Detox für den Verstand: Negatives Denken überwinden

Detox für den Verstand: Negatives Denken überwinden

Detox für den Verstand: Negatives Denken überwinden

Das Wort Detox ist die Abkürzung für den englischen Begriff Detoxification, und bedeutet so viel wie Entgiftung. Der Frühling ist die Zeit, in der wir gerne vom Frühjahrsputz in der Wohnung und dem Detoxen unseres Körpers sprechen. Wir wissen, dass wir uns befreit fühlen, wenn wir Altlasten losgeworden sind. Und das gilt übrigens auch für den Verstand, denn manche von uns schleppen Erinnerungen, Sorgen und Selbstzweifel seit Jahrzehnten mit sich herum, die ihnen das Leben erschweren. Wieso also nicht auch Detox für den Verstand? 

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Negative Gedanken stoppen Detox Verstand

Detox für den Verstand

Einer meiner Mentoren sagte stets: Der menschliche Verstand ist wie ein Mülleimer, der alles aus seiner Umgebung aufsammelt, aber wenn er nie geleert wird, fängt er an zu stinken. Ja, ich weiß, das ist nicht nett gesagt, aber er wollte einen Punkt klarmachen:

Jeden Tag seit unserer Geburt nehmen wir mit Körper und Verstand unsere Umwelt wahr und interpretieren die Ereignisse. Vor allem jene, die uns emotional getroffen haben, werden abgespeichert und wir formen sogenannte Glaubenssätze wie »Ich bin nicht gut genug« oder »Das Leben ist ungerecht«auf, die unser späteres Leben beeinflussen.

Jeden Tag sammeln wir mehr Informationen aus unserem Umfeld, Social Media und dem Fernsehen, und wenn wir diese nicht bewusst hinterfragen, werden wir sie durch den Filter unserer Glaubenssätze betrachten, und sie werden uns darin bestärken, dass wir nicht gut genug sind und dass die Welt ein ungerechter, schlimmer Ort ist.

Wir haben die meiste Zeit des Tages unbewusst negative Gedanken, die zu Selbstzweifeln und Unsicherheiten führen.

Was also kann man tun, um seinen Verstand von negativen Gedanken zu befreien?

1. Neues Wissen

Wenn dein Verstand dir präsentiert, was man ihm immer und immer wieder zuführt, wird es Zeit, ihm neue Information zuzuführen. Und zwar das Gegenteil von dem, woran du bisher geglaubt hast.

Wenn du deine alten, negativen Glaubenssätze durch neue ersetzt, werden alte neuronale Verbindungen geschwächt und es entstehen neue. Je öfter du dich mit dem neuen Material auseinandersetzt, umso stärker werden die neuen Verbindungen.

Höre dir Podcasts an, die dich motivieren oder stärkern, lies Bücher, die dir ein gutes Gefühl geben, schaue dir Ted Talks, Satsangs, Interviews oder Seminare von Motivationssprechern an – was auch immer sich für dich gut anfühlt. Konsumiere es, und zwar nicht nur einmal, sondern so oft du kannst. Wiederholung ist der Schlüssel, wenn du neue neuronale Verbindungen stärken möchtest.

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2. Meditieren

Meditieren schult deine Aufmerksamkeit und hilft dir dabei, dich von deinen Gedanken zu trennen. Du lernst, sie zu beobachten, ohne sie zu verurteilen.

Das ist absolut essenziell, denn dadurch gibst du ihnen weniger Energie, und sie verlieren an Kraft und werden mit der Zeit weniger. Der Verstand wird ruhiger.

3. Dankbarkeitsübungen

Warum Dankbarkeit?

Wir können nicht gleichzeitig etwas Positives und Negatives Denken. Das heißt, dass du mittels Dankbarkeitsübungen dein positives Denken trainierst und dich gleichzeitig in eine positive Stimmung bringst.

Wenn du in einer guten Stimmung bist, wirst du selbstverständlich andere Gedanken haben bzw. wird dein Verstand ruhiger.

4. Das Gleiche gilt für Affirmationen

Sie helfen dabei, deine alten, negativen Glaubenssätze wie »Ich bin nicht gut genug« oder »das schaffe ich nicht« zu überschreiben. Das erzeugt Vertrauen und macht uns mutiger, Neues auszuprobieren. Und das wiederum stärkt dein Selbstvertrauen, was dich wiederum mutiger machen wird usw. Also ein positiver Kreislauf.

5. Negatives meiden

Kannst du versuchen, das Konsumieren von Nachrichten auf einmal die Woche zu beschränken. Kannst du die Zeit mit negativen Menschen auf ein Minimum reduzieren?

Je weniger du dich mit Negativem umgibst, desto weniger wird davon in deinen Verstand aufgenommen.

Falls du Tipps hast, wie du deinen Verstand beruhigst, schreibe sie gerne in die Kommentare, um andere Menschen zu inspirieren und zu unterstützen, wenn sie nach Hilfe suchen.

 

Ich glaube daran, dass wir gemeinsam das Leben für uns alle leichter und erfüllter machen können. Ich werde mich freuen, wenn wir uns wiedersehen.

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Über die Autorin

Anna N. KlugerDr. Anna N. Kluger: Die frühere Ärztin ist heute Autorin und zeigt mit ihrer Expertise in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung und Selbsterkenntnis auf klare und verständliche Weise, wie der Verstand funktioniert und sich zum Erreichen eines erfüllten Lebens einsetzen lässt.

