Erfahre, wie du mit innerer Arbeit lernen kannst, Kränkungen zu überwinden, nicht mehr alles persönlich zu nehmen und mehr inneren Frieden zu finden.
Kränkung überwinden: Nimm es nicht persönlich
Kränkung überwinden: Nimm es nicht persönlich
Ein Video von mir hat in kurzer Zeit viel Aufmerksamkeit bekommen:
„Dinge nicht zu Herzen nehmen – wie du aufhörst, alles persönlich zu nehmen“.
Über 28.000 Aufrufe in nur wenigen Wochen und viele Rückmeldungen haben mir gezeigt, wie sehr dieses Thema bewegt. Dabei sind auch einige Fragen aufgekommen, weshalb ich mich entschieden habe, noch etwas tiefer einzutauchen.
In diesem Artikel zeige ich dir, wie die innere Arbeit dir helfen kann, dich von Kränkungen nicht so schnell aus der Ruhe bringen zu lassen – und wie du dabei Schritt für Schritt vorgehen kannst.
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Innere Arbeit
Hier ist noch ein wichtiger Punkt, den ich erwähnen möchte, wenn es darum geht, sich innerlich frei zu machen: radikale Ehrlichkeit. Ich weiß nicht, wie ich es sonst bezeichnen soll.
Du musst mit dir selbst absolut ehrlich sein. Nicht anderen gegenüber. Aber dir. Keine Ausreden. Keine Rechtfertigungen.
Wenn die Kränkung kommt und sie dich verletzt, dann tu nicht so, als wäre es dir egal. Sag dir: Ja, es tut weh. Ich fühle mich klein. Nicht gesehen. Nicht ernst genommen. Du bist deswegen nicht schwach. Das ist menschlich.
Und mal ehrlich: Menschen können wirklich gemein sein.
Manche haben keinen Schliff und meinen es nicht einmal böse; andere wollen uns absichtlich wehtun.
Meistens sind sie selbst irgendwo gekränkt; sie haben auch ihre Wunden.
Und dann begegnen wir uns alle mit unseren Wunden und triggern uns gegenseitig. Das kann ja nur damit enden, dass irgendjemand leidet, wenn wir in unsere Wunden stechen.
Aber du bleibst jetzt ehrlich. Du gestehst dir ein, dass das wehtut. Und dann fragst du dich: Warum? Warum tut mir das weh?
Was glaube ich über mich und die Welt, dass dieses Gefühl ausgelöst hat?
Meist ist es eine Angst, die du hast:
- Ich glaube, wenn ich kritisiert werde, dann bin ich nicht in Ordnung.
- Ich glaube, dann mache ich etwas falsch.
- Ich glaube, dass ich alles richtig machen muss, sonst bin ich nichts wert.
Aber erinnere dich: Es wird Menschen geben, für die wirst du es niemals richtig machen. Nicht, weil du es nicht richtig machst.
Es gibt zum Beispiel Menschen, die in allem und jedem nur Fehler suchen. Das ist ihr Ding, wenn du so möchtest. Fehler suchen. Auch in sich selbst. Und glaube mir, sie werden immer neue finden. Warum? Weil sie darauf programmiert sind: Fehler zu suchen.
Oder sie mögen dich eben nicht. Das heißt nicht, dass du nicht liebenswert bist. Das bist du. Aber eben nicht für diese Person. Na und?
Und weißt du was? Selbst wenn du tatsächlich etwas falsch gemacht hast: Jetzt ist es schon passiert. Lerne daraus, mache es das nächste Mal anders und … weiter geht’s.
Ich meine, bedeutet das nicht „leben“? Evolution? Wir machen Fehler, wir lernen etwas daraus, wir werden besser und immer so weiter.
Sag diesem gekränkten Teil in dir, er soll sich mal locker machen. Alle hier machen Fehler. ALLE.
Und die, die am meisten mit dem Finger auf dich zeigen, sind erstens Heuchler und haben zweitens wahrscheinlich den meisten Dreck am Stecken und versuchen von sich abzulenken.
Hier also eine Wahrheit: Du wirst Dinge falsch machen. Und das bedeutet nicht, dass du falsch bist oder irgendetwas mit dir nicht stimmt.
In Wahrheit bist du nämlich vollkommen. Aber nicht als Mensch in dieser Gesellschaft.
