus dem Podcast

 

Sie stellen zu viele Ansprüche, sind narzisstisch, eigennützig, egozentrisch, unkonzentriert und faul. Die Problembeschreibung einer Generation, die mehr als jede Generation davor zumindest eines ist: unzufrieden.

Sie wird Generation Y oder die Millennials genannt und bezeichnet jene, die im Zeitraum der frühen 1980er bis zu den späten 1990er Jahren geboren wurden. Angeblich weise sie ein stärkeres Suchtverhalten, mehr Schulabgänger und Studienabbrecher und mehr Suizide auf.

Was ist passiert? Kinder dieser Generation wurden angeblich mit falschen Glaubensgrundsätzen erzogen, beispielsweise mit Aussagen wie: »Du bist etwas ganz besonderes, und du kannst alles haben, was du willst«, und sie wurden zudem beschenkt, obgleich sie nichts dafür leisten mussten bzw. gerade dann, wenn ihre Leistung eher »mangelhaft« war.

Wenn wir belohnt werden, wird das Glückshormon Dopamin ausgeschüttet, und der menschliche Organismus speichert den Mechanismus, der zu dem guten Gefühl geführt hat, ab. Davon will er künftig mehr. Ebenso speichert er negative Ereignisse ab, um diese zukünftig zu meiden. Der Organismus hat ein Ziel: Überleben; und wie jeder Organismus auf dem Planeten Erde sucht er sich dafür den Weg des geringsten Widerstands.

Wer nach Anerkennung, Erfolg und Wohlstand strebt, der muss ein persönliches Wachstum durchmachen, und dieses Wachstum erfordert ein ständiges Erweitern seiner Komfortzone. Das bedeutet, Neues auszuprobieren, und Neues auszuprobieren, bedeutet für den Körper Stress, weil er nicht weiß, was auf ihn zukommt; doch wenn er das Erlebnis gemeistert hat, und man stolz auf das Ergebnis blickt, schüttet man wiederum Dopamin aus, und entwickelt zudem Selbstvertrauen und Resilienz.

 

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Ist man jedoch, wie beispielsweise viele Kinder der Generation Y, in Wohlstand aufgewachsen und wurde belohnt, obgleich man die stressigen Situationen vermieden hat, fehlte genau diese Entwicklung von Resilienz und Selbstvertrauen, weshalb dieser Generation ein äußerst geringer Selbstwert zusammen mit dem Stellen zu hoher Ansprüche unterstellt wird.

Laut Studien sei das der Grund, warum viele von ihnen beim Eintritt in die Arbeitswelt völlig überfordert waren, da jäh die Ernüchterung kam, dass man weder etwas Besonderes sei noch alles haben könne, was man vom Leben wolle.

Die sofortige Belohnung (also die Dopaminschleife), welche unser Organismus in all den Jahren abgespeichert hat, fällt plötzlich aus, doch nicht für lange: Glücklicherweise kann man sich diese über Suchtmittel jedweder Art holen, seien das Alkohol, Antidepressiva, Essen, online Shopping und seit einem Jahrzehnt nun auch Social Media, das einem die Möglichkeit gibt, sich zumindest nach außen hin als glücklich und erfolgreich zu inszenieren, obgleich das Innenleben einem Scherbenhaufen gleicht.

Die Sucht nach sozialen Netzwerken mag im ersten Moment nicht so evident erscheinen, doch wenn Menschen alle paar Minuten auf ihr Smartphone schielen, um zu sehen, ob ihnen jemand geschrieben oder ihre Bilder geliked hat, wird die zuerst beschriebene Dopaminschleife wieder ersichtlich. Tatsächlich erfolgt in diesen Fällen nämlich ebenfalls eine Dopaminausschüttung, und der Kreislauf wird wiederholt.

Suchtverhalten fängt oft bereits in der Jugend an, weil das eine Zeit ist, die für den jungen Menschen mit viel Stress verbunden ist. Während man in der Kindheit auf die Liebe und Anerkennung der Eltern angewiesen war, wird mit zunehmenden Alter die Liebe und Anerkennung der Gleichaltrigen und später der Gesellschaft wichtiger. Weil wir von Gleichaltrigen gemocht werden und dazugehören wollen, setzen wir uns unter Druck und werden nervös.