Sie veröffentlicht neben ihren Ratgebern auch Fantasyromane ab 10 Jahre, die voller zeitloser Wahrheiten und Weisheiten stecken.

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Wer ist Anna Kluger? Von depressiver Zahnärztin zu glücklicher Autorin

Wer ist Anna Kluger? Von depressiver Zahnärztin zu glücklicher Autorin

Wer ist Anna Kluger? Von depressiver Zahnärztin zu glücklicher Autorin

Ich war früher Zahnärztin und bin heute Autorin. Ich litt Jahrzehnte an Depressionen, bevor ich herausgefunden habe, warum ich so unzufrieden und unglücklich war. Heute möchte ich meine Erkenntnisse weitergeben, da ich weiß, dass man mit Bewusstheit sein Leben von Grund auf ändern kann.

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Wer ist Anna Kluger

Wer ist Anna Kluger?

Mein Name ist Anna Kluger, ich war früher Zahnärztin und bin heute Autorin. Ich litt Jahrzehnte an Depressionen, war abhängig von Medikamenten und anderen Suchtmitteln, und habe schließlich mit Mitte Dreißig einen Schlussstrich unter mein altes Leben gezogen, alles aufgegeben und noch einmal ganz von vorne angefangen.

Ich weiß, wie es ist, unzufrieden zu sein und sich zu fragen, soll das alles im Leben gewesen sein? Ich tue die meiste Zeit des Jahres Dinge, die mich nicht erfüllen, um ein paar wenige Momente des Glücks zu erleben?

Ich möchte deshalb gerne Menschen helfen, die das Gefühl haben, ihren Platz im Leben nicht gefunden zu haben, die unzufrieden sind, und gerne etwas ändern würden, aber nicht wissen wie.

Ein Leben aus zweiter Hand

Ich habe fast 3 Jahrzehnte ein Leben gelebt, das von der Familie, dem Umfeld und der Gesellschaft als anerkannt galt, aber ich bin nie meinem Herzen gefolgt. Ich habe ganz oft das Gefühl gehabt, dass ich da, wo ich war, falsch war;

Wenn du mit anderen Menschen zu tun hast, und merkst, dass ihr nichts gemein habt; oder dass du dich an deinem Arbeitsplatz immer wieder dabei erwischt, zu denken: Was mache ich da eigentlich? Wozu soll das gut sein?

Hat das überhaupt einen Sinn, was ich da tue? Dann sind das Zeichen, dass es Zeit wird, in sich zu gehen und sich zu fragen: Was will ich eigentlich?

Ich weiß, dass ich diese Frage mit Anfang 30 nicht beantworten konnte. Ich wusste, dass ich da, wo ich war, nicht mehr sein wollte.

Ich habe mir jeden Abend, als ich zu Bett ging, gedacht: »Ich wünschte, ich würde morgen nicht mehr aufwachen.«

Meine Antwort auf die Frage »Was will ich eigentlich?«, war: »Ich will nicht mehr leiden. Ich muss nicht einmal mehr glücklich sein – ich will einfach nicht mehr leiden.«

Der Grund für meine Depressionen

Heute weiß ich, was der Grund für mein Leiden, meine Depressionen und meine Unzufriedenheit war. Ich wusste erstens nicht, wer ich wirklich war, weil ich so lange versucht habe, eine Rolle zu spielen, die nicht meinem Wesen entsprach, und zweitens: Ich hatte keine Wünsche mehr.

Ohne Wünsche, ohne Ziele oder eine Berufung, wie auch immer du es nennen magst, driftet man wie ein Boot ohne Kapitän und Mannschaft auf dem Meer herum – wird vom Wind mal hierin und mal dorthin getragen.

Man ergreift einen Beruf, den andere einem vorgelebt oder empfohlen haben, weil man nie seine Gaben erkannt und entwickelt hat, oder weil man nie die Möglichkeit hatte, etwas auszuleben, was einem Spaß gemacht hätte.

Das soll kein Vorwurf an unsere Eltern oder Erzieher sein – sie haben getan, was sie für richtig und gut hielten. Sie wollten das Beste für uns.

Und auch wir sollten uns keinen Vorwurf machen – denn wir wussten es ebenfalls nicht besser.

Ändere dein Leben noch heute

Aber noch nie war es einfacher als heute, an das richtige Wissen und die passenden Mentoren zu gelangen, um sein Leben neu auszurichten.

Es gibt so viele Menschen, die ähnliches durchgemacht haben wie du, und die ihre Erkenntnisse gerne mit dir teilen und dir helfen möchten. Ich glaube fest daran, dass das die Besonderheit an unserer Zeit ausmacht – die Bewusstheit steigt durch die schnelle Informationsweitergabe enorm.

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Leider ist das aber auch der Grund, warum sich viele von uns schnell verlaufen. Von allen Seiten wird einem aufoktroyiert, welcher der rechte Weg zu leben sei. Was man tun müsse, um schöner, reicher und erfolgreicher zu werden.

Doch Erfüllung bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Es wird Zeit, herauszufinden, was dich wirklich erfüllt. Wer du sein und was du tun möchtest.

Bewusstheit

Bewusstheit ist der Schlüssel, um das zu erreichen. Wissen darf nicht auf einer intellektuellen Ebene verweilen. Es muss erfahren werden. Die Erfahrung erweitert unser Bewusstsein.