Aber ich kann dich beruhigen: Für diese Gesellschaft ist niemand vollkommen. Das haben wir alle gemein.
Und wer ist die Gesellschaft? Wir, genau. Und wir haben an jedem etwas auszusetzen. Vor allem an uns selbst.
Aber du bist mehr als ein Mensch in der Gesellschaft.
Einmal hat mich jemand gefragt, wie ein Mensch einfach wertvoll sein kann, ohne etwas zu leisten. Ich kann dir nicht sagen, wie traurig mich diese Frage macht.
So sehen wir uns also? So schauen wir uns an?
Du bist dann wertvoll, wenn du etwas tust, das ich sinnvoll finde?
Und ich kann euch aus Erfahrung im Gesundheitsberuf sagen, dass man, obwohl man Leuten hilft, die sich selbst nicht helfen können, auch nicht immer als wertvoll erachtet wird, sondern manchmal sogar sehr respektlos behandelt wird.
Was also ist Wert und wer verteilt ihn?
Wer sind wir, zu entscheiden, was Wert hat und was nicht?
Und wenn du ein Neugeborenes in den Armen hältst, was ist es: wertvoll oder nicht? Geleistet hat es ja noch nichts. Aber intuitiv wissen wir, dass es wertvoll ist – einfach weil es ist. Sein bloßes Sein, seine Existenz ist sein Wert.
Dinge mögen einen Wert haben, wenn wir ihnen einen beimessen.
Aber Bewusstsein ist kein Ding.
Bewusstsein ist das, in dem Wert als Konzept überhaupt erst erscheinen kann.
Und wo ist Bewusstsein?
Und wer ist Bewusstsein?
Bist das nicht du?
Du bist dir deiner Kränkung bewusst, sonst würdest du nicht nach einem Ausweg suchen wollen.
Du bist dir deiner Kränkung bewusst, sonst würdest du nicht nach einem Ausweg suchen wollen.
Und genau hier kann eine hilfreiche Frage entstehen:
Wer in dir nimmt diese Kränkung eigentlich wahr?
Gibt es vielleicht einen Teil in dir, der verletzt ist – und gleichzeitig etwas in dir, das diese Verletzung bemerkt?
Wenn du einen Moment bei dieser Frage verweilst, kann etwas Interessantes passieren:
Du bist nicht mehr nur mitten in der Kränkung gefangen, sondern beginnst, sie zu beobachten.
Und manchmal verändert sich dadurch schon etwas.
Vielleicht ist die Kränkung noch da. Aber du siehst sie in einem anderen Licht.
Irgendwann kommst du an den Punkt, wo es keine Rolle spielt, ob Kränkung da ist oder nicht. Weil du dich nicht mehr mit ihr identifizierst.
Wir nehmen das alles so wichtig. Nehmen uns so wichtig. Unsere Geschichte. Aber irgendwann ist das alles weg.
Wenn du es jetzt schon im großen Ganzen sehen kannst:
Ist es tatsächlich so schlimm, was jemand gesagt oder nicht gesagt hat?
Was ändert das wirklich an mir?
Vor allem, wenn ich es nicht an mich heranlasse?
Möchte ich derjenige sein, der es an sich heranlässt, der sich rechtfertigt und verteidigt?
Oder möchte ich derjenige sein, der meinen inneren Frieden wahrt?
Was, wenn ich eine Wahl habe?
Wie du dich auch entscheidest – ich würde mich freuen, dich beim nächsten Mal wiederzusehen.
Wenn du dir Begleitung auf deinem Weg wünschst:
💛 Dann ist mein Online-Kurs „Endlich glücklich!“ genau das Richtige für dich.
Mit über 30 Videos, praktischen Übungen, Meditationen und einem umfassenden Arbeitsbuch begleite ich dich Schritt für Schritt auf deinem Weg zu mehr innerer Ruhe, Leichtigkeit und echtem Glück.
Du kannst den Kurs jederzeit starten, in deinem eigenen Tempo lernen und hast Zugang auf all deinen Geräten.
Übrigens kannst du den Kurs jetzt auch bequem in Raten zahlen – was mich sehr freut, denn so wird er für noch mehr Menschen zugänglich.
Ich wünsche dir für deine Reise alles Liebe!

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