 

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Spätere Alkoholiker oder Drogenabhängige erinnern sich, dass ihre Sucht oft in diesen jungen Jahren begonnen hat, da das Suchtmittel ihnen die Angst und den Druck genommen hat, und sie immer wieder darauf zurückgegriffen haben, wenn sie sich unwohl fühlten.

Wir erinnern uns, der Organismus sucht den Weg des geringsten Widerstands, um sich besser zu fühlen, und will das Unwohlsein tunlichst vermeiden, und da die unterschiedlichen Suchtmittel den gemeinsamen Faktor »Dopaminausschüttung« haben, sind sie ein wirksames Mittel gegen das schlechte Gefühl.

Aber wir alle kennen die Folgen einer schwerwiegenden Sucht: Sozialer Rückzug, finanzieller Abstieg, Depressionen.

Amerikanische Studien behaupten, dass das eigentliche Problem, welches durch die Konditionierung und die Technologie gefördert wurde, jenes ist, dass junge Menschen keine tiefgreifenden Beziehungen mehr aufbauen und deshalb in Stresssituationen keine Hilfe bei anderen Menschen suchen, sondern sich stattdessen ihren altbekannten Krücken zuwenden, also Frustessen, Fernsehen, Social Media oder einem Suchtmittel.

Wir wollen keine Schwäche zugeben, und gehen deshalb nicht zu Menschen, die das Gleiche oder Ähnliches durchgemacht haben wie wir, und die uns Mut machen würden, sich den inneren Dämonen und äußeren Konflikten zu stellen, statt mutlos den Kopf in den Sand zu stecken, weil man nicht vor ihnen davonlaufen kann.

 

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Wer ist dieses »Ich«, vor dem du flüchten willst und wer bist DU, wenn du siehst, dass da etwas in dir ist, das du nicht erträgst? Wie viele von dir gibt es?

Wenn dir klar wird, dass diese innere Stimme, die dir permanent zuflüstert, dass du versagt hast, dass du zu alt bist, um es noch zu schaffen, dass du nie mehr aufholen kannst, was andere geleistet haben, eine Ansammlung von Gedanken ist, mit denen du dich identifizierst, und du ihnen dadurch Macht gibst, dann hast du bereits einen großen Schritt getan.

Sobald du deine Gedanken bewusst beobachten kannst, hast du dich von ihnen getrennt. Und wenn es nur ein Sekundenbruchteil war: Du hast den Kreislauf der Identifikation durchbrochen. Und jedes Mal, wenn du das tust, ist das ein Gewinn, denn dadurch schwächst du die neuronalen Verknüpfungen.

Es gibt bestimmt tausende gute Ratschläge, wie man seine Gewohnheiten ändern und Suchtverhalten durchbrechen kann. Doch eine Erfahrung, die ich gemacht habe, und von der ich meine, dass sie nicht nur mein Leben geändert, sondern vielleicht sogar gerettet hat, ist jene zu erkennen, dass dieses »Ich«, das ich dachte zu sein, eine Illusion war.

Dieses »Ich«, das jeden von uns heimsucht: Für die einen ist es der beste Freund, und für die anderen der größte Feind, aber jeder von uns kennt es. Jeder von uns sagt »Ich« und weiß, wen er damit meint. Der Trugschluss war, dass wir dieses »Ich-Gefühl« als eine Person definiert haben, ein Körper mit Erinnerungen und Geschichten, und dass wir dieser Person Stempel und Etiketten aufgedrückt und sie dadurch geformt haben.

 

Wenn man versucht, das Leben in seiner Gesamtheit zu betrachten, und sich als ein Teil, der eine Zeitlang in dieser menschliche Form erscheint und wieder verschwinden wird, anerkennt, so nimmt das viel von dem Druck, den wir durch die Gesellschaft, aber vor allem durch uns angenommen haben, und gibt uns die Möglichkeit, noch einmal zu wählen.

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