Und wenn du schließlich erkennst, wer du wirklich bist, werden deine Ängste und Sorgen sich legen, du bist befreit von persönlichen Zwängen, negativen Gedanken, Selbstzweifeln und neurotischem Verhalten.

Du hast die Kraft mit Rückschlägen und Schicksalen umzugehen, und dich nicht von ihnen aus der Bahn werfen zu lassen.

Du schöpfst Vertrauen in dich und das Leben. Du bist endlich frei und besitzt den Mut, deine Wünsche zu äußern und zu leben. Ich nenne das emotionale Freiheit. Und es ist wahrhaftig eine Befreiung.

Ratgeber von Anna Kluger

In meinen Ratgebern möchte ich dir die Informationen weitergeben, die mir geholfen haben, bewusst zu werden, meine Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen, und mich von allem frei zu machen, was ich nicht bin und was mir im Weg stand, um ein Leben nach meinen Vorstellungen zu leben.

Ich möchte dir helfen, deinen vergangenen Schmerz loszulassen, herauszufinden, wer du unter all den Masken und Rollen, die du getragen und gespielt hast, bist, und was du dir vom Leben wünschst. Damit auch du ein Leben, das deinen Bedürfnissen entspricht, führen kannst.

Online Kurs

Derzeit entsteht auch mein erster online Kurs, der dich mit vielen Videolektionen, Audiodateien und Übungen Schritt für Schritt dabei unterstützen wird, dich emotional frei zu machen und mehr Selbstvertrauen und Selbstliebe zu entwickeln.

Alle Information und Übungen, die du darin findest, sind Werkzeuge, die ich selbst genutzt und von denen ich weiß, dass sie funktionieren.

Falls du nicht verpassen möchtest, wenn er erscheint, trage dich in den Newsletter ein (ganz unten oder am Seitenanfang rechts oben).

Anna Kluger = Anne Haze Fantasyromane

Falls du Kinder hast oder gerne Fantasiegeschichten magst: Unter meinem Pseudonym Anne Haze habe ich zwei Fantasyromane ab 10 Jahre herausgebracht, die neben spannender Abenteuer voller zeitloser Wahrheiten sind, damit man auf unterhaltsame Weise die wertvollen Informationen aufnimmt.

Mehr Informationen unter www.annehaze.com

Ich finde das gerade für junge Menschen so wichtig, da man durch den enormen Einfluss von außen den Bezug zu seiner wahren Natur leicht verlieren kann. Ich Weiß, dass ich mir gewünscht hätte, früher von diesen Dingen zu erfahren, deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, mein Wissen zu teilen.

 

Ich wünsche mir sehr, dabei helfen zu können, dass wir wieder mehr auf uns und in das Leben vertrauen. Lass uns gemeinsam eine schönere Welt erschaffen, in der wir zufrieden und erfüllt leben können.

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Anna N. KlugerDr. Anna N. Kluger: Die frühere Ärztin ist heute Autorin und zeigt mit ihrer Expertise in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung und Selbsterkenntnis auf klare und verständliche Weise, wie der Verstand funktioniert und sich zum Erreichen eines erfüllten Lebens einsetzen lässt.

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Angst und Angstzustände: Der beste Weg, um sie zu besiegen

Angst und Angstzustände: Der beste Weg, um sie zu besiegen

Angst und Angstzustände: Der beste Weg, um sie zu besiegen

Früher dachte man, dass sich unser Gehirn nach der Kindheit nicht mehr weiterentwickeln würde. Heute weiß man, dass das Gehirn in jedem Alter die Fähigkeit besitzt, seine Struktur und Organisation kontinuierlich an veränderte Voraussetzungen und neue Anforderungen anzupassen. Man spricht von der sogenannten Neuroplastizität. Wie wir uns Nervensystem neu »verdrahten« oder programmieren können, wenn es um Angst und Angstzustände geht, darum soll es im heutigen Artikel gehen.

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Ängste überwinden Angstzustände

 

Wenn wir ändern wollen, wie unser Nervensystem Angst verarbeitet, müssen wir folgende wichtige Punkte verstehen:

1. Angst ist nichts Schlechtes

Wir müssen uns von der Vorstellung lösen, dass Angst etwas Schlechtes ist; etwas, was vermieden werden muss. Sie ist vielleicht unangenehm und steht uns manchmal im Weg, aber sie hat eine Funktion: Sie hilft, Gefahren zu vermeiden und motiviert uns zu handeln.

Das Stresshormon Adrenalin und der Neurotransmitter Noradrenalin aktivieren den Sympathikus: Die Herzfrequenz steigt, das Blut wird von den Organen zur Muskulatur gepumpt, wir werden aufmerksamer und wachsam. Das wird auch als Kampf-oder-Flucht-Reaktion bezeichnet – wir werden auf eine Aktion vorbereitet, wenn unser Verstand davon ausgeht, dass wir uns in Gefahr befinden.

2. Besteht echte Gefahr?

Selten befinden wir uns im Alltag in einer tatsächlichen Gefahrensituation. Dennoch bestimmt Angst das Leben sehr vieler Mensch. Das kann soweit gehen, dass man soziale Kontakt meidet, Termine aufschiebt oder Angst davor hat, zur Arbeit zu gehen. Je mehr man versucht, sie loszuwerden, desto stärker wird sie.

Angst wird zu einer Beeinträchtigung:

a) wenn man sich in Gefahr fühlt, obwohl man eigentlich sicher ist.
b) wenn sie unsere Fähigkeit zu funktionieren beeinträchtigt. Wenn man, um das Gefühl von Angst zu vermeiden, sich nicht mehr effektiv am Leben beteiligt.

Wie kommt es zu Angstzuständen?

Jeden Tag interpretieren wir Erfahrungen entweder als sicher oder als gefährlich.

Vielleicht hatte man in der Kindheit oder Jugend ein negatives Erlebnis in einer Schulklasse, wurde verspottet, weil man etwas über sich preisgegeben hat, und fühlt sich abgelehnt.

1) Interpretation als Gefahr: Dieses schmerzvolle Ereignis wird vom Verstand als Gefahr interpretiert und man entwickelt beispielsweise eine Copingstrategie wie »am besten sage ich möglichst wenig, dann kann mir nichts passieren« oder »da gehe ich lieber nicht hin.«

2) Flucht: Also flieht man und vermeidet sie.

3) Erleichterung: Meidet man die Veranstaltung und bleibt stattdessen zu Hause vorm sicheren Fernseher, passiert nichts Schlimmes und man fühlt sich erleichtert. Körper und Geist denken, dass sie überlebt haben, weil sie weggelaufen sind. Das nächste Mal werden sie es wieder tun.

4) Steigerung der Angst: Das Gehirn steigert die Angst, weil es denkt, dass dies eine echte Gefahr war. Jedes Mal, wenn wir uns in einer ähnlichen Situation befinden, sagt das Gehirn: Lasst uns das noch einmal machen. Die neuronalen Verknüpfungen und damit das Verhalten werden verstärkt.

Die Funktion von Emotionen ist es, uns zum Handeln zu motivieren. Jedes Mal, wenn wir Angst empfinden und dann die Situation vermeiden, steigt unser Angstpegel noch weiter an.

 

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3. Vermeiden nährt die Angst.

Neben dem Vermeiden auf körperlicher Ebene gibt es auch emotionales Vermeiden: Man geht auf die Party, betrinkt sich aber, bevor man ankommt. Man will eine Beziehung, aber aus Angst, verletzt zu werden, lässt man die Person nicht in sein Herz.

Wut, Schuldzuweisungen, Rechtfertigungen und Ablenkungen – wir entwickeln jede Menge Strategien, um die Angst zu vermeiden. Das Vermeiden vergrößert die Angst und verkleinert die eigene Welt: Die Welt schrumpft, weil wir bestimmte Situationen und damit unser eigenes Wachstum vermeiden.

Was können wir tun?

1. Handlung

Man spürt die Angst, bleibt aber stehen, ist tapfer, während man sie spürt.

Ich erinnere mich, an Behandlungen während meiner Ausbildungszeit auf der Klinik und die angstvollen Momente, wenn erste Komplikationen auftraten. Das Herz schlägt schnell, die Hände beginnen zu zittern und am liebsten hätte ich alles stehen und liegen gelassen, wäre aufgesprungen und davon gelaufen. Doch Flucht war keine Option, also haben sich Vernunft und Pflichtgefühl eingeschaltet und gesagt: »Alles okay, du hast das gelernt, du schaffst das.«

Und je öfter ich Momente wie diese überstanden habe, desto gelassener wurde ich mit der Zeit. Mein Verstand wusste, dass keine Gefahr besteht, sondern wir der Herausforderung gewachsen sind.

Wenn wir das tun und nicht sterben, sagt unser Gehirn: Das war sicher. (Erleichterung) Wir können es wieder tun.

Man stärkt die Fähigkeit, Emotionen und Empfindungen zu spüren, die unangenehm sind, ohne dass man ihnen ständig entkommen muss.

Das Nervensystem baut neue Nervenbahnen auf und schüttet weniger Stresshormone aus.

Ich weiß, dass das nicht einfach ist – vor allem weil jeder von uns eine Vorstellung von sich hat, wie er denn gerne reagieren und auf andere wirken möchte. Und wenn wir unserer Vorstellung nicht gerecht werden, lehnen wir uns selbst ab.

Auch das ist etwas, das wir lernen müssen. Uns anzunehmen und zu verzeihen, wenn wir unseren Ansprüchen nicht genüge getan haben.

2. Sichtweise ändern

Die zweite Möglichkeit, einzugreifen, sind deine Gedanken. Ändere deine Sichtweise.

Es ist nicht das Ende der Welt, Fehler zu machen oder von anderen „abgelehnt“ zu werden. Das ist menschlich und gehört zum Leben dazu. 

Affirmationen bzw. das Ändern seiner Wahrnehmung und Sichtweise sind Praktiken, die man am besten macht, wenn man nicht in einem Angstzustand ist. Befindest du dich bereits in einer negativen Gedankenspirale und bist ängstlich, helfen sie leider kaum bis gar nicht. 

Der beste Weg, das ängstliche Nervensystem neu zu verdrahten ist und bleibt durch Handlungen. Hier kann es hilfreich sein, die Situationen öfters gedanklich durchzuspielen, also zu visualisieren.

Neurowissenschaftler haben herausgefunden, dass durch das Visualisieren tatsächlich Bereiche im Gehirn aktiviert werden, die während der eigentlichen Situation aktiv sind; wir bereiten uns sozusagen auf das Ereignis vor.

Und sage dir auch immer wieder, dass es okay ist, sich ängstlich zu fühlen, aber dass du solange weitermachen wirst, bis dein Verstand erkennt, dass keine Gefahr besteht.

 

Ich weiß, dass das kein einfaches Unterfangen ist, und wie immer sind dein Wille und dein Durchhaltevermögen entscheidend für deinen Erfolg.

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Sind Affirmationen eine Lüge oder sind sie sinnvoll?

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Wenn ich mir sage, dass ich toll und liebenswert bin oder dass ich alles schaffen kann, was ich mir vornehme, belüge ich mich damit nicht selbst? Im heutigen Artikel erfährst du, was es mit Affirmationen auf sich hat, ob sie tatsächlich etwas bringen, oder man sich lediglich damit belügt.

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Affirmationen Lüge positiv denken (1)

 Belüge ich mich nicht selbst?

Viele meinen, es sei eine Lüge, sich etwas Positives wie »Ich bin gut, so wie ich bin« oder »Ich bin schön und liebenswert« zu sagen; andererseits finden sie es realistisch, wenn sie sagen, dass sie dumm, untalentiert und unattraktiv seien. Wieso maßen wir uns an, diese Entscheidung zu treffen?

»Ich sehe doch, was im Fernsehen oder auf Social Media gut ankommt«, mag der eine antworten. »Meine Lebenserfahrung hat mich das gelehrt«, sagt der andere.

Das Problem ist, gemessen an diesem Maßstab, wird man vielleicht recht behalten. Aber das macht es noch lange nicht zu einer Wahrheit.

Nur weil jede Zeit ihr Schönheitsideal hat, erklärt das noch lange nicht, was attraktiv und was unattraktiv ist. Gefallen dir denn alle Partner deiner Freunde? Bestimmt hast du dich das ein oder andere Mal gefragt, wie man derart verliebt in diese Person sein. Wir wissen und verstehen, dass das etwas mit der eigenen Wahrnehmung und daraus resultierend den eigenen Präferenzen zu tun hat.

Alles ist relativ

Und das gilt ebenso für alle anderen Dinge. Alles ist relativ; groß, klein, dick, dünn, schwach, stark und all diese Einteilungen gibt es nur im Vergleich zu etwas anderem. Was für den einen gut ist, mag für den anderen schlecht sein.

In Wahrheit ist alles neutral. Es ist. Wir geben einer Sache Bedeutung, basierend auf unserer Einschätzung der Welt. Wenn ein Mensch, den du über alles liebst, dir eine Kuscheldecke hinterlässt, die ihr gemeinsam benutzt habt, dann wird diese Decke wertvoll für dich sein.

Für jemand anderes ist es einfach eine alte, abgenützte Decke.

Und so ist das auch mit unseren persönlichen Weltanschauungen. Nur weil du glaubst, dass du nicht gut genug bist, weil du nicht so reich bist oder so aussiehst, wie du dir wünschen würdest, heißt das nicht, dass das wirklich stimmt. Jemand anderes würde dich vielleicht im Vergleich zu sich als sehr reich oder als sehr attraktiv empfinden.

Deine Logik

Das Problem ist, du kannst deine Überzeugungen für dich sehr logisch begründen. Schließlich hast du manche von ihnen aufgrund deiner Lebenserfahrung. Jeder von uns hat in der Kindheit oder Jugend Erfahrungen gemacht, die uns emotional getroffen und gekränkt haben. Weil wir noch nicht den Intellekt besaßen, um diese Situationen zu relativieren, haben wir die Kränkung erstens persönlich genommen und zweitens eine Geschichte darum aufgebaut.

Die erste große Liebe hat uns sitzengelassen und wir sehen ihn oder sie kurz darauf mit einer schlankeren, größeren, reicheren Person. Nun denken wir: »Ich bin nicht schön genug«, oder »Wenn ich nur mehr Geld hätte, dann könnte ich jeden haben, den ich will« oder »Ich bekomme nie, was ich will.«

 

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Du siehst schon, es gibt viele Möglichkeiten zu interpretieren, und wofür man sich entscheidet, hat mit der eigenen Genetik und Konditionierung zu tun hat. Es ist nicht vorhersehbar.

Wichtig ist, dass du folgendes Prinzip verstehst: Die Geschichten, die du dir erzählst, die Dinge, an die du glaubst und von denen du überzeugt bist, sind keine Wahrheiten. Es sind deine Überzeugungen. Überzeugungen lassen sich ändern.

Glaubenssätze sind nicht nur Sätze

Überzeugungen sind nicht bloße Sätze in deinem Kopf. Wie du an dem Beispiel mit dem Verlassenwerden siehst, handelt es sich dabei um Glaubenssätze, die mit Erinnerungen, Gefühlen und Emotionen verknüpft sind. Dein Nervensystem wurde aufgrund deiner Erfahrungen auf eine ganz bestimmte Weise geformt.

Wenn du eine tiefgreifende Veränderung schaffen willst, müssen neue neuronale Verknüpfungen hergestellt und alte aufgelöst werden. Das dauert einerseits und andererseits werden innere Konflikte entstehen. Und ich meine nicht nur auf mentaler Ebene.

Deshalb hast du das Gefühl, dich anzulügen, wenn du Affirmationen liest oder sagst, die etwas ganz anderes aussagen als das, was du dir im Laufe deines Lebens angeeignet hast. Wenn du Angst vor Ablehnung hast, weil du Ablehnung erfahren hast, rate mal, was du die meiste Zeit deines Lebens getan hast: Du hast versucht, diese Angst vor Ablehnung zu unterdrücken und zu verdrängen.

Du hast dir eine Schutzmauer aufgebaut, indem du sagst: Ich kann niemanden lieben oder mich liebt sowieso niemand, oder ich brauche ohnehin niemanden usw.

Deine alten Glaubenssätze kämpfen

Kannst du dir vorstellen, was passiert, wenn du dir Affirmationen wie »Ich bin liebenswert« oder »Ich kann alles erreichen, was ich mir vornehme« sagst?

Deine Schutzmechanismen werden nicht so einfach Platz machen. Sie werden kämpfen. Entweder in Form von Emotionen wie Wutausbrüchen, Tränen, Schmerz oder auf mentaler Ebene als Selbstzweifel, Machtlosigkeit oder Arroganz.

Vielleicht denkst du »Das ist doch Schwachsinn«, »Das klappt vielleicht für andere, weil sie dumm sind, aber ich falle auf sowas nicht rein«, oder »Meine Situation ist eben anders.«

Diese Rechtfertigungen gehören zum Schutzmechanismus bzw. waren als solcher gedacht, als du sie in einem gewissen Alter für dich entdeckt hast und dadurch für dich eine Entschuldigung finden konntest, wenn du Angst hattest, etwas zu tun.

Wenn du allerdings etwas in deinem Leben verändern willst, stehen sie dir im Weg. Denn sie sorgen dafür, dass du deine Komfortzone nicht verlassen musst. Aber dadurch kann sich auch nichts verändern.

Was aber können Affirmationen daran ändern? Affirmationen können dir helfen, deine alten Glaubenssätze zu schwächen und dafür neue, bestärkende aufzubauen. Natürlich reichen Affirmationen alleine nicht aus, um sagen wir aus einem extrem unsicheren Menschen einen sehr selbstvertrauten zu machen.

Aber über einen längeren Zeitraum regelmäßig ausgeübt, werden sie Vertrauen und Hoffnung geben, und sobald sich die innere Einstellung ändert, entwickelt man auch mehr Mut, Neues zu versuchen und anzupacken.

 

Dr. Anna N. Kluger Coaching

Alternativen

Es müssen nicht einmal Affirmationen sein, wenn einem die Idee der bejahenden Sätze nicht gefällt. Man kann auch Bücher lesen, Podcasts, Interviews oder so wie ich das getan habe, Satsangs anhören, die die alten Glaubenssätze in Frage stellen.

Wenn man auf irgendeine Weise mit dem Sprecher oder der Information harmoniert, auch oder gerade wenn die eigenen Überzeugungen in Frage gestellt werden, dann sollte man dran bleiben. Da ist ein Teil von dir, der aus dem Gefängnis deiner alten GS ausbrechen möchte.

Wenn sich Affirmationen für dich falsch anfühlen, dann passt diese Art des Mentaltrainings vielleicht einfach gerade nicht zu deinem Bewusstseinsstand. Das heißt nicht, dass sie dir nicht irgendwann dienlich sein können, aber dann ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt dafür.

Es ist völlig normal, dass mit der inneren Entwicklung verschiedene Prozesse nützlich bzw. weniger nützlich sind. Wenn du kein Interesse für etwas hast, dann zwinge dich nicht dazu, vor allem wenn es so viele andere Möglichkeiten gibt, Einfluss auf sein inneres Wachstum zu nehmen.

Wie nutzt man Affirmationen?

Wenn du während des Lesens von Affirmationen eine Art von Erleichterung spürst, Vertrauen oder Hoffnung empfindest, dann nutze diese wunderbare Art der »Neuprogrammierung« deines Verstandes.

Klebe dir Post-its an die Seite deines Computerbildschirms, an die Spiegel in deiner Wohnung oder schreibe Kärtchen, die du, so oft du kannst, am Tag durchliest.

Wähle Worte aus, die dir ein gutes Gefühl geben und die sich glaubhaft für dich anfühlen, und fordere damit deine alten Denkgewohnheiten heraus.

Positives Denken lässt sich lernen. Und das hat nicht nur einen Effekt auf deine Psyche, sondern wird in weiterer Folge dein Handeln und damit deine Lebensumstände beeinflussen.

Schreibe mir gerne in die Kommentare, ob und welche Affirmationen du benutzt. Vielleicht inspirierst du damit auch andere.

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5 Eigenschaften, die dich unsympathisch machen

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Es gibt Eigenschaften, die einen Menschen unsympathisch machen und aufgrund derer man gemieden wird. Wenn wir uns wünschen, in einem liebevollen und aufmerksamen Umfeld zu leben, sollte man folgende Verhaltensweisen unbedingt unterlassen.

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Unsympathisch

1. Nicht zuhören, unaufmerksam sein.

Du möchtest gerne verstanden und erst genommen werden? Ich kann dir versichern, jeder möchte das.

Es ist eine Unart, sich nebenher mit Dinge zu beschäftigen, wenn jemand mit dir spricht und dir etwas erzählt.

Das fängt schon damit an, dass man Menschen nur dann anruft, wenn man sich während der Heimfahrt im Auto oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln langweilt. Wie soll man sich bei dem Trubel um einem herum, auf den anderen konzentrieren können?

Oder das Gegenüber schreibt Nachrichten am Smartphone, während man etwas erzählt, unterbricht das Gespräch, weil es den eingehenden Telefonanruf entgegennehmen muss usw.

Wenn sich selbst wünscht, als Gesellschaft wertgeschätzt zu werden, dann sollten man das auch bei anderen tun.

2. Nur von sich bzw. vom eigenen Leben sprechen

Ein weiteres Zeichen von Desinteresse der anderen Person gegenüber ist, wenn man nur von sich und dem eigenen Leben spricht.

Während dein Gegenüber etwas erzählt, erinnerst du dich an eine Geschichte aus deinem eigenen Leben, hörst deinem Bekannten gar nicht mehr zu, weil du damit beschäftigt bist, deine Erinnerung gedanklich vorzubereiten, und bei der ersten besten Gelegenheit platzt du mit »Also ich« und deiner persönlichen Erfahrung heraus.

Das soll nicht heißen, dass man nie eine Anekdote aus seinem Leben erzählen soll, aber wenn jemand anderes dir etwas aus seinem Leben erzählt, wäre es angebracht, sich dessen Geschichte aufmerksam anzuhören, zu erfassen, was dieser Mensch dir damit versucht zu erzählen, also das Gefühl, das dahinter steht, und dann darauf einzugehen.

Findest du es denn nicht auch schön, wenn man das, was du erzählst, als so wertvoll erachtet, dass man darüber nachdenkt und darauf eingeht?

 

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3. Besserwisserei

Das bringt uns zum nächsten Punkt. Unterlasse es, sofort deine Meinung und das, was du an der Stelle des anderen getan hättest, kundzutun, und erinnere dich, wie gerne du es magst, wenn deine Eltern dir mit 30 oder 40 immer noch sagen, was du besser tun solltest.

Niemand mag Besserwisser, und zwar aus gutem Grund: Niemand kann zu 100% nachvollziehen, was ein anderer durchgemacht hat und wie er zu seinen Entscheidungen und Handlungen gekommen ist.

Viel spannender ist es doch, herauszufinden, warum der andere es so gemacht, wie er es gemacht hat. Was denkt er? Wie fühlt er?

Versuch dich in dein Gegenüber einzufühlen und Verständnis zu entwickeln. Du wirst staunen, wie wenige Menschen das tun, und wie beliebt du dich dadurch machen wirst.

Das heißt nicht, dass du allem zustimmen musst, aber warum musst du jemand auf die Nase binden, dass du nicht zustimmst?

Was für eine Unzulänglichkeit versuchst du zu verteidigen, rechtfertigen oder schützen?

4. Negativität

Katastrophenmeldungen, Schwarzmalerei, das Ausmalen von Worst-Case Szenarien. Niemand ist gerne von Menschen umgeben, die in allem und jedem nur das Schlechte sehen.

»Das brauchst du gar nicht erst versuchen, das wird sowieso nichts«, oder »Hast du diesen Idioten gesehen? Wie kann man sich nur so anziehen mit der Figur, usw.

Was lösen solche Aussagen aus? Wir wissen, dass die lästernde Person höchstwahrscheinlich auch über uns lästern wird, wenn sie mit jemand anderes zusammen ist. Außerdem macht sie jede unserer Ideen runter, weil sie der Ansicht ist, dass das ohnehin alles Schwachsinn ist.

Mit einer solchen Art macht sich unbeliebt.

5. Selbstgefällig

»Was, dein Kind schreit so viel? Also unsere ist immer ganz artig.« »Wo wohnst du? Das ist aber auch kein feiner Bezirk, hm?« »Deine Wohnung ist ja richtig klein«, »Finanzieller Engpass? Hast du nicht vorgesorgt?«

Selbstgefällige Menschen stellen besser dar, indem sie andere runtermachen. Diesem Bedürfnis liegt eine Unzulänglichkeit zugrunde, die man ausgleichen möchte. In Wirklichkeit fühlt man sich in irgendeinem Bereich seines Lebens minderwertig und lenkt davon ab, indem man den anderen auf die Nase bindet, wie »gut« man doch ist. 

 

Das waren nur 5 Eigenschaften, die einen Menschen unsympathisch machen. Ist dir noch etwas eingefallen, was nicht auf der Liste dabei war und was du absolut unmöglich findest? Schreibe es unbedingt in die Kommentare, damit wir nicht ins Fettnäpfchen treten.

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Über die Autorin

Anna N. KlugerDr. Anna N. Kluger: Die frühere Ärztin ist heute Autorin und zeigt mit ihrer Expertise in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung und Selbsterkenntnis auf klare und verständliche Weise, wie der Verstand funktioniert und sich zum Erreichen eines erfüllten Lebens einsetzen lässt.

Sie veröffentlicht neben ihren Ratgebern auch Fantasyromane ab 10 Jahre, die voller zeitloser Wahrheiten und Weisheiten stecken.

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Wir leiden nur scheinbar aufgrund der äußeren Gegebenheiten und Umstände, denn wie wir oft feststellen, gibt es Menschen, die ähnliche oder schlimmere Schicksalsschläge durchmachen und besser damit umgehen als wir. Der Grund für das Leiden sind negative Gedanken und Glaubenssätze (im Unterbewusstsein gespeichert), die einen Widerstand und damit einen inneren Konflikt erzeugen. Um das Leid zu beenden, muss man die Ursache erkennen und verstehen, um sie beseitigen zu können.

Sieh dir auch das Video von Anna zum Blogthema auf Youtube an

Warum wir leiden Einsamkeit Angst Unsicherheit

„Ich erfahre so viel Leid in meinem Leben.“ „Nein, du leidest unter deinen Erfahrungen.“

Diesen Satzaustausch soll es zwischen einem Schüler und seinem spirituellen Lehrer gegeben haben, und ich finde der Satz des Lehrers, also »Du leidest unter deinen Erfahrungen« gibt viel Aufschluss über das, was Leiden tatsächlich bedeutet und was das Missverständnis ist, dem wir unterliegen.

Das Missverständnis

Die verschiedenen Formen von Leid, angefangen über Sorgen und Ängste, Schuldzuweisungen und Schuldgefühlen, und vor allem Erwartungen und Verhaftungen an bestimmte Ereignisse uvm. haben eine gemeinsame Ursache:

Unsere Vorstellungen von uns und wie wir sein sollten, und davon, wie das Leben auszusehen hat, damit man glücklich sein kann.

Wir sagen beispielsweise: Ich sehe nicht so aus, wie ich gerne aussehen würde, ich bin nicht so reich, wie ich gerne wäre, ich bin in die falsche Familie geboren worden, das Leben ist ungerecht, ich bekomme nie, was ich will.

Jedes Land, jede Nation, jede Familie hat seine/ihre eigenen Vorstellungen davon, wie ein »gutes« Leben auszusehen hat. Ob das bedeutet, dass man mit 30 verheiratet ist und eine Familie gegründet hat, dass man ein Studium abgeschlossen und einen „9 to 5 Job“ hat, dass man ein Haus erwirbt und ein schickes Auto hat – was auch immer.

Wir bekommen Vorgaben von unseren Eltern und der Gesellschaft.

 

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Der Grund fürs Leiden

Manche erfüllen ihre persönlichen Kriterien oder funktionieren trotz des Nichterfüllens irgendwie, aber andere »schaffen« es nicht, und leiden darunter. Sie fühlen sich unzulänglich, sorgen sich, werden wütend auf die Gesellschaft und auf sich, oder werden depressiv.

Wie auch beim Glücklichsein, sind es nicht wirklich die äußeren Umstände, die zu dem Leiden führen, sondern unsere inneren Einstellungen zu diesen Situationen.

Ich versichere dir, dass jeder von uns, jeder von uns, egal aus welcher Familie er kommt, ob er finanziell abgesichert ist oder nicht, ob er geliebt oder verschmäht wurde, erlebt die eine oder andere Form des Leids. Sei das Krankheit, der Tod eines geliebten Menschen, Trennungen, Scheidungen, Konkurse, Jobverlust, Schulden, Entgleisungen aller Art, die Liste an Herausforderungen, die jedem von uns zuteilwerden, scheint unendlich.

Wir sagen, es ist ungerecht, weil wir mit dem persönlichen Maßstab messen. Ich kenne Menschen, die haben so viele Schicksalsschläge durchgemacht, dass man sich fragt, wie man so etwas überstehen kann, aber sie selbst fragen sich dasselbe bei anderen Menschen, die ihrer Meinung nach viel Schlimmeres durchgemacht haben.

Der Mensch ist imstande, die Herausforderungen, die ihm zuteilwerden zu überstehen. Leiden beginnt, wenn man Widerstand leistet gegen das, was ist und sagt: So sollte es nicht sein. Ich ertrage es nicht. Das will ich nicht.

Was aber kann man gegen solche Gedanken und die Gefühle, die damit einhergehen, und die die Situation so unerträglich erscheinen lassen, also Angst, Einsamkeit, Unzulänglichkeit, Schmerz, kurz gesagt: Unwohlsein, tun?

 

Dr. Anna N. Kluger Coaching

 Selbsterkenntnis als Lösung

Man muss die Ursache dieser Gedanken und Gefühle kennen, und diese Ursache sind die Vorstellungen und Überzeugungen, also die Glaubenssätze, die man hat, und muss anfangen, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen, also den Blick nach innen werfen.

Die äußeren Umstände ändern zu wollen, wird manchmal funktionieren und manchmal nicht. Wenn es klappt, ist man zufrieden, wenn nicht, dann leidet man. Wir haben nur zu einem relativen Anteil Einfluss auf das, was uns im Leben widerfährt.

Aber dein Denken, das kannst du bewusst kontrollieren. Du kannst bewusst Gedanken auswählen, die deine alten Überzeugungen auflösen.

 

Im Prozess der Selbsterkenntnis lässt sich die »Ich«-Persönlichkeit, also dein Selbstbild, soweit auflösen, dass dich äußere Umstände nicht mehr persönlich tangieren – meint: Es fällt dir nicht nur leichter, mit ihnen umzugehen, du wirst auch besonnener und klüger agieren, weil du sie nicht als Angriff auf dich persönlich siehst, sondern als das, was sie sind: Herausforderungen des Lebens.

 

Und an diesen wächst man. Das ist Evolution. Wir verstehen das bei Tieren und Pflanzen, dass die sich durch Umwelteinflüsse anpassen und verändern. Aber bei uns wollen wir das nicht einsehen. Noch nicht. Es wird Zeit, das zu ändern. Es fängt mit dir an!

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Anna N. KlugerDr. Anna N. Kluger: Die frühere Ärztin ist heute Autorin und zeigt mit ihrer Expertise in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung und Selbsterkenntnis auf klare und verständliche Weise, wie der Verstand funktioniert und sich zum Erreichen eines erfüllten Lebens einsetzen lässt.